SD RAM ohne spürbaren Effekt

Hallo,

ich habe hier einem alten P3 (Medion PC mit 1 GHZ) ein bisschen mehr Speicher verpasst. Vorher hatte er 384, jetzt hat er 768 MB SD RAM (133er). Das Problem: Ich merke keinen Unterschied zu vorher, RAM wird im Bios korrekt angezeigt, auch EVEREST Home Edition 2.2 zeigt an, dass nun 768 MB drin sind. Allerdings irrt Everest, was den Speichertyp angeht, es ist 133er und kein 100er, wie das Proggy ausgibt.

Ok, wie dem auch sei, sollte diese Speichererweiterung nicht zu einem spürbaren Effekt führen, gerade beim Hochfahren? Ich habe W2K Prof. installiert, bin mit der Stabilität des Systems auch sehr zufrieden, aber es dauert halbe Ewigkeiten, bis der Kasten hochgefahren ist :frowning:.

Gruß

Hermann

Hallo,

ich habe hier einem alten P3 (Medion PC mit 1 GHZ) ein
bisschen mehr Speicher verpasst. Vorher hatte er 384, jetzt
hat er 768 MB SD RAM (133er). Das Problem: Ich merke keinen
Unterschied zu vorher,

mehr Speicher bringt nur einen Geschwindigkeitsvorteil, wenn ohne den zusätzlichen Speicher daten ausgelagert werden müssen. Bei der Bearbeitung großer Bilder, beim Scannen oder drucken macht sich das bemerkbar. So lange keine Daten ausgelagert werden müssen wird der PC von mehr Speicher nicht merklich schneller.

RAM wird im Bios korrekt angezeigt,
auch EVEREST Home Edition 2.2 zeigt an, dass nun 768 MB drin
sind. Allerdings irrt Everest, was den Speichertyp angeht, es
ist 133er und kein 100er, wie das Proggy ausgibt.

Es ist ohne weiteres möglich, daß Du Bausteine hast, sie sich so nicht mischen lassen und Du wirklich nur die 768MB nutzt. Bei dem Rechner und mit W2k sollte das aber kein Problem sein.

Ok, wie dem auch sei, sollte diese Speichererweiterung nicht
zu einem spürbaren Effekt führen, gerade beim Hochfahren?

Nö, wieso? Gerade da nicht. Da ist Rechenzeit gefragt, nicht Arbeitsspeicher.

Ich
habe W2K Prof. installiert, bin mit der Stabilität des Systems
auch sehr zufrieden, aber es dauert halbe Ewigkeiten, bis der
Kasten hochgefahren ist :frowning:.

Das liegt eher an den Diensten, die gestartet werden. Wenn das zu lange dauert, solltest du da mal entrümpeln, überlegen, was davon wirklich gebraucht wird. Läuft eventuell Norton Antivirus oder gar Security-Suite o.ä.? In-CD eventuell noch? Kein Router mit DHCP vorhanden, aber die IP-Vergabe auf Automatik? Das sind übliche Bremsen, die man los werden kann.

Gruß, Rainer

Hallo Hermann

Allerdings irrt Everest, was den Speichertyp angeht, es
ist 133er und kein 100er, wie das Proggy ausgibt.

Das nützt wenig bis nichts, wenn das System mit FSB 100MHz läuft. 133er-RAM ist immerhin so flexibel, dass er auch mit 100MHz läuft.

Ok, wie dem auch sei, sollte diese Speichererweiterung nicht
zu einem spürbaren Effekt führen, gerade beim Hochfahren?

Nö, warum? Beim Hochfahren geht es in erster Linie um die Geschwindigkeit, mit der die Daten von der Festplatte geladen werden können plus ein gewisses Mass CPU-Speed. Da W2k an sich ab ca. 128MB RAM durchaus brauchbar läuft, hast Du eh schon mehr als das Minimum.

W2k hat zum Booten relativ lange. Das ist bekannt. Und ist bei XP ein gutes Stück verbessert worden. Wie lange es im Einzelfall dauert, bis das System fertig gebootet hat, hängt aber auch noch von anderen Faktoren ab. Z.B. davon, was für Programme so alles im Autostart liegen.

Die Menge und der Takt des RAM hat da jedenfalls kaum Einfluss.

CU
Peter

Hallo Rainer,

danke für dein Posting.

RAM wird im Bios korrekt angezeigt,
auch EVEREST Home Edition 2.2 zeigt an, dass nun 768 MB drin
sind. Allerdings irrt Everest, was den Speichertyp angeht, es
ist 133er und kein 100er, wie das Proggy ausgibt.

