Sehr helle weisse LED's

Hallo.

Ich habe im Internet nach sehr hellen weissen LED’s gegooglet.
Aber ich fand nicht die rechten Informationen.

Lumen und Candela sind beide da, aber nie zusammen.

Ich suche nach den geeignetsten LED’s, für z.B. ein Kreis-Cluster aus 50 LED’s.
Das wären ca. 5cm im Durchmesser. Dies weiß ich, weil Conrad einen solchen Aufbau hat. Diesen gibt es aber nicht in Weiss. Der Rote 52mm-Cluster hat 23 Candela, und kostet 16,62 EUR. Sind diese einzelnen LED’s so hell wie die Ultra, bzw. Superhellen einzelnen weissen LED’s die z.B. mit 8 Cd 2,79 EUR das Stück (bei Rabatt ab 50 St.) kosten. Ganz schön teuer bei 50 Stück.
Da müssten die einzelnen LED’s aus dem fertigen roten Cluster doch schwächer sein, bei 16,62 EUR für ein 50er-Cluster (?).

Gibt es ein Beispiel für eine sehr helle und vergleichsweise günstige LED (die Menge von 50 Stück beachten), und wo bekomme ich sie?
Oder einen runden „LED-Scheinwerfer“ mit ca. 5,2cm (50 5mm-LED’s), der schon mit sehr hellen weissen LED’s bestückt ist. Ich las mal was von 10 Cd (genauer 10000 MCd). Die LED’s sollten aber nicht gekühlt werden, und einen angemessenen Preis für ihre Lichtleistung haben (hier macht es ja die Masse).

Grüße,
Tobias Claren

Wenn du’s extrem Hell magst:
http://nf.grautier.info/led1.jpg

Ansonsten, es geht auch gemäßigt:
http://nf.grautier.info/led2.jpg

Bestellen kansnt du das bei www.reichelt.de oder guck’ mal bei www.eska-technik.de die haben auch ein großes Sortiment und gute Preise.

Wenn du’s extrem Hell magst:
http://nf.grautier.info/led1.jpg

Ja, sehr hell.
Hell, heller, am blindesten.

49 EUR für 1000 Stunden bei der Luxeon V, hui?
Das Licht kann man doch bestimmt wirtschaftlicher erzeugen.

Der Abstrahlwinkel von 110° irritiert mich schon.
Und das sowohl mit, als auch ohne Optik (???).
Das wäre schon unter der Waagerechten (?).
Ich las sonst etwas von 10°.
Die Werte können nicht stimmen, zumindest mit Optik nicht.
Ich habe gegooglet, und mit Optik sind es dann 10° (sonst wäre die Optik sinnlos).

Auch die Verhältnisse von Lumen und Candela sind verschieden. Z.B. 150 cd : 18 lm, 180 cd : 18 lm, oder auch 185lm : 180 cd („Luxeon line“).
Die Luxeon „line“ für 198,- EUR scheint mir doch extrem teuer, wenn man die „emitter“ mal 12 rechnet, erhält man 119,40 EUR. Der Rest kann wohl kaum die Kühlkörperplatine sein. Und billiger als 12 „star“ müsste sie auch sein, da man nur eine lange Kühlkörperplatine (statt 12 hexagonale) hat.
Um mit den „Emitter“ die Leuchtkraft einer „V“ zu erreichen braucht man 6-7 Stück (108 bzw. 126 Lumen).
7 Stück „emitter“ kosten 69,65 EUR, eine „V“ kostet 49 EUR. Dafür müssten die „emitter“ länger „leben“ als die „V“. Die „V“ haben eine Angabe von 1000 Stunden, bei den „emitter“ bin ich mir nicht ganz sicher, aber es sollten mind. 50000 Stunden sein.

