Hi ihr Psycho-Experten,
im neuesten Spiegel sind „Skizzen“ von Botho Strauss abgedruckt, die ich insgesamt sehr spannend (bedenkenswert, diskussionswürdig u.v.a.m.) finde.
U.a.:
„Sehnsucht nach einem verlorenen Empfindungsgut kann es nicht geben, da jene mit diesem unterging.“
Heißt das Resultat Resignation? Heißt das, Empfindung nicht mehr wahrnehmen zu können aus eben diesem Grund? Oder Empfindung nicht mehr wahrnehmen zu wollen (aus Furcht vor bestätigenderer Ent-täuschung?). Heißt das, das unerfüllte Sehnsucht zwangsläuftig zur Hoffnungslosigkeit führt?
Botho Strauss und ich: wir beide sind keine Psychologen (wow! Eine Gemeinsamkeit mit ihm…
) Aber uns verbindet die Beobachtung(-sgabe?).
Gibt es nur eine Sehnsucht. Gibt es eine Erneuerung des Begriffes Sehnsucht - aller Erfahrung zum Trotze?
Bin sehr neugierig…
Anja
PS Im Phil.-Brett werde ich jetzt noch das nächste Zitat los, dieser Artikel beschäftigt mich sehr…