Ein Bekannter von mir ist selbständig mit einem Bistro. Somit ist er natürlich privat krankenversichert. Seit einigen Monaten läuft das Geschäft nicht so klasse. Den Laden kann er noch über Wasser halten aber für ihn selber bleibt nichts übrig. Somit konnte er auch schon länger seine Krankenversicherung nicht bezahlen und es haben sich Schulden angehäuft. Gibt es nicht eine günstigere Möglichkeit sich zu versichern oder irgendwelche Zuschüsse, die helfen könnten? In wenigen Wochen wird er auch noch Vater und muß -tolle Gesetze in diesem Land- das Kind dann ja auch noch privat versichern.
Hallo,
er kann seine Versicherungsbedingungen ändern lassen. So kann er in den Genuß eines niedrigeren Beitrages, natürlich bei geringeren Leistungen kommen.
Er sollte sich bei seinem Versicherer nach dem Basistarif erkundigen.
Das Kind muss nicht zwangsläufig auch privat versichert werden. Was macht die Mutter des Kindes? Ist diese bislang berufstätig und damit selbst gesetzlich krankenversichert? Dann kann das Kind bei der Mutter familienversichert werden, weil der Vater unter der Beitragsbemessungsgrundlage liegt.
Andernfalls muss das Kind privat versichert werden. Daran sind keine Gesetze schuld, sondern einzig die Entscheidung des Vaters privat versichert sein zu wollen. Das ist man dann eben mit allen Konsequenzen, die einem aber der Versicherungsvertreter sicherlich gesagt hat beim Abschluss.
Gruß
Lawrence
Hallo erstmal,
Ein Bekannter von mir ist selbständig mit einem Bistro. Somit
ist er natürlich privat krankenversichert. Seit einigen
Monaten läuft das Geschäft nicht so klasse. Den Laden kann er
noch über Wasser halten aber für ihn selber bleibt nichts
übrig.
Sorry, aber was ist das denn für eine Aussage? Nicht, dass ich solche Sprüche nicht schon oft genug gehört hätte, aber so geht das einfach nicht, und die Versicherungsproblematik ist nur ein Teil des ganzen Übels. Wenn ein Laden nicht nur kurzfristig und absehbar Miese macht, dann ist es der falscheste Weg überhaupt, auf gesetzlich vorgeschriebene und lebensnotwendige Zahlungen und Dinge zu verzichten und Schulden anzuhäufen, um irgendwie möglichst lange ein totes Pferd reiten zu können, bis aus einer schlimmen Situation eine vollkommen hoffnungslose Situation geworden ist. So weh es auch tun mag, aber ein Ende mit Schrecken ist immer noch besser als ein Schrecken ohne Ende und besser spät die Notbremse ziehen, als noch später.
Also nichts wie schnellstmöglichst professionelle Hilfe suchen, um so oder so aus der Sache rauszukommen. Entweder es gibt noch eine Rettung und einen Neuanfang, oder man muss eben die Konsequenzen ziehen, und den Laden dicht machen, und ggf. eine Insolvenz in Erwägung ziehen.
Gruß vom Wiz