Es ist ohne weiteres möglich, daß Du Bausteine hast, sie sich
so nicht mischen lassen und Du wirklich nur die 768MB nutzt.

Ähm, das verstehe ich nun nicht. 768 MB ist ja ok, mehr sind ja physikalisch nicht verbaut. Es ist ein 512er und ein 256er Baustein drin. Hattest du das möglicherweise in der Eile falsch gelesen (statt „nun“ „nur“?)?

Ok, wie dem auch sei, sollte diese Speichererweiterung nicht
zu einem spürbaren Effekt führen, gerade beim Hochfahren?

Nö, wieso? Gerade da nicht. Da ist Rechenzeit gefragt, nicht
Arbeitsspeicher.

Na ja, ich dachte, da werden verschiedene Sachen auch in den RAM ausgelagert- Windowsbibliotheken etc. pp…

Ich
habe W2K Prof. installiert, bin mit der Stabilität des Systems
auch sehr zufrieden, aber es dauert halbe Ewigkeiten, bis der
Kasten hochgefahren ist :frowning:.

Das liegt eher an den Diensten, die gestartet werden. Wenn das
zu lange dauert, solltest du da mal entrümpeln, überlegen, was
davon wirklich gebraucht wird. Läuft eventuell Norton
Antivirus oder gar Security-Suite o.ä.? In-CD eventuell noch?
Kein Router mit DHCP vorhanden, aber die IP-Vergabe auf
Automatik? Das sind übliche Bremsen, die man los werden kann.

Kennst du ein Programm, das einem diese Arbeit abnimmt bzw. Entscheidungshilfen bietet? Ich habe nun keine Lust mehr, mich mit den Windows Interna soweit zu beschäftigen, dass ich das selbst machen kann.

Gruß

Hermann

Hallo Hermann

danke für dein Posting.

Allerdings irrt Everest, was den Speichertyp angeht, es
ist 133er und kein 100er, wie das Proggy ausgibt.

Das nützt wenig bis nichts, wenn das System mit FSB 100MHz
läuft. 133er-RAM ist immerhin so flexibel, dass er auch mit
100MHz läuft.

Was ist FSB? 100 oder 133er ist nach Angabe des Handbuches aber schon ein Unterschied bzw. es erlaubt ausdrücklich die Verwendung von 133er Rambausteinen. Auch im Bios steht: 133er.

Ok, wie dem auch sei, sollte diese Speichererweiterung nicht
zu einem spürbaren Effekt führen, gerade beim Hochfahren?

Nö, warum? Beim Hochfahren geht es in erster Linie um die
Geschwindigkeit, mit der die Daten von der Festplatte geladen
werden können plus ein gewisses Mass CPU-Speed. Da W2k an sich
ab ca. 128MB RAM durchaus brauchbar läuft, hast Du eh schon
mehr als das Minimum.

Na ja, dein Kollege hier schreibt das auch („Nö, warum“ :wink:). Ich meinte bislang, dass die Sachen von der Festplatte in den Ram geladen werden- zumindest teilweise. Je mehr davon vorhanden ist, desto besser. Da RAM schneller ist als die Auslagerungsdatei dachte ich, dass es einen spürbaren Effekt bei der Bootgeschwindigkeit geben müsste.

W2k hat zum Booten relativ lange. Das ist bekannt.

Seufz, mir war’ s nicht bekannt. Scheiße auch. Aber irgendwie auch wurscht, wenn es nur stabil läuft, und von allen Windows- Systemen ist das W2k Prof. das stabilste, was ich hatte. Ich würde sagen: Vom Schrott das Beste :wink:. Pfui, was bin ich da gehässig.

Und ist bei
XP ein gutes Stück verbessert worden.

Schon, aber ich hatte nicht den rechten Mut, mir XP auf einen P3 mit 1 GHZ zu installieren.

Wie lange es im
Einzelfall dauert, bis das System fertig gebootet hat, hängt
aber auch noch von anderen Faktoren ab. Z.B. davon, was für
Programme so alles im Autostart liegen.

Ok, da kann ich ja mit Winpatrol oder ähnlichem dran schneidern…

Gruß

Hermann

Hallo Hermann

Was ist FSB?

Front Side Bus. Mit diesem Takt werden RAM, PCI-Slots etc. bedient. Wenn Dein System 100MHz als FSB verwendet, dann läuft auch ein 133er-RAM-Riegel nur mit 100MHz. Ob das System auch mit 133MHz läuft, müsstest Du selber rausfinden (Handbuch zum Board…).

