Selbstdisziplin

Hallo an alle,

wieder mal ein Problem, das sich stetig vergrößert.
Habe vor ein paar Monaten noch mal ein 3jähriges (größtenteils online)-Studium angefangen.

Anfangs war das noch kein großes Problem, jetzt aber muß ich
alle vier Wochen Manuskripte abliefern, d.h. viel Arbeit am PC zu Hause.
Seit ich denken kann, mußte ich nie viel lernen, hab es von daher leicht gehabt, aber auch nie gelernt zu lernen. Nun steh ich da und bekomms irgendwie nicht auf die Reihe (trotz Plan) mich jeden Tag selber in den H***zu treten, um effizient zu arbeiten.
Alles in letzter Minute erledigt, ist Mist, da sich aus dem Zeitdruck heraus doch vermeidbare Fehler einschleichen.

Gibt es da Tricks oder Trainingsmöglichkeiten, denn ich bin nicht zu faul (oder doch?) zum arbeiten, im Gegenteil, es macht mir großen Spaß. Aber eh ich damit richtig anfange, vergeht immer viel zu viel Zeit.

Dankbar für jede Anleitung
hd

HUhu!

Leider kann ich dir gar nicht helfen, denn mir geht es ganz genauso! Wenn man was macht, macht es viel Spaß - aber BIS man was macht! Wenn man es sich überlegt, sagt man sich jedesmal, diesmal fange ich früh genug an usw. Dann ist ds ja alles kein Problem. Aber Theorie und Praxis, das sind zwei Welten.
Ich stehe auch gerade wieder da - muss Donnerstag einen Kurzvortrag halten und habe soeben mein Thema … War das ganze WE weg und liege heute mit absolut fieser Erkältung auf dem Sofa - nix mit Bib :frowning: Morgen muss ich wieder gesund sein und in die Bib schleichen - sonst gibt das eine Katastrophe! *jammer* Ich ärger mich immer höllisch über mich und mache es beim nächsten Mal doch wieder genauso! WARUM!!!

Also, wenn du gute Tipps bekommst, leite sie mal an mich weiter!

Viele Grüße von einer Leidensgenossin, Vanessa

HUhu!

Leider kann ich dir gar nicht helfen, denn mir geht es ganz
genauso!

So in dieser Art hab ich schon ein paar Mails bekommen. Hey, ich
will aber wissen, wie ich es besser mache, nicht wie ihr es auch macht…:smile:)

Ganz im Ernst, ich muß das einfach schaffen, ist auch ne Menge
Geld, was dran hängt. Außerdem weiss ich, dass ich es kann, nur die Arbeitsweise muß sich ändern, es kommt ja nun immer mehr dazu und ich arbeite praktisch nachts, da sonst keine Ruhe.
Heißt morgens übermüdet und das auf die Monate gerechnet kann nur zur Katastrophe führen.

Also, wenn du gute Tipps bekommst, leite sie mal an mich
weiter!

Mach ich gerne, wenn denn welche kommen…

Viele Grüße und gute Besserung

(nebenbei mach ich noch nen Schnellsprachkurs Italienisch,
hätte nicht gedacht, wie leicht mir das fällt…)

hd

Hallo,

also ich habe das im Studium mit Selbstbelohnungen bewerkstelligt, die auch nur dann gebilligt wurden, wenn ich wirklich so lange wie geplant gearbeitet hatte. Das kann man auch staffeln, indem es für 8 Stunden Arbeit eben mehr Belohnungen (Kino, Eis oder sonstwas) gibt als für 2 Stunden. Dafür solltest du dir einen Plan machen, den du strikt einzuhalten versuchst.

Alternative (Achtung: nicht ungefährlich!):
Es hängt aber auch viel davon ab, welche Umstände dich wirklich hindern. Ich hatte früher eine Leidenschaft für die Videoclips von MTV (ich glaube der Sender hieß damals anders). Ich wollte das gerne sehen statt zu arbeiten. Da habe ich mir dann das Zeug stundenlang vorgedudelt (sogar während der Lernphasen) bis ich selbst einsah (gefühlsmäßig!), dass es wichtigere und interessantere Dinge gibt.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Hallo,

also ich habe das im Studium mit Selbstbelohnungen
bewerkstelligt, die auch nur dann gebilligt wurden, wenn ich
wirklich so lange wie geplant gearbeitet hatte.

