Hallo @all,
ich stelle diese Frage für Freunde, die keinen Internetzugang haben, d.h. daß ich mit der geschilderten Problematik einigermaßen vertraut bin, die folgenen Infos allerdings zwangsläufig aus zweiter Hand kommen.
Die eben erwähnten Freunde haben zwei Kinder, eine Tochter im Alter von 15 und einen Sohn im Alter von 9 Jahren. Die Tochter wurde mit Hydrocephalus zu früh geboren und mußte im Kleinkindalter einige Operationen überstehen. Sie hat einen Shunt (also einen im Körper befindlichen Schlauch, der das überschüssige Hirnwasser in die Bauchhöhle abführt). Ihre Motorik ist etwas verlangsamt und die Feinmotorik nicht sehr gut entwickelt. Sie besucht die Realschule des Ortes, die Leistungsanforderungen schafft sie spielend und sie hat eine besondere Begabung für Fremdsprachen. Sie interessiert sich für die Dinge, die viele gleichaltrige Mädchen interessieren: Pferde, Boy Groups und Markenklamotten.
So weit, so gut. Seit Einsetzen der Pubertät hat sie allerdings vermehrte Schwierigkeiten im Umgang mit gleichaltrigen Kindern: Sie wird in der Klasse gehänselt und ausgegrenzt. Ihre einzige Freundin ist eine andere Außenseiterin, ein Mädchen mit schwerer Eßstörung, die aber seit einem halben Jahr in einer Klinik untergebracht ist. De facto hat sie in der Schule somit keine Freunde. Aktivitäten außerhalb der Schule geht sie nicht nach. Sie zieht sie sich immer mehr zurück, verzieht sich am liebsten auf ihr Zimmer und reagiert vermehrt mit Gleichgültigkeit und Apathie.
Die Eltern haben es bis dato immer gut geschafft, ihre Tochter aufzubauen und trotz bzw. mit Behinderung wird ein - ich benutze mal das unschöne Wort - „normaler“ Alltag gelebt.
Momentan wissen die Eltern nicht, wie sie ihrer Tochter ein stärkeres Selbstbewußtsein vermitteln könnten bzw. welche Möglichkeiten es gibt, hier Rat einzuholen. Habt Ihr eine Idee?
Dankbar für Hinweise
grüßt
Diana
, aber ich denke, das ist das halbvolle Glas, an das man sein Kind erinnern kann. Dann wird das momentane Gefühl von nicht-gemocht-werden ein wenig in die andere Richtung geschoben.
, an einem Manga-Zeichenkurs teilnehmen…