Hallo Gernot,
Verstehen ist das Ziel.
Hier handelt es sich bei dem ersten Wort aber um ein
Prädikatsnomen und kein Verb.
meinst du, dass „verstehen“ hier zu „(das) Verstehen“ substantiviert wurde? Dabei würde ich dir zum Teil zustimmen; irgendwie bewegt sich dieses „verstehen“ zwischen Verb und Substantiv. Allerdings ist in diesem Satz ein Prädikatsnomen (ich musste erst einmal nachlesen, was das ist) doch nur „das Ziel“, oder?
Was wäre denn mit „Irren ist menschlich.“? Analog zum Lateinischen („errare humanum est“) und Englischen („To err is human“) scheint mir „irren“ hier auch ein recht normaler Infinitiv zu sein, aber ich muss zugeben, dass ich hier auch schwanken würde, wenn er nicht gerade am Satzanfang auftaucht, ob ich ihn großschreiben sollte.
Zwar geht der Sprachgebrauch auch bei den Nutzern von
Wer-Weiss-was hier wild durcheinander, ich würde jedoch in den
von Google gefundenen Beispielen das Wort Telefonieren,
wenn es direkt auf die Konjunktion dass folgt, immer
als Substantiv und nicht als verbalen Infinitiv verstehen.
Interessant; mein Verständnis schwankt wie oben gesagt irgendwie dazwischen. Aber da beide Varianten das gleiche bedeuten, ist das im Prinzip auch egal.
Hier hatten die Autoren in der Überschrift dasselbe Problem: http://www.welt.de/wams_print/article3045854/Zu-Haus…
Das liest sich in meinen Augen (und Ohren) recht schön. Würdest du das auch umschreiben in
Zu-Hause-Telefonieren ist mitunter schwierig.
oder
Zu Hause zu telefonieren, ist mitunter schwierig.?
Das erste sieht für mich sehr hässlich aus; das zweite ginge (wenn da nicht so viele "zu"s wären
).
Viele Grüße,
Andreas