Hallo Kenner,
ich habe ein altes Board mit 66MHz FSB. Kann ich da auch 100er oder 133er Speicherriegel einbauen oder ist der Speicher dann schon flüchtig? Gibt es sonst irgendwelche Einschränkungen, z.B. Speicherchipzahl auf dem Riegel (das Problem hatte ich mal bei EDOs) ?
Manfred
Hi Manfred,
ich hatte dieses „Problem“ auch schon.
Dabei musste ich feststellen, dass es vom Speichermodul abhängen kann, denn ein no-Name-Riegel wollte partout nicht laufen, ein Infineon-Modul machte dagegen keine Probleme.
Ich habe auch anderweitig schon gelesen, dass die gern getätigte Aussage: „Klar, 133er Speicher geht auch, ist ja schließlich abwärtskompatibel.“ nicht pauschal gilt!
Greetz, Flox
Dabei musste ich feststellen, dass es vom Speichermodul
abhängen kann, denn ein no-Name-Riegel wollte partout nicht
laufen, ein Infineon-Modul machte dagegen keine Probleme.
Ich habe auch anderweitig schon gelesen, dass die gern
getätigte Aussage: „Klar, 133er Speicher geht auch, ist ja
schließlich abwärtskompatibel.“ nicht pauschal gilt!
Das bestätigt wieder mal, dass sich Markenmodule lohnen.
Nee, aber mal anders.
Meines Wissens laufen die meisten 100er Speicher auch gut auf 66 MHz, bei 133er-Riegeln ist das glaube ich nicht gegeben.
mit 100er Markenspeicher (falls Du noch irgendwo welche findest) hast Du wohl die allerbesten Karten.
Sonst vielleicht in einer Auktion (z.B. http://www.ebay.de) nach 66ern suchen.
Gruss, Christof
Hallo
Dabei musste ich feststellen, dass es vom Speichermodul
abhängen kann, denn ein no-Name-Riegel wollte partout nicht
laufen, ein Infineon-Modul machte dagegen keine Probleme.
Ich habe auch anderweitig schon gelesen, dass die gern
getätigte Aussage: „Klar, 133er Speicher geht auch, ist ja
schließlich abwärtskompatibel.“ nicht pauschal gilt!
Das bestätigt wieder mal, dass sich Markenmodule lohnen.
Nee, aber mal anders.
Meines Wissens laufen die meisten 100er Speicher auch gut auf
66 MHz, bei 133er-Riegeln ist das glaube ich nicht gegeben.
Das Problem liegt beim Design des Mainboards.
Die elektrischen Signale mit denen der Speicher angesteuert wird wechseln nicht einfach sauber zwischen 0- und 1-Pegel hin und her sondern es gibt noch kurzzeitige Zwischenzustände und Störimpulse. Weiterhin ist auch noch die Versurgungspannung mit Störsignalen „verunreinigt“.
Die langsamen Bausteine bekommen schnelle Störungen nicht mit, da sie zu träge sind, das gleiche Störsignal wird dann aber von einem schnellen Baustein als gültiger Signalwechsel erkannt und schon funktioniert er scheinbar fehlerhaft.
z.B. merkt keiner, dass ein Fernsehbild 50 Halb-Bildern pro Sekunde besteht, da das Auge zu langsam ist. Wenn man aber versucht ein Fernsehbild zu Fotografieren, zeigen die Resultate etwas anderes als das Auge gesehen hat.
Das Problem ist, dass man ohne Fachwissen und teure Messgeräte nicht feststellen kann ob das Meinboard saubere Signale erzeugt oder nicht.
MfG Peter(TOO)
hi manfred!
also grundsätzlich ist jeder 133er oder 100er riegel abwärtskompatibel. es kann nur wie du schon richtig vermutest probleme mit der anzahl der chips auf dem modul kommen. wenige chips auf einem speichermodul bedeutet neue und hochintegrierte chips, welche auf älteren boards probleme bereiten können.
wenn du glück hast, steht es in deiner mainboard beschreibung aus wieviel chips ein speichermodul bestehen darf, damit es das board richtig erkennt.
ich habe hier z.b. 128mb riegel mit 8 und mit 16 chips, laufen aber beide typen problemlos auf einem board mit intel bx-chipsatz.
allerdings trau ich mir nicht zu 100% zu behaupten daß das wirklich auf allen mainboards problemlos möglich ist.
d.h.am besten ist es, wenn du speicher kaufst beim händler ein rückgaberecht vereinbaren.
cu andi
Dank an alle Schreiber,
ich werde, wie Andi es ähnlich vorschlägt, mal mit geliehenen Chips versuchen. Unter http://www.speichermarkt.de habe ich jetzt auch neue Speicherriegel für 66MHz gefunden; die sind aber etwas teurer als 100er oder 133er und natürlich keine Anschaffung in die Zukunft.
Manfred