… fällt nicht weit vom Stamm. Wenn ich jetzt gemein wäre
würde
ich sagen, der Papa (Bitte nur Anfragen von Mitgliedern mit
längerer Mitgliedschaft) ist ja auch nicht anders.
Ich bin aber nicht so gemein.
Haha,
ich war es nur leid, immer von jemand am 2. Tag seiner wer-weiss-was-Mitgliedschaft lange juristische Sachverhalte mit der Bitte um kostenlose Prüfung unterbreitet zu bekommen, ohne dass der- oder diejenige sich hier im Forum überhaupt jemals selbst nützlich eingebracht hat. Und das hat geholfen.
wie verbessert Ihr die Sozialkompetenz - Schulhofreife - vor
der Einschulung?
Soviel wie möglich alleine machen lassen, erste Telefonate um
sich
mit Freunden/innen zu verabreden, alleine in einem Sportverein
bleiben und auch bei euch mit Freunden/innen alleine (ja die
Kinderzimmertür war zu) spielen.
Sie trifft sich auch regelmäßig mit Freundinnen, spielt mit denen auch allein im Zimmer, geht auch zu einer Musikgruppe, bei der sie auch ohne Eltern toll mitmacht, telefoniert auch mit Freundinnen, alles kein Problem. Problem ist nur das „Neue“, das auf jeden Fall und mit allen Mitteln - also in Form von hysterischer Heulanfall - verhindert werden muss. Ganz der Opa. Der hat dann auch gleich die Hose voll und nervt mit „Lohnt nicht mehr“.
Das Selbstbewußtsein des Kindes kann ja gestärkt werden durch
Übertragung von neuen Aufgaben wie Einkaufen,
Holla, das halte ich für ein Kindergartenkind für sehr
schwierig,
abhängig vom Geschäft kann das gut gehen muß aber nicht.
Natürlich sind wir in der Nähe (beim Becker oder Schlecker warten wir vor der Tür). Klappt toll.
das Ermöglichen
von Besuchen bei Freunden, ohne dass die Eltern dabei sind
Das hat bei uns mit dem ersten Kindergartenjahr angefangen,
die
Zwerge haben sich gewünscht miteinander zu spielen und wir
Großen haben den Terminkalender verwaltet und natürlich Taxi
gespielt.
Doch hilft das offenbar noch nicht bei „neuen“ Gesichtern und
Situationen.
Nein da hast du Recht, je nach Kind fremdeln die ohne Ende.
Habt ihr denn vorher darüber gesprochen was das für eine
Untersuchung
ist und warum die überhaupt sein muß.
Wir hatten letzte Woche die Einschulungsvoruntersuchung
unserer Tochter und da gab es aus dem Nichts nach 10 Minuten
Tests plötzlich Geheul und Verweigerungshaltung wegen der
Situation, obwohl die Ärztin und die Assistentin sehr nett
waren.
Das findest du aber was sagt dein Kind? Wie habt ihr denn das
Kind auf
den Test vorbereitet? Freut er/sie sich nicht auf die Schule?
Mein Krümmel war sowas von stolz ein Schulkind zu sein, da
hätten die
Fragen können was sie wollen, die hätten eine Antwort
bekommen.
Was ist das für dein Kind bald Schulkind zu sein?
Einer Freundin hatte man in einem ähnlichen Fall Motopädie
empfohlen. Hat jemand hiermit Erfahrungen, inwieweit diese
Behandlung tatsächlich einem Kind helfen kann, unbefangener
auf neue Menschen (insbesondere Gleichaltrige, aber auch
Erwachsene) zuzugehen?
Nein leider keine Erfahrung, den Begriff höre ich auch das
erste mal.
Den Umgang mit Gleichaltrigen lernen sie recht gut im
Kindergarten,
beim Sport etc. Einem Kind versuchen bei zu bringen offener
auf
fremde Erwachsene zuzugehen würde ich mir in unserer
Gesellschaft
allerdings verkneifen.
Hast du denn mal mit deinem Nachwuchs geredet was los war? So
ganz
in Ruhe, aneinander gekuschelt und einfach mal miteinander
reden.
Das geht mit einem 5 jährigen Kind, vieleicht hat er/sie nur
ein
bischen Angst was da auf sie zukommt (Schule).
Gruß
Stefan
Nein, sie freut sich auf die Schule. Sie wußte auch, wofür der Test ist. Es ist einfach generell so mit neuen Situationen. Sie hat auch noch nie etwas „angestellt“, weil sie bei allem, was sie tut, dreimal vorher die Konsequenzen bedenkt und es lieber nicht macht, anstatt sich der Herausforderung zu stellen.
Und da sie seit dem 6. Monat und damit jetzt über 4 Jahre in Kindertagesstätten ist, auch dabei die Tagesstätte vor einem Jahr gewechselt hat, liegt es sicherlich nicht an der Gelegenheit zum Austausch mit anderen Kindern. In bekannter Umgebung ist ja alles in Ordnung.
Es ist nur so ein krasser Gegensatz zwischen Bekannt und Unbekannt, der uns mit Sorge auf den ersten Schultag blicken lässt.
Grüße
EK