Ich meinte bislang, dass die Sachen von der Festplatte in den
Ram geladen werden- zumindest teilweise.

EbenT. Das Problem ist, dass dieser Vorgang gleich schnell abläuft, egal ob Du 128MB oder 1GB RAM hast. Die Festplatte ist dadurch nicht schneller und auch der Zugriff und die Zeit, die Daten via IDE-Controller zu schaufeln sind die selben.

Mit genügend RAM kann man lediglich verhindern, dass bereits beim Booten der RAM knapp wird und Windows da schon wieder anfangen muss, auszulagern. Aber das ist bei W2k und Deiner RAM-Grösse eigentlich sowieso nicht der Fall.

W2k hat zum Booten relativ lange. Das ist bekannt.

Seufz, mir war’ s nicht bekannt. Scheiße auch. Aber irgendwie
auch wurscht, wenn es nur stabil läuft, und von allen Windows-
Systemen ist das W2k Prof. das stabilste, was ich hatte. Ich
würde sagen: Vom Schrott das Beste :wink:. Pfui, was bin ich da
gehässig.

Also, ich habe mittlerweile hinreichend Erfahrungen mit W2k und XP gesammelt, dass ich sagen kann: W2k und XP sind sich ebenbürtig. Beide sind, wenn man sie sauber einrichtet, durchaus stabil. Von daher könnte XP vielleicht doch eine Idee sein.

Schon, aber ich hatte nicht den rechten Mut, mir XP auf einen
P3 mit 1 GHZ zu installieren.

Naja, schalte die Luna-Oberfläche ab (klassisches Design), dann siehts eh praktisch aus wie W2k. Und braucht auch nicht mehr so viel mehr Ressourcen.

Es kommt auch etwas darauf an, was Du mit diesem Rechner genau machst. Evt. wäre auch ein Linux denkbar.

Noch etwas: Falls der Rechner das erlaubt, probier doch mal den Ruhezustand aus. Damit kannst Du den Rechner auch ausschalten und ggf. vom Strom trennen, er sollte aber beim ‚Aufwecken‘ schneller bereit sein.

CU
Peter

Hallo Hermann

Na ja, dein Kollege hier schreibt das auch („Nö, warum“ :wink:).
Ich meinte bislang, dass die Sachen von der Festplatte in den
Ram geladen werden- zumindest teilweise. Je mehr davon
vorhanden ist, desto besser. Da RAM schneller ist als die
Auslagerungsdatei dachte ich, dass es einen spürbaren Effekt
bei der Bootgeschwindigkeit geben müsste.

Beim Einschalten ist ja noch nichts im RAM.
Das muss dann alles erst von der Festplatte ins RAM geladen werden.
Da ändert sich also nichts.

Einige Dinge lagert Win immer aus, egal wie viel RAM du hast, weil sie z.B. nur bei einem Benutzerwechsel benötigt werden.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Hattest du das möglicherweise in der Eile
falsch gelesen (statt „nun“ „nur“?)?

Ja. :smile:

Kennst du ein Programm, das einem diese Arbeit abnimmt bzw.
Entscheidungshilfen bietet?

Als Hilfe zur Konfiguration der Dienste kenne ich eine Website.
http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid…
Den Rest muss man von Hand machen.

Gruß, Rainer

Normal.

Die Aussage „Mehr Speicher = höhere Geschwindigkeit“ gilt nur für gnadenlos untermotorisierte Rechner oder User, die immer 20 Programme gleichzeitig aufhaben oder für Programme, die irrsinnig viel Speicher brauchen (Photoshop, Videoverarbeitung).

Bei „normaler“ Nutzung (Office, Internet) ist für ein Win2000 256 MB, für WinXP ein halbes Gig völlig ausreichend. Mehr lässt die Kiste in einigen Fällen zwar ein wenig flüssiger reagieren (weil sie weniger swappen muss), aber davon, das sie wirklich schneller wird, kann keine Rede sein.

Und schneller Booten auf keinen Fall, denn beim Booten werden die Daten ja zum ersten Mal in den Speicher geladen. Und wenn du 20 Kisten in ein Lager schleppst, macht es nun mal keinen Unterschied, ob das Lager nun 200 qm oder 500 qm groß ist.
Es würde einen Unterschied machen, wenn das Lager nur 5 qm groß wäre (verglichen mit einer Win2k-Maschine mit nur 96 MB oder so, weil dann schon beim Booten vieles gleich wieder in die Auslagerungsdatei muss, dann bringt mehr Speicher natürlich was).

Hallo Rainer,

http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid…
Den Rest muss man von Hand machen.

Danke für den Link!

Gruß

Hermann