Seit wann gibt es den Hebesatz zur Grundsteuer in Österreich?
Die Einheitswerte wurden seit den 70ern nicht mehr angepasst. Es gibt aber den Hebesatz mit max. 500%.
Wann wurde dieser eingeführt?
Servus,
die örtlichen Hebesätze dienen nicht der Anpassung der zu selten aktualisierten Einheitswerte, sondern sie geben den Gemeinden die Möglichkeit, die Grundsteuer in angemessen scheinender Höhe festzusetzen, übrigens differenziert nach Grundsteuer A und B - für Land- und Forstwirtschaft und für andere Grundstücke. 500% ist der nach Bundesrecht maximal erlaubte Hebesatz; hab grad ein bissel geschaut, ob ich nicht irgendwo eine Gemeinde mit niedrigeren Hebesätzen finde, aber auch an so illustren Orten wie Bezau und Attnang-Puchheim tönt es unisono 500-500-500 …
Das System der Einheitsbewertung und örtlichen Hebesätzen („Ortsquoten“) ist in dieser Form von 1869.
Die Erstellung des zugrundeliegenden einheitlichen Katasters wurde 1817 angeordnet und war 1861 (in Tirol, nicht etwa in Vorarlberg!) beendet.
Schöne Grüße
Dä Blumepeder
Die Waffen nieder…
- ich gebs auf: Auch in Steinberg am Rofan giltet ein Hebesatz von 500%.
Das ist das sichere Ende des ASI-Skihotels…
Schöne Grüße
D.B.