Da geht es schon los, richtig froh bin ich wirklich, wenn ich
mein Pensum gut, am besten sehr gut geschafft habe. Das ist
sozusagen meine Belohnung. Warum ich dennoch dann nicht
diszipliniert genug bin, versuch ich noch rauszufinden.

Dafür solltest du dir einen Plan machen, den du strikt
einzuhalten versuchst.

Oh, das hab ich versucht. Meine Pläne sind toll geworden…:smile:
Aber es kommt irgendwie immer was dazwischen.

Alternative (Achtung: nicht ungefährlich!):
Es hängt aber auch viel davon ab, welche Umstände dich
wirklich hindern.

Ich glaube manchmal fast, ich hindere mich selber. Schau doch mal, wie oft ich hier poste, einfach um mal nicht an diverse
Probleme ranzugehen, oder ich les mich fest an einem Kapitel, denke viel zu gründlich drüber nach, wenn ich etwas für nicht
richtig betrachte. Es ist schon auch kreativ, nützt mir in jedem
Fall auch was, nur leider nicht, Arbeiten termingerecht abzugeben. Früher im Krankenhaus gabs keine Diskussionen, da mußte man tun, was zu tun war. Ich hab es mir leichter vorgestellt, die Zeit selbst einteilen zu dürfen.

Herzliche Grüße und vielen Dank

hd
PS: ich schreib einen neuen Plan und versuchs mal mit abhaken
der einzelnen Dinge, die erledigt werden müssen

Huhu!

So in dieser Art hab ich schon ein paar Mails bekommen. Hey,
ich
will aber wissen, wie ich es besser mache, nicht wie ihr es
auch macht…:smile:)

Naja, es ist doch wenigstens ein kleiner Trost, dass man nicht allein mit dem Problem dasteht!

Ganz im Ernst, ich muß das einfach schaffen, ist auch ne Menge
Geld, was dran hängt. Außerdem weiss ich, dass ich es kann,
nur die Arbeitsweise muß sich ändern, es kommt ja nun immer
mehr dazu und ich arbeite praktisch nachts, da sonst keine
Ruhe.

Ja, das kann ich nur unterschreiben.

(nebenbei mach ich noch nen Schnellsprachkurs Italienisch,
hätte nicht gedacht, wie leicht mir das fällt…)

Ja, manchmal habe ich auch solche Sachen - ich versteh mich nicht *g*

Bye, Vanessa

Hallo Dilarah,

Da geht es schon los, richtig froh bin ich wirklich, wenn ich
mein Pensum gut, am besten sehr gut geschafft habe. Das ist
sozusagen meine Belohnung. Warum ich dennoch dann nicht
diszipliniert genug bin, versuch ich noch rauszufinden.

weil es die falsche Art Belohnung ist. Die Belohnung muss unabhängig von der Arbeit sein, also etwa ein Kinobesuch (oder auch eben ein Posting bei www!). Also darf du erst dann posten, wenn du ein bestimmtes Pensum erledigt hast (vielleicht ein Posting pro Stunde?).

PS: ich schreib einen neuen Plan und versuchs mal mit abhaken
der einzelnen Dinge, die erledigt werden müssen

Genau! Kleine Einheiten sind am besten! Vielleicht darfst du auch erst ein bestimmtes Problem nachlesen, wenn du eine Stunde gearbeitet hast. Kleine Belohnungen für kleine Leistungen.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Huhu!

PS: ich schreib einen neuen Plan und versuchs mal mit abhaken
der einzelnen Dinge, die erledigt werden müssen

Das einzige, was bei mir wirkt, ist Kontrolle!
Vielleicht solltest du deinen Plan veröffentlichen und wir klopfen dir dann auf die Finger, wenn es nicht klappt?!?

Bye, Vanessa *dieaberKontrollehasst*

Hallo Dilarah,

beide Probleme von Dir kenne ich aus eigener Erfahrung ebenfalls sehr gut - nie lernen gelernt und Arbeit vor mir herschieben.

Wenn ich aber doch mal ranmuss, so hilft auch mir nur der Weg wie vorher schon mal von jemandem erwähnt: kleine Einheiten (eine Aufgabe, eine Seite, ein Kapitel oder so ähnlich). Dann stellt sich schnell der Effekt ein: schon geschafft, schon geschafft, schon geschafft und es läuft dann fast wie von selbst.