Was hätten die einfachen Super/Ultra-hellen LED’s (produziert Luxeon wohl nicht) mit z.B. 8000 mcd oder 10000 eigentlich für einen Lumenwert?
Da sollten auch die 100000 Stunden nicht mehr bringen, wenn die das Stück z.B. 2,5 EUR kosten und nur einen Bruchteil der Helligkeit haben.

Also ist Candela ca. 1:1 Lux, und auf die Fläche bezogen. Demnach ist 180 cd bei 18 lm besser als 150 cd bei 18 lm. Denn die Fläche ist bei ersterem kleiner, trotz gleicher Lichtabgabe.

Welche dieser LED’s eignet sich denn am besten für den theoretischen Versuch eine Projektion zu machen?

Wenn man mehrere dieser starken LED’s als Cluster anordnet, erhällt man dann nicht eine starke Lichtquelle? Das Problem ist, die Verteilung auf mehrere Punkte. Die „emitter“ sind scheinbar am günstigsten, nur die Kühlung fehlt noch.
Aber welche Lebensdauer haben diese „emitter“?
Die Luxeon „V“ haben anscheinend 1000 Stunden, aber die anderen sollten doch mindestens 50000 Stunden „leben“ (?). Oder gar 100000 Stunden? Die „Netzgeräte“ haben eine Lebensdauer von ca. 50000 Stunden.

Hier könnte man auch Lichtwellenleiter verwenden, wenn man nur wenige (starke LED’s) Lichtquellen hat.
Wenn man an jede LED ein Bündel LWL-Fasern koppelt, und diese Fasern zu einem Bündel verbindet, hätte man eine gleichmäßig ausgeleuchtete gerichtet strahlende Punktlichtquelle.
Die einzelnen Fasern kann man am Lichtauslaß gut „mischen“, um am anderen Ende ein wirklich gleichmäßiges Licht zu erhalten.

Wären die Luxeon „emitter“ in Verbindung mit Lichtwellenleitern die beste (günstigste trotz Leistung) Lösung für eine solche Punktlichtquelle zur Projektion. Und wenn ja, wie koppelt man die LWL an die LED’s? Ausserdem müssten die "emitter ja noch gekühlt werden. Gibt es solche „Kühlkörperplatinen“ im Handel, und sind sie wie normale Platinen? Wieviele solcher LED’s bräuchte man für eine gute Projektion?

Wenn ich aber das Licht der LED durch Lichtwellenleiter schicken will, wären dann 10° statt 110° nicht besser?
Oder macht der Winkel keinen Unterschied, wenn die LWL als Bündel auf der gesamten Oberfläche der „emitter“ aufliegt?
Tritt bei den „emitter“ noch Licht neben der Glasoberfläche aus?

Ich habe auch hier gegooglet, und fand dies:
http://www.ledsgo.de/pdetails/luxion/1watt.html
14,- statt 18,40 wäre schon ein Unterschied, vor allem wenn es noch günstiger zu finden wäre.
Die „emitter“ kosten dort aber auch nur 45 Cent weniger.

Grüße,
Tobias Claren

Hallo,

Wenn ich aber das Licht der LED durch Lichtwellenleiter
schicken will, wären dann 10° statt 110° nicht besser?

Bei Lichtwellenleitern ist der Eintrittswinkel des Lichtes entscheidend. Wenn das Licht zu schräg eintritt, wird es am Rand des lichtleitenden Bereiches der Faser nicht reflektiert, sondern tritt wieder aus (bzw. wird vom evt. vorhandenen Mantel absorbiert). Mit 110° wird es deshalb wohl nicht klappen.

Axel

Also sind 10° gut, und würden funktionieren?
Isz dann im Randbereich kein Licht mehr durch die Bündelung?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Also sind 10° gut, und würden funktionieren?

kommt auf die Faser an. Es gibt da stark unterschiedliche Grenzwinkel. Zudem kommt es auch auf evt. Krümmungen der Faser an - bei jeder Biegung wird ein Teil das ‚grenzwinkligen‘ Lichtes austreten. Ebenso wichtig ist aber, daß das Licht überhaupt mal in die Faser kommt. Ohne Vorsatzlinse sehe ich da schwarz :wink: weil die LED und damit auch der Lichtstrahl dicker sind als die Faser.

