Arbeitslosen melden besser.
wie realistisch wäre die Anfrage eines selbständigen
Dienstleisters bei der Arbeitsagentur, die Kosten eines
Gabelstapler-Kurses zu übernehmen?
D.h. dieser Selbst. Dienstleister ist nicht ALG-Leistungsbezieher? Noch nicht mal arbeitslos gemeldet?
Dieser Selbständige hat ein konkretes Angebot einer Firma,
dort tageweise (ca. 4 - 6 Tage pro Monat) Dienstleistungen zu
verrichten, Voraussetzung wäre ein Gabelstaplerschein.
Klingt jetzt schon nach Scheinselbständigkeit. Der „Selbständige“ arbeit nach vorgebener Zeit mit den Arbeitsmitteln (Stapler) des AG usw.
Wie könnte/sollte der Selbständige argumentieren/vorgehen?
Er kann damit argumentieren von Arbeitslosigkeit betroffen zu werden, wenn er nicht diesen Kurs besucht, den er selber nicht im Stande ist zu bezahlen und damit bedürftig ist, damit er seinen Lebensunterhalt durch Arbeit finanzieren kann! Aber bitte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung!!!
Der Seöbständige kann nicht davon ausgehen, dass die Solidargemeinschaft seinen Lehrgang bezahlt und der Gewinn aus dieser Tätigkeit an der Solidargemeinschaft vorbei geführt wird!
Zugegeben, es ist unwahrscheinlich, dass die Agentur etwas für
einen Selbständigen übernimmt - aber wenn dies seine letzte
Rettung wäre und er sich ohne diese Unterstützung bei der
Agentur dann sowieso arbeitslos melden müsste?
Er soll sich arbeitslos melden, ist eh besser. Die Jobchance mit dem Staplerschein ist wohl Scheinselbständigkeit und und 4 - 6 tage Arbeit im Monat bringen einen nicht über ganzen Monat. Vorausgesetzt der Arbeitgeber, äh also der Auftraggeber zahlt aus! Oder wieso sucht der einen Selbständigen??? Das darf man sich ruhig mal fragen, denn mit Angestellten geht das nicht so einfach.
Hat jemand positives zu berichten?
Danke,
Helge