Eine Frage zur Einkommensteuererklärung eines Selbständigen: Muss jede einzelne Rechnung, die man absetzten möchte, in eine Tabelle eingegeben bzw. aufgelistet werden oder reicht es, die Rechnungen nur nach Monat und Kategorie geordnet (z.B. Arbeitsmittel, Telefon,…) in einen Ordner zu heften und dann den Gesamtbetrag zusammengefasst in die Steuererklärung einzugeben?
Eine Frage zur Einkommensteuererklärung eines Selbständigen:
Muss jede einzelne Rechnung, die man absetzten möchte, in eine Tabelle eingegeben bzw. aufgelistet werden oder reicht es, die Rechnungen nur nach Monat und Kategorie geordnet (z.B. Arbeitsmittel, Telefon,…) in einen Ordner zu heften und dann den Gesamtbetrag zusammengefasst in die Steuererklärung einzugeben?
Es würde sogar reichen einfach alle Belege chronologisch abzuheften und dann innerhalb der Fristen griffbereit zu haben, falls die jemand sehen will. Was nun die Zusammenfassung angeht, hängt es auch ein bißchen vom Umsatz/Gewinn ab.
Ich tippe mal auf EÜR. Wenn da das amtliche Formular genutzt wird, ist ja die Aufteilung/Zusammenfassung der Einnahmen und Ausgaben vorgegeben. Wenn sogar weniger als 17.500€ Betriebseinnahmen anfallen, kann das ganze auch formlos eingereicht werden.
Also bei mir akzeptiert es das Finanzamt, wenn ich die Rechnungen zusammenfasse. Ich klebe dazu auch mehrere kleine Quittungen auf einen Bogen. Und fasse Themenbereiche zusammen und führe die dann in der Ausgabenliste auf mit Querverweis zu den jeweiligen Anlagen.
Ich weiß nicht, ob das absolut korrekt ist, aber das Finanzamt ist bei mir damit zufrieden
Der Selbstständige hat ja sicherlich selbst alles einmal zusammengerechnet.
Wie macht er das? Und wie macht er das, wenn er es nochmal nachrechnen/überprüfen will?
Auch Fahrten (Datum, von, bis, Ziel/Zweck, km, €) muss man sich irgendwie auflisten.
Ob da eine Tabelle nicht wirklich das beste ist? - Oder habe ich die Frage falsch verstenden?
Oft wollen Selbstständige auch später schnell mal was nachgucken. - Die Vorstellung, alle Belege durchblättern zu müssen, wäre gruselig.
Ein Blick in die Tabelle - und wenn es dann noch eine Frage gibt, geht’s rasch mit Datum oder Belegnummer zum Beleg. Das geht in unter 30 Sekunden.
Es ist auch an den Finanzamtsmenschen, der vielleicht mal „zu Besuch“ zur Prüfung kommt, zu denken: Wenn der die Belege nochmal zusammenrechnen soll, kommt bei ihm Stimmung auf.
Das gesagte gilt für den Fall, dass man mehr als 10 Ausgangsrechnungen und 10 Kostenbelege hat.
Bei ganz wenigen Belegen ist die Tabelle dann vielleicht doch zu viel Arbeit.
googel mal z. B. mit: gewerbe eür einfache tabelle
Da findet man einfache Beispiele für kleine EÜR mit Excel-Tabellen.