Hallo Diana,
beim Lesen Deiner Antwort fallen mir völlig spontan und vielleicht auch mit wenig Zusammenhang zwei Sachen ein:
Mit ihrem Wunsch, eventuell eine weiterführende Schule zu
besuchen und Fremdsprachenkorrespondentin zu werden, wird sie
zusätzlich zum Outlaw.
- Ich zitiere mal (sinngemäß) Richard Bach: You are never given a wish without also being given the power to make it come true. You may have to work for it, however.
Wer auf dem Dorf eingefahrene Pfade
verläßt, braucht eine Menge Selbstbewußtsein.
- Wäre es denn denkbar, daß sie die Schule zu wechselt und in einem vielleicht etwas offeneren Umfeld einen „Neustart“ wagt?
Und - last but not least - kann da vielleicht auch ein bißchen Neid der Kameradinnen mitschwingen? Auf das Mädel, das trotz Handicap in der Schule mitkommt als sie selber?
Liebe Grüße und alles Gute für das Mädel!
Petzi
PS: In meiner Klasse hatten wir mal ein Mädel, in ner ähnlichen Situation. Sie hatte bei der Geburt nen Sauerstoffmangel abgekriegt, bewegte sich linkisch, hatte irgendwie einen „schiefen“ Kopf und hatte im Unterricht immer mal „Black-Outs“. Aber sie war total nett und in der Schule sehr gut. Und angefangen haben „wir“ sie zu triezen, als es uns 2 Lehrer, die von ihren Handicaps wußten, vorgemacht haben. Ihr hat letzten Endes nur ein Schulwechsel geholfen…