Isz dann im Randbereich kein Licht mehr durch die Bündelung?

Wenn Du den Randbereich der Faser meinst - der äußere bereich diehnt zur Reflexion des Lichtes und ‚beinhaltet‘ deshalb wesentlich weniger Lich als der Kernbereich. Wenn Du den Randbereich am Austritt meinst - das Licht kommt mit dem gleichen ‚Winkelgemisch‘ aus der Faser heraus, mit dem es eingetreten ist.

Axel

Warum wird hier eigentlich von Glasfaser geredet. Hab’ ich was übersehen? Wär’s für Glasfaser nicht besser, 'nen Laser oder sowas zu nehmen?

Hallo,

Also sind 10° gut, und würden funktionieren?

kommt auf die Faser an. Es gibt da stark unterschiedliche
Grenzwinkel. Zudem kommt es auch auf evt. Krümmungen der Faser
an - bei jeder Biegung wird ein Teil das ‚grenzwinkligen‘
Lichtes austreten. Ebenso wichtig ist aber, daß das Licht
überhaupt mal in die Faser kommt. Ohne Vorsatzlinse sehe ich
da schwarz :wink: weil die LED und damit auch der Lichtstrahl
dicker sind als die Faser.

Bei der LED mit 10° (statt 110°) sitzt oben eine Linse drauf.
Auch soll nicht eine sondern ein Böndel verwendet werden.
Daher würde auch die ganze Fläche über der LED, bzw. der Linse abgedeckt.
Auf der anderen Seite werden die Fasern gemischt, um eine gleichmäßige Ausleuchtung zu haben.

Isz dann im Randbereich kein Licht mehr durch die Bündelung?

Wenn Du den Randbereich der Faser meinst - der äußere bereich
diehnt zur Reflexion des Lichtes und ‚beinhaltet‘ deshalb
wesentlich weniger Lich als der Kernbereich. Wenn Du den
Randbereich am Austritt meinst - das Licht kommt mit dem
gleichen ‚Winkelgemisch‘ aus der Faser heraus, mit dem es
eingetreten ist.

Ich meine den Randbereich der Linse.
Die betreffende LED heißt Luxeon (www-Luxeon.com) „Star/o“.

Warum wird hier eigentlich von Glasfaser geredet. Hab’ ich was
übersehen? Wär’s für Glasfaser nicht besser, 'nen Laser oder
sowas zu nehmen?

Gibt es denn reinweisse Laser, mit denen so eine Projektion wirtschaftlicher (evtl. aber auch einfacher) funktioniert?

Das Licht der Lichtquellen soll vereinigt werden (Lichtwellenleiter z.B., und das muss keien Glasfaser sein, wenn Nylon-LWL reichen würden), um dann auf eine große Fläche projiziert zu werden (durch ein TFT)?

Hallo,

Gibt es denn reinweisse Laser, mit denen so eine Projektion
wirtschaftlicher (evtl. aber auch einfacher) funktioniert?

imho gibt es keine reinweißen Laser. Die sind normalerweise nämlich einfarbig (mit ein paar Nebenlinien) und weiß ist nunmal eine Mischfarbe. Der Laser-TV von Schneider hat z.B. ein System mit drei farbigen Lasern.
Zum Einkoppeln der LED’s bleibt wohl nur ein geschlossener ‚Lichtkasten‘, der innen Verspiegelt ist und aus dem das Licht nur )ggf. durch eine Linse) in die Faser bzw. in ein Faserbündel austreten kann. So wird es beispielsweise bei den Speziallampen für Zahnärzte (zum Aushärten von Kunststoffplomben) gemacht. Hierbei normalerweise ohne Linse.

Da muß man wohl ein wenig experimentieren.

Axel