Seelische Misshandlung - wie kann ich helfen?

Ich mache mir Sorgen um einen kleinen Jungen, dessen Verhalten immer auffälliger wird und der offenbar völlig falsch und viel zu streng erzogen wird.
Ich sehe teílweise, was dort falsch gemacht wird, aber ich weiß nicht, wie ich der Mutter (die in der Familie das Sagen hat) das vermitteln kann. Sie ist so überzeugt von sich und ihrer heilen Welt, dass ich sie höchstens vor den Kopf stoße oder beleidige, wenn ich ihr sage, dass sie ihr Kind falsch behandelt.
Bisher konnte ich dem Kleinen wenigstens ein bißchen Freiraum ermöglichen, weil er öfter zu uns zum Spielen kam. Aber auch das wird mittlerweile reduziert. Er schreit und weint bitterlich, wenn er nach Hause muss, Will überall bleiben nur nicht zu Haus. Da ich keine Expertin bin auf diesem Gebiet, kann ich keine Verbesserungsvorschläge machen.
Mittlerweile wäre sicherlich eine Therapie oder ein Beratungsgespräch nötig, um auf ein halbwegs vernünftiges Nieveau zurück zu finden. Früher hat er permanent nur geheult und war überall bekannt deswegen. Der Junge wird jetzt allmählich aggressiv, er lügt permanent und ist mit fast 5 Jahren immernoch nicht trocken. Ich habe das Gefühl, er bräuchte einfach nur Eltern, die ihm vertrauen, an ihn glauben, sein Selbstbewußtsein stärken, anstatt es zu zerstören.
Da ich nicht zu denen gehöre, die wegsehen, habe ich den Entschluss gefasst, alles in meiner Macht stehende zu tun, um dem Kind zu helfen. Aber wie?
Wenn ich mit seiner Mutter darüber anfange zu sprechen, wird sie vermutlich beleidigt reagieren und den Kontakt abbrechen. Das ist also nicht die richtige Lösung.
Kann mir also irgend jemand Tipps geben, was ich tun kann?

Hallo,
ich würde doch - trotz deiner Zweifel - erst mal mit den Eltern, in diesem Fall dann wohl der Mutter sprechen. Dass sie beleidigt wäre, ist wohl kaum ein gutes Argument dagegen. Jeder ist erst mal beleidigt, wenn das, was er für richtig hält, angezweifelt wird.
Oder du wendest dich ans Jugendamt, das ist die andere Möglichkeit, die ich sehe. Dann kümert sich von dort einer, und die Mutter erfährt von denen nicht, wer sie angerufen hat.
Wenn du dir ernsthaft Sorgen machst, musst du eins davon tun.
Gruß, Miriam

Hallo,

die Situation muss für den Jungen schrecklich sein und ich finde es
toll, dass es Menschen gibt, die die Augen offen halten und sich
kümmern.

Ich halte allerdings die beiden Vorschläge von Elbin als ersten
Schritt für ungüngstig, es könnte die Situation sogar verschlimmern.
Wenn die Mutter so ist, wie sie beschrieben wird (autoritäre
Erziehung ohne Selbstbestimmung durch das Kind und ohne Stärkung des
Selbstbewusstseins) liegt es nahe, dass die Mutter (wenn überhaupt)
Vorschläge von anderen Autoritätspersonen annehmen könnte. Das
Jugendamt ist überlastet und teilweise recht unsensibel im Umgang mit
Misshandlungen, die nicht offensichtlich sind - das wäre z.B.
körperliche Misshandlung oder Vernachlässigung. Falsche Erziehung ist
ein sehr schwammiges Gebiet. Wenn du es schaffst, dass das Jugendamt
bei der Familie vorbeischaut, dann wird sie sich die Mutter wohl für
ein Paar Minuten anders verhalten als sonst - und was sollen die dann
tun?
In welchem Verhältnis stehst Du zum Kind? Bist Du Nachbarin,
Erzieherin oder Freundin der Familie?

Ich denke dass ein Kinderarzt oder Erzieher etwas bewirken kann.
Bestes Ziel wäre es, dass die Mutter zur Familienberatung geht oder
einen Erziehungskurs besucht - das muss sie allerdings auch wollen…

Solltest Du Dich dennoch dazu entscheiden mit der Mutter zu sprechen,
dann halte Dich mit Vorwürfen zurück. Erzähle viel von Dir, Deinen
Kindern und vielleicht denkst Du Dir noch ein Paar Probleme aus. So
gewinnst Du ihr Vertrauen und vielleicht öffnet sie sich. Biete ihr
Deine Hilfe an. In brensligen Situationen kannst Du eingreifen, indem
Du ihr sagst: „ja, Du machst das ganz gut, man kann es aber auch so
machen…“ Biete ihr Möglichkeiten an ihr Verhalten anders
wahrzunehmen. Sie wird dann darüber nachdenken und wahrscheinlich
erstmal alleine anders reagieren, auch wenn Du es nicht gleich
wahrnimmst.

Du kannst auch mit dem Jungen reden - er ist ja 5 und da kann man
sich doch schon ganz gut unterhalten. Stärke ihn, frage nach seinen
Wünschen, seine Ängste, aber stelle seine Mutter dabei nicht als
„falsch“ dar, sonst wird die Situation schlimmer.

Gibt es auch einen Vater oder Geschwister, Oma, Opa?

Viele Grüße

Hallo

Wenn du es schaffst, dass das
Jugendamt
bei der Familie vorbeischaut, dann wird sie sich die Mutter
wohl für
ein Paar Minuten anders verhalten als sonst - und was sollen
die dann
tun?

Das Jugendamt ist ein Papiertiger …

Solltest Du Dich dennoch dazu entscheiden mit der Mutter zu
sprechen,
dann halte Dich mit Vorwürfen zurück. Erzähle viel von Dir,
Deinen
Kindern und vielleicht denkst Du Dir noch ein Paar Probleme
aus.

Meinst du, dass man so je zum Thema kommt?
Außer, man hat (oder hatte früher mal) wirklich das gleiche Problem wie sie, aber das ist ja wohl nicht der Fall.

So
gewinnst Du ihr Vertrauen und vielleicht öffnet sie sich.
Biete ihr
Deine Hilfe an.

Das würde ich aber auch nicht unbedingt machen. Vielleicht, aber nach Gefühl. Hilfe anbieten kann sehr leicht überheblich wirken, denn es sagt ja aus, dass man glaubt, der andere habe Hilfe nötig.

In brensligen Situationen kannst Du
eingreifen, indem
Du ihr sagst: „ja, Du machst das ganz gut, man kann es aber
auch so
machen…“ …

Ich finde, genau das klingt extrem überheblich, zumal auch jeder spürt, dass das gekünstelt ist. Da würde ich schon eher sagen: Das finde ich nicht gut.

Und eigene Vorschläge, wie man es anders machen würde, kann man sich vermutlich schenken, da sie wohl kaum angenommen würden.

Gibt es auch einen Vater …

Der müsste ja zumindestens ein Mitspracherecht bei der Erziehung haben, falls vorhanden.

Viele Grüße
Simsy

Hallo Petra,

ich finde es super, daß Du da so wach bist, und lieber helfen möchtest, als daß Du wegschaust. Nur ist das wahrscheinlich kein leichtes unterfangen.
Wenn sie Dir beleidigt ist, wäre das ja erstmal nicht schlimm, aber wenn sie den Kontakt dann abbricht, und Du gar keinen zugang mehr hast wäre das das Gegenteil, von dem Erwartetem.
Vielleicht kannst Du ja näher an sie herankommen, sie ein bißchen kennenlernen. Vielleicht kommt sie aus der Zwickmühle nicht von selbst raus.
Ich finde es auch eine gute Idee, mit der Erzieherinn aus dem kiga zu sprechen, was bekommt die denn mit?
Ein Rat von der Erzieherinn sollte von der Mutter angenommen werden, da kompetente Person und so.
Das Jugendamt einzuschalten ist wahrscheinlcih wirklich sinnlos, wie schon geschrieben.

Ich wünsche Dir viel Kraft Karamell

Hallo

Solltest Du Dich dennoch dazu entscheiden mit der Mutter zu
sprechen,
dann halte Dich mit Vorwürfen zurück. Erzähle viel von Dir,
Deinen
Kindern und vielleicht denkst Du Dir noch ein Paar Probleme
aus.

Meinst du, dass man so je zum Thema kommt?
Außer, man hat (oder hatte früher mal) wirklich das gleiche
Problem wie sie, aber das ist ja wohl nicht der Fall.

Ich denke, daß damit gemeint ist, das Vertrauen zu bekommen, dadurch kann man verstehen und darauf eingehen. Eventuell nimmt sie sich ja auch ein Beispiel an dem Umgang in anderen Familien.

So
gewinnst Du ihr Vertrauen und vielleicht öffnet sie sich.
Biete ihr
Deine Hilfe an.

Das würde ich aber auch nicht unbedingt machen. Vielleicht,
aber nach Gefühl. Hilfe anbieten kann sehr leicht überheblich
wirken, denn es sagt ja aus, dass man glaubt, der andere habe
Hilfe nötig.

Es kommt wahrscheinlich darauf an, wie das gehandhabt wird. man muß ja nicht mit der Tür ins Haus platzen, aber mit ein bißchen Diplomatie kann auch Hilfe angeboten werden, ohne daß sich der andere auf den Schlips getreten fühlt.

In brensligen Situationen kannst Du
eingreifen, indem
Du ihr sagst: „ja, Du machst das ganz gut, man kann es aber
auch so
machen…“ …

Ich finde, genau das klingt extrem überheblich, zumal auch
jeder spürt, dass das gekünstelt ist. Da würde ich schon eher
sagen: Das finde ich nicht gut.

Ja, hier sollte man ehrlich bleliben. Aber erstmal die postitiven Seiten hervorheben um dann konstruktive (!) Kritik zu übern ist nicht verkehrt!

Und eigene Vorschläge, wie man es anders machen würde, kann
man sich vermutlich schenken, da sie wohl kaum angenommen
würden.

Glaub ich nicht, es kommt zu einem großen Teil auf das Wie an.

Gibt es auch einen Vater …

Der müsste ja zumindestens ein Mitspracherecht bei der
Erziehung haben, falls vorhanden.

Das würde mich auch interessieren!

Gruß Karamell

Hallo

was gibt dir eigentlich den gravierenden Eindruck das er seelisch Mißhandelt wird?

Weil er nicht nach Hause will sondern weiterspielen, weil er mit 5 Jahren noch nicht Sauber ist. Oder hast du wircklch konkrete Aussagen.

Das was du hier vorbringst ist für die bezeichnung seelische Mißhandlung schon etwas dürftig.
Es gibt einige Kinder die mit 5 Jahren noch öfter eine nasse Unterhose haben.
Wenn ich da oft auch an den zirkus denke die kinder machten weil sie nach Hause mußten aber leiber weiter spielen wollen.

Oder Freiraum wie weit geht er wie weit darf er nicht gehen, liegt teilweise im ermessen und der Erziehungsansichten. Die einen dürfen mit 6 Jahren alleine durch die gegend ziehen ohne das Eltern genau wissen wo sie sind bis es dunkel wird die anderen müssen genau sagen wo sie sich aufhalten.

Wenn du nicht mehr hast als du beschrieben hast würde ich an deiner stelle erst mal genau hinsehen und nachforschen Verurteilt ist jemand schnell der nicht die Gleichen Ansichten in der Erziehung hat wie man selbst.

MFg

Hallo Simsy,

Meinst du, dass man so je zum Thema kommt?
Außer, man hat (oder hatte früher mal) wirklich das gleiche
Problem wie sie, aber das ist ja wohl nicht der Fall.

Aber genau das meinte ich doch mit „Probleme ausdenken“ - ist doch
logisch, dass ich mir dann nicht eine Geschichte über eine
altersdemente Oma ausdenke, sondern eine die an den Konflikt
anknüpft. Wenn die Frau so hart ist, muss man halt mit Tricks
arbeiten und sich ihr nicht gleich frontal in den Weg stellen. Dann
knallt sie die Tür zu und es ist nichts erreicht und niemanden
geholfen.

Das würde ich aber auch nicht unbedingt machen. Vielleicht,
aber nach Gefühl. Hilfe anbieten kann sehr leicht überheblich
wirken, denn es sagt ja aus, dass man glaubt, der andere habe
Hilfe nötig.

Ja, das kann natürlich passieren. Es darf nicht arrogant wirken.

In brensligen Situationen kannst Du
eingreifen, indem
Du ihr sagst: „ja, Du machst das ganz gut, man kann es aber
auch so
machen…“ …

Ich finde, genau das klingt extrem überheblich, zumal auch
jeder spürt, dass das gekünstelt ist. Da würde ich schon eher
sagen: Das finde ich nicht gut.

Da bin ich aus Erfahrung anderer Meinung. Ich hatte mal eine
Lehrerin, die NIE zu ihren Schülern gesagt hat, dass sie etwas falsch
machen. Ich fand das damals manchmal doof, weil es oft ganz
offensichtliche Fehler waren. Sie gab damit aber immer dem Schüler
das Gefühl ernst genommen zu werden, hat niemanden bloß gestellt und
einfach gezeigt, dass es auch einen anderen Weg gibt um ans Ziel zu
kommen. Das ist ein ganz einfaches und nachvollziehbares Prinzip und
es funktioniert nicht nur bei psychisch/sozialen Problemen, sondern
auch bei körperlichen. Wenn man z.B. einen Haltungsfehler oder eine
Blockade hat, nicht krampfhaft das Gegenteil suchen und gleich
korrigieren, sondern spüren was ist, in diese Bewegung hineingehen
und dann findet der Körper wie von allein in die richtige Haltung.
Nach dem Prinzip „nicht das Richtige suchen, sondern das Falsche sein
lassen, dann kommt das Richtige von allein“.

Gibt es auch einen Vater …

Der müsste ja zumindestens ein Mitspracherecht bei der
Erziehung haben, falls vorhanden.

Das ist leider auch nicht immer der Fall, oder er interessiert sich
nicht, oder er ist froh, dass die Frau das Kind tyrannisiert und
nicht ihn…

Viele Grüße

Hallo Karamell,

danke für Deinen Beitrag - genau so habe ich es gemeint und Du hast das
völlig richtig interpretiert!

Viele Grüße

Huhu

danke für Deinen Beitrag - genau so habe ich es gemeint und Du
hast das
völlig richtig interpretiert!

Ok, ich habs jetzt auch kapiert.
Bzw. jetzt kann ich mir das besser bildlich vorstellen.

Viele Grüße
Simsy

Vielen Dank für eure vielen Denkanstöße. Eine gute Idee ist sicherlich, mit den Erzieherinnen Kontakt aufzunehmen. Das werde ich auch tun.
Außerdem bespreche ich das nochmal mit der Patentante des Kindes, die sich inzwischen komplett aus der Familie zurück gezogen hat, weil sie nicht weiß, wie sie mit der Sache noch umgehen soll. Aber helfen will sie sicher auch!
Das Jugendamt sehe ich nach wie vor sehr kritisch, denn es geht dem Kind ja scheinbar gut. Wir alle wissen, wie oft sogar eindeutige Hinweise auf körperliche Gewalt aus Bequemlichkeit oder Ignoranz einfach nicht bearbeitet wurden mit tödlichem Ausgang für viele Kinder.
Ich will natürlich versuchen, den Kontakt zur Mutter zu halten und Gelegenheiten zu finden, ihr vorsichtig und Einfühlsam Hinweise zu geben. Mir wäre am liebsten, ich könnte sie dazu bewegen, sich einer Fachberatung zu unterziehen.

Noch ein paar wenige Infos für die, die es interessiert hat - vielleicht könnt ihr ja dadurch bessere Einblicke bekommen:
Die Familie kenne ich seit gut 3 Jahren - wohnen in der Nähe. Wir haben für unsere Kinder Kontakte über die Zeitung gesucht. Es gibt einen Vater, der nie Zeit hat, immer arbeiten muss (vielleicht nur Flucht???) und nebenher noch mit eingeplant wird in den Haushalt.
Insgesamt solidarisiert er sich mit seiner Frau, lässt sich dabei aber auf ein recht tyrannisches „Miteinander“ ein. Er hat seine Aufgaben zu erledigen, wie Fensterputzen und Kind ins Bett oder zum KiGa bringen, Gartenpflege, Einkaufstaxi usw. Mutter ist schließlich Hausfrau und hat mit Kochen und Putzen, Computerspielen, Fitnessprogramm für die eigene gute Figur zu tun. Ich kann ihn bisher zu schlecht einschätzen, um ein Gespräch mit ihm zu suchen. Das könnte ein Bumerang werden, denn möglicherweise findet er das Verhalten seiner Frau ja normal oder sogar gut. Könnte durchaus sein, dass er ihr hörig ist…
Über die Erziehung des Kindes war ich schön öfter entsetzt und habe durchaus versucht, ihr zu vermitteln, dass sie vielleicht etwas zu hart ist.
Als er klein war, durfte er nicht in das Bett der Eltern kommen. Nachts ist er durch’s Haus gelaufen, wollte zu Mama ins Bett, wurde dann stattdessen in sein Zimmer eingeschlossen. Dann hat er wohl geheult bis zu 2 Stunden lang, bis er dann vor Erschöpfung wieder einschlief.
Als später die Ängste Nachts in der Dunkelheit kamen vor bösen Tieren oder Geistern (KiGaGeschichten…), durfte er kein Licht machen und bekam auch kein Nachtlämpchen. Auch eine geschenkte Nachtleuchte von mir wollte sie nicht annehmen. „Der hat vier Jahre kein Licht gebraucht, das fange ich gar nicht erst an“.
Bei Spaziergängen fiel mir auf, dass seine Schuhe viel zu groß sind. Er stolperte oft darüber und fiel hin. Auch das wurde ignoriert, denn die Schuhe „müssen“ so groß sein, dass hinten zwei Finger Platz haben. Kein Widerspruch möglich. Unnötig zu erwähnen, dass die Schuhe immernoch zu groß waren, als sie bereits wegen Verschleiß weggeworfen werden mussten.
Hatte er schlechte Laune, war er lästig oder störte, wurde er raus geschickt in sein Zimmer. Zärtlichkeit gibt es nicht. Körperwärme? - um Gottes Willen! Mit einer einzigen Ausnahme: Wenn er wegen etwas traurig ist, das seiner Mutter einleuchtet, dann hat er das Recht, traurig zu sein und wird von ihr getröstet!!! Das Ergebnis? Er bekommt nur über diesen Kanal ein wenig Wärme, sowas lernen Kinder schnell! Also könnt ihr euch vorstellen, dass dieses Kind permanent nur heult! Vermutlich in der Hoffnung, irgendwann mal etwas Verständnis und 2 Minuten Zärtlichkeit zu bekommen.
Dank meiner eigenen Erfahrung mit meinen 3 und vielen anderen Kindern kann ich sehr wohl unterscheiden, ob ein Kind nur etwas aufmuckt, weil es keine Lust hat, nach Hause zu gehen oder noch etwas spielen will, oder ob es Angst hat und verzweifelt ist, wenn es nach Hause soll. So einige Beobachter haben schon bemerkt: „Wenn wir nicht wüssten, dass es ihm an nichts fehlt, würden wir meinen, dass dieses Kind zuhause gequält und misshandelt wird.“
Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass er misshandelt wird und sehr leidet.
Gern bleibe ich mit euch in Kontakt auch für weitere Gespräche bzw. Ergebnisse nach weiteren Gesprächen.
Petra

hallo,
ich hatte auch mal ein änlicher fall und ich hab sie zu einem seminar von ekp eingeladen. schaue mal www.ekp.de = eltern kind programm e.v. die machen kind zentrierte elternarbeit. das heist man macht ein aktiv freizeit und abens wenn die kinder im bett sind gibt es eine elternrunde. dort wird besprochen was so alles ablief und was gut war.

ich habe dort erlebt das kind und mutter nur sich anschiehen als sie kamen nach 2 tagen waren sie wie eins. muss nicht immer so sein aber ich finde diesen weg des gemeinsamm was tun und in einem guten umfeld wo man auch fragen kann einfach super.
mfg
robi