ich habe letztens gehört, dass Bier mit einer Stammwürze von bis zu 12% in der DDR bis in die 50er Jahre nicht unter Alkohol zählte. Hat jemand dazu Hinweise und Quellen, die dies bestätigen. Es könnte vielleicht aus Dienstvorschriften von verschiedenen Gewerken hervorgehen.
Ist Bier nicht ein Grundnahrungsmittel?
Nicht umsonst sagt man, ein Glas Hefeweizen ist so wertvoll wie ein halbes Brot und wertvoller, von den Inhaltsstoffen, als Muttermilch - daher für mich unverständlich, daß dies nicht als Pausenbrot in den Schulpausen subventioniert wird (würde die PISA-Studie auch nicht mehr negativ beeinflussen).
Für manchen eingefleischten Junggesellen ist der Bierkasten die wertvollste Heiligenreliquie und in der Männer-WG der spiritueller und kultureller Mittelpunkt von gegenseitiger Sympathie und Resekt.
Bier gehörte lange Zeit zum Grundnahrungsmittel ähnlich Wasser, nur nicht in der heutigen Form. Früher, das heißt sehr früher, als es wie gesagt noch Grundnahrungsmittel war, wurde Bier ausschließlich von Frauen hergestellt, hatte einen geringeren Alkoholanteil und wurde mit Honig o.Ä. angereichert.
Menschen, die über den rein ernährungstechnischen Wert des Bieres sprechen beachten fast nie den Alkohol, es mag sein, dass Bier viele gute Inhaltsstoffe enthält, aber der Alkohol hat eine nicht gerade arbeits- und konzentrationsförderliche Wirkung…