Ich habe hier ein paar scsi platten (Seagate Barracuda 36 GB, genaue bezeichnung leider unbekannt), die im dauerbetrieb sind. Allerdings werden die trotz guter Kühlung relativ warm und ich denke mir das die doch genau wie ATA Platten nach einer bestimmten Zeit aufhören könnten zu drehen. Können die das? Wenn ja, wie aktiviere ich das?
Unter Linux bringt ein hdparm -S 200 /dev/sda leider nichts und unter windows scheint die einstellung auch nicht zu funktionieren.
Hat jemand Rat?
Moien
Ich habe hier ein paar scsi platten (Seagate Barracuda 36 GB,
genaue bezeichnung leider unbekannt)
Das sind Serverplatten. Solche Platten sterben wenn sie oft hoch und runter drehen müssen. Idealfall ist bei solchen Teilen ist einschalten, 5 Jahre benutzen, ausschalten, wegschmeissen.
Allerdings werden die trotz guter Kühlung relativ warm
SCSI Barracudas … das könnten 10krpm Teile sein. Die werden immer etwas warm. Handwarm ist nicht das grosse Problem, mehr sollte es aber nicht werden.
Ganz kalt ist allerdings auch schlecht.
Wenn ja, wie aktiviere ich das?
Unter Linux bringt ein hdparm -S 200 /dev/sda leider nichts
Nicht alle SCSI-treiber können das -S weiterreichen. Versuchs mit -y. (sdparm kann auch helfen)
und unter windows scheint die einstellung auch nicht zu
funktionieren.
Windows hat immer was zu schreiben, auch wenn man als Benutzer gerade nix tut. Mit einem blanken Windows geht sowas gut. Mit einem leicht angesiften aber nicht. Unter Linux ist es noch schlimmer (klogd, syslog …).
cu
Moien
Ich habe hier ein paar scsi platten (Seagate Barracuda 36 GB,
genaue bezeichnung leider unbekannt)Das sind Serverplatten. Solche Platten sterben wenn sie oft
hoch und runter drehen müssen. Idealfall ist bei solchen
Teilen ist einschalten, 5 Jahre benutzen, ausschalten,
wegschmeissen.
Achso, das wußte ich nicht. Wie kommt denn das, ist der Motor so anders gestaltet bei 10Krpm platten?
Kann man das irgendwo nachlesen warum scsi platten durchlaufen sollten? Ich kann mich erinnern das IBM mal diese unsäglich DLTAs (oder wie die hießen) so spezifiziert hat, das sie nicht länger als 8 Stunden am Tag laufen sollten (allerdings waren das auch IDE).
Allerdings werden die trotz guter Kühlung relativ warm
SCSI Barracudas … das könnten 10krpm Teile sein. Die werden
immer etwas warm. Handwarm ist nicht das grosse Problem, mehr
sollte es aber nicht werden.Ganz kalt ist allerdings auch schlecht.
Naja es ist so das im 19" Gehäuse leider nur platz für 4 Geräte war und eine der platten liegt genau unterm Streamer, die heizen sich gegenseitig auf 45°C laut hddtemp, während die unterste Platte bei angenehmen 37°C rackert.
Wenn ja, wie aktiviere ich das?
Unter Linux bringt ein hdparm -S 200 /dev/sda leider nichtsNicht alle SCSI-treiber können das -S weiterreichen. Versuchs
mit -y. (sdparm kann auch helfen)
sdparm ist ein super tip, vielen Dank!
und unter windows scheint die einstellung auch nicht zu
funktionieren.Windows hat immer was zu schreiben, auch wenn man als Benutzer
gerade nix tut. Mit einem blanken Windows geht sowas gut. Mit
einem leicht angesiften aber nicht. Unter Linux ist es noch
schlimmer (klogd, syslog …).cu
Windowze ist klar, aber mein Linux hab ich so gestaltet das die scsi platten wirklich nur die wichtigen Daten halten und das System seine eigene Platte vollschreibt.
Moien
Das sind Serverplatten. Solche Platten sterben wenn sie oft
hoch und runter drehen müssen. Idealfall ist bei solchen
Teilen ist einschalten, 5 Jahre benutzen, ausschalten,
wegschmeissen.Achso, das wußte ich nicht. Wie kommt denn das, ist der Motor
so anders gestaltet bei 10Krpm platten?
Das gilt für Serverplatten unabhängig von der Drehzahl. Die Serie und SCSI läst auf Serverplatte schliessen, wirklich sicher kann man das aber nur mit dem Datenblatt von Seagate bestimmen.
(Es gibt durchaus 15 krpm und 7.2krpm Serverplatten, das mit 10krpm war geraten.)
Kann man das irgendwo nachlesen warum scsi platten durchlaufen
sollten?
Es ist eine Frage des Preises: Man könnte auch sehr, sehr schnelle Platten bauen die man oft ein/ausschalten kann. Nur kauft sowas zu den Preisen keiner. Also baut man sehr schnelle Serverplatten die eben nicht oft aus/eingeschaltet werden können und langsamere Desktopplatten denen dafür das aus/einschalten nicht soviel ausmacht.
Ich kann mich erinnern das IBM mal diese unsäglich
DLTAs (oder wie die hießen) so spezifiziert hat, das sie nicht
länger als 8 Stunden am Tag laufen sollten (allerdings waren
das auch IDE).
Das waren auch keine Serverplatten, sondern sehr billige aber trotzdem schnelle Platten. Für einen kleinen Teil der DLTA-Serie (~30GB) wurde der falsche Schmierstoff im Lager verwendet, was ihnen den Spitznamen Deathstar eingebracht hat (offizeller Name war Deskstar). Der Schmierstoff ist mit der Zeit ausgetretten und hat sich am Kopf gesammelt. Lässt man die Platten für ein paar Stunden ohne Zugriff laufen so sammelt sich viel, manchmal zuviel davon am Kopf und das Ding stirbt. Es gibt ein Firmwareupdate das alle X Sekunden einen full-storke (ganz nach aussen, ganz nach innen) ausführt um den Schmierstoff vom Kopf zu hauen. Mit der Firmware liefen die Platten wesentlich länger problemlos.
Das mit den 8 Stunden war nur eine Notlüge: Man sollte nicht die Garantie übernehmen für die Platten die stundenlang in Server nix zu tun hatten und dann reihenweise nach 2-4 Monaten ausgefallen sind (wer eine Platte names Deskstar in einen Server einbaut gehört eh gehauen). Auf Desktops war das Problem viel kleiner, den windows griff in der Zeit oft auf die Platte zu und erledigte damit das Problem.
IMHO hat IBM deshalb die Platten-branche an Hitachi verkauft: man wollte endlich den Ruf dieser einen Serie loswerden.
Naja es ist so das im 19" Gehäuse leider nur platz für 4
Geräte war und eine der platten liegt genau unterm Streamer,
die heizen sich gegenseitig auf 45°C laut hddtemp, während die
unterste Platte bei angenehmen 37°C rackert.
Beides zu hoch. Da müssen mehr Lüfter und/oder Löcher rein. Platten sollten nie press an anderen Bauteilen liegen. Dazwischen muss Luft durchkönnen. Der Ausfallgrund Nr 1. bei Platten in Servern/Desktops ist die Temperatur (Bei Notebooks sieht es anders aus).
cu