Wenn mir der Anfang schwer fällt, dann suche ich mir die schönste Aufgabe raus und fange damit an (früher bei Klassenarbeiten die Aufgabe, zu der mir die Lösung schon beim Lesen eingefallen ist. Heute fange ich so’n Riesenberg Büroarbeit dann z.B. mit Rechnungen schreiben an).

Manchmal schiebe ich aber auch schon den Anfang der Arbeit endlos vor mir her und alles andere ist auf einmal wichtiger (sogar bügeln!). Dann hilft mir nur, mir selber Druck zu machen. Dazu setze ich mir eine Uhrzeit fest, zu der ich spätestens anfangen muss. Natürlich fange ich fast nie früher an. Aber zu der mir selbst befohlenen Uhrzeit raffe ich mich dann auf und mache mich an die Arbeit. Das klappt - meistens.

Wenn mir noch etwas dazu einfällt, werde ich es nachtragen.

Viel Erfolg
Siegfried (der Disziplin eigentlich hasst)

Hallo hd,

ich persönlich find es auch immer sehr schwierig, mich für längere Zeit still hinzusetzen und zu lernen. Es macht mich ganz kribbelig.
Deshalb mach ich soviel wie möglich „nebenbei“.
Reine Paukerei geht prima bei der Haus- oder Gartenarbeit. Oder beim Auf- und Ablaufen. In Bewegung, mit einem Rhytmus. Immer den Spicker in der Tasche.
Auch die Gedanken zu einer anstehenden Arbeit mach ich mir nebenbei. Ich hab dann immer was zu schreiben mit. Diktiergerät wär bestimmt auch nicht schlecht.
Ich hab mir auch schon Wissen eingetrichtert, indem ich es auf Kassette gesprochen habe und beim Kartoffelnschälen oder Fensterputzen gehört habe.
Wenn ich dann eine ganze Menge gesammelt habe, stell ich mir immer vor, wie viel Spaß das machen wird, das alles aufzuschreiben, darzustellen, auszuarbeiten. Wenn es dann in Gedanken fertig ist, treibt es mich auch zum Schreibtisch, weil ich ja nichts vergessen will.

Ich bin auch ein Spätzünder, was das Lernen lernen angeht. Du mußt einfach gucken, wie dein Gehirn arbeitet. Wenn Dich dann das Thema selbst interessiert, wirst du schon die richtigen Hilfsmittel finden. Und die richtigen Zeiten. Ich krieg abends und nachts nicht viel auf die Reihe. Dafür steh ich dann zu unchristlichen Zeiten auf - das geht am Besten.

Dass dir das Sprachenlernen so leicht fällt, ist doch ein guter Hinweis. Wie lernst du es denn ?

Eine Liste mit kleinen Aufgaben, die man nach und nach abhakt, ist schon mal gut. Meine waren immer gemischt. Sie hatten alles für heute (Haushalt, Kinder, Beruf und Lernen). Gleichzeitig das Wichtigste für morgen und für die nächsten Tage. Sonst hatte ich immer das Gefühl, die Wogen schlagen bald über mir zusammen. Ist ja immerhin nur ein Kopf, kein Mikrochip mit USB-Anschluß.

Viele Grüße

Heike

Hallo,
vielleicht hilft dir eine Art Ritual? Mir hat es immer sehr geholfen, mich beim Lernen an einen ganz festen Tagesableuf zu halten. Also JEDEN Tag um acht aufstehen, Kaffee kochen, duschen, an den Schreibtisch setzen, lernen bis halb eins, was zu essen kochen - eine Stunde Pause (Wichtig! Geregelte Pausen! Wenn man ohne Pausen durchlernt hat man nach spätestens zwei Tagen das Gefühl eine arme Wurst zu sein, die nur lernt während ALLE anderen draussen in der Sonne Spaß haben). Und dann nach dem Essen bis sieben Uhr weiter, und danach ist SCHLUSS. Und zwar wirklich. Sonst kriegt man nämlich am nächsten Tag nichts mehr hin. Alles in Maßen ist wesentlich besser als in Gewaltmärschen. Was mir auch immer sehr geholfen hat, sind Lerngruppen. Als ich für die Diplomprüfungen gelernt habe, habe ich mich alle zwei Tage mit drei anderen getroffen, mit denen ich das Gelernte durchgesprochen habe, das war sehr gut, weil wir immer ausgemacht haben, dass wir bis zum nächsten Mal die und die Seiten im Buch gelesen haben, so dass wir dann darüber reden konnten. Nicht nur die gegenseiteige Kontrolle war gut, oder dass man beim darüