Hallo
ich leide jetzt schon seit 1 jahr unter schweren panikangst sowie hyperventilation.Dies wurde jedenfalls diagnostiziert.Seit dem letzten jahr war ich sehr oft bei verschieden ärzte (neurologie,internist,örthopädi,hausarzt,röntgen)etc.Es wurd sehr viel getestet und untersucht.Ebenso ist hinzuzufügen, dass ich bereits 2 x den Notarzt rufen musste, da ich dachte, dass ich sterbe oder umkippe.Jedoch ohne Befund.Aber seit dem Vorfall vor 1 jahr, wobei mir jemand eine Droge in mein Getränk gemischt hat, leide ich unter seelischen und körperliche Schmerzen.Deswegen war ich auch schon bei einem Psychologen, für den ich jedoch kein Patient sei.Desweiteren ging ich zu einem Diplompsychologen in einer Universitätsklink, den ich 4 x besuchte, aber ich abgebrochen habe, da ich dachte, dass es mit der Zeit verscwindet.Dort erlernte ich Atemübungen, was mir nicht wirklich geholfen hatte. Ich weiss einfach nicht mehr weiter.Ich verspüre Schmerzen in meiner oberen linken Brustseite, welche zudem fast ständig angeschwollen ist seit dem Vorfall.Desweiteren leide ich häufig unter starken Todesängste und Derealisationsgefühlen. Es macht mich fertig, dass jeder Arzt behauptet ich habe nichts,was ich auch verstehe, aber warum verspüre ich die Schmerzen in meiner Brust sowie die Schwellung, die man auch ertasten kann. Ich weiss einfach nicht weiter und möchte nicht ständig zu Ärzten rennen, da ich damit meine Eltern sehr belaste durch die darausentstehnde Sorgen und Ängste um mich.Andererseits wird es immer schlimmer und meine Todesangst verstärkt sich. Ich weiss nicht mehr weiter.Ist vielleicht eine Verhaltenstherapie der richtige Schritt oder wie soll ich die Ängste,den Vorfall und Schmerzen bewältigen? Ich dachte mit der Zeit nimmt das ganze ab.Doch es scheint nicht so
Ich hoffe auf viele,hilfreichende Ratschläger
Danke im Vorraus
hallo
wie alt bist du und hast du außer im brustbereich weitere schmerzen?
sorry, dass ich es nicht erwähnt habe…kurz zu mir:
-19 Jahre(Abiturient/Student)
-4 x die woche Sport(Fussball)
-gehe nur an Wochenenden(Fr+Sa)häufig aus und trinke dann viel/gern mit Freunden
-Partyraucher(wobei ich damit aufgehört habe und seit 2 wochen nicht mehr rauche–>kommender Nichtraucher hoffentlich
)
- nein keine Schmerzen(außer psychische Angst evtl.,aber besonders Brustschmerzen)
—>ausgelöst durch die Droge
hatte davor nie Probleme…
noch zu erwähnen wäre, dass ich letzte woche ein kopf-ct hatte, bei dem alles normal war.
hallo
wie alt bist du und hast du außer im brustbereich weitere
schmerzen?
Hallo,
hast du schon einmal an eine Selbsthilfegruppe gedacht ?
Lieber Gruß
Hallo B.,
eigentlich hast Du Dich doch ganz richtig und verantwortlich verhalten, hast erstmal die Körperlichen Ursachen mittels Arztbesuchen ausgeschlossen und bist zu diesem Psychologen in der Uniklinik in Behandlung gegangen. Ich an Deiner Stelle würde da wieder anknüpfen und ihm auch Deine Befürchtungen, daß es nicht hilft, sagen. Vielleicht brauchst Du nur mehr Geduld, vielleicht vermittelt er Dir auch eine Verhaltenstherapie - sie hat bei Ängsten gute Erfolge aufzuweisen. Wichtig ist, daß Du Vertrauen zu dem Therapeuten hast. Ich möchte Dich ermutigen, weiter nach professioneller Hilfe zu suchen. Was Deine Sorgen um Deine Eltern betrifft, die Eltern wollen das Beste für ihre Kinder und sind mit Sicherheit stolz auf das Kind, das sich für seine Gesundung so verantwortungsvoll einsetzt wie Du.
Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.
Margrit