Hallo,
ich kann das schon verstehen, wer die eigenen Kinder vor Augen hat und sieht wie sie aufwachsen und hat das Wissen um das Elend im Hintergrund arbeitet in Gedanken damit. Ich kenne Projekte rund um die Welt in denen ganze Familien eingebunden sind. Die Wohngebiete der Helfer sind oft so abgesichert dass auch Kinder mitkommen. Da es aber sehr kurzfristig war sollte das doch noch mehr überlegt sein. Für uns ist ein Jahr kurz, doch für Kinder, besonders in dem Alter eine lange Zeit. Andererseitz sind sie noch nicht in der Schule und das ist für so ein Vorhaben gut.
So ein Vorhaben sollte aber nie aus reiner Spontanität geschehen des überstürtzen helfen wollens, auch wenn das Wissen um den Hintergrund noch so drängt. Beide sollen sich mehrere Möglichkeiten anschauen. Es gibt Projekte über die Kirche, das Rote Kreuz,Malteser, THW oder Plan- Patenschaft von Deutschland aus die Kinder zu unterstützen und nur in den Ferien diese Kinder zu besuchen. Alle diese Projekte sind gut durchdacht. Die Organisationen geben gerne Auskunft, viel ist davon auch im Internet zu finden.
Wie gesagt, das Helfen wollen kann ich verstehen, es sollte auch mit den Kindern möglich sein und das ist es auch wenn es gut vorbereitet ist. Denn es bleibt oft nicht bei einem Jahr, es ist bei manchen ein Jahrzehnt und mehr geworden.
Zur Bereitschaft die Kinder für ein Jahr zu nehmen gehört auch viel Vorbereitung. Das muss mit dem Jugendamt und dem Vormundschaftsgericht abgeklärt sein. Denn für diese Zeit geben die Eltern die Aufsichtspflicht ab. In diesem Fell liegt die Erziehungsberechtigung bei Ihnen beiden. Oft muss es noch notariell festgelegt sein falls etwas passiert wie es dann weitergeht.
Wichtig ist jetzt Zeit lassen, nochmal darüber schlafen Info´s holen und durchdenken. Helfen JA, aber NICHT VERRENNEN.
Wäre schön wenn ich erfahre wie es ausgeht.
Mit freundlichen Grüßen
Michaela Bauer