Selbstauskunft an Makler bei Immobilienkauf?

Moin Moin,

wir sind am Kauf eines Hauses interessiert und wir stehen kurz vor Vertragsabschluß. Nun möchte der Makler auf einmal eine Selbstauskunft von uns haben! Ist das Usus oder einfach nur Datensammlerei? Was geht Ihn das an ob ich eine 150% Finanzierung mache oder das ganze aus der Portokasse zahle? Und die Anzahl unserer Kinder kann geht Ihn doch wohl auch nichts an!

Sollte die Finanzierungszusage der Bank nicht ausreichend sein, so sie die Kaufsumme und Nebenkosten abdeckt? Es ist doch eigentlich deren Pflicht zu prüfen, ob ich mir den Palast eigentlich leisten kann.

Danke für Aufklärung…
Jan

Moin,
von mir würde der Makler gar nichts in dieser Art bekommen.
Aber du kannst ja mal eine Selbstauskunft von Ihm verlangen. Ausbildung, Umsatz, Angestellte, Referenzobjekte. Im Gegensatz zu dir, bei dem ja eine Finanzierungszusage einer Bank vorliegt, ist ja sein Können bei der Abwicklung von Bedeutung.

vnA

Servus,

es gibt Makler, die den Verkäufern solvente Kunden antragen…

Schöne Grüße

MM

Sehe ich ja auch ein… aber sollte eine positive Finanzierungszusage der Bank nicht genug Ausdruck meiner „Solvenz“ sein?

Jan

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Hallo

als Käufer würde ich nicht im Traum dran denken, dem Makler sowas zu geben - und würde ihm das auch sehr deutlich vermitteln.

Dem Verkäufer wird die Zusage der Bank, daß das Geld fließt, reichen. Ob Du dafür ne Bank überfällst oder Deiner Oma ihr klein Häuschen vertickst, ist dem egal. Und das hat auch dem Makler egal zu sein.

Wenn ich etwas mieten wollte, sähe vielleicht die Situation anders aus - als Käufer bist Du nicht in dieser Zwangslage.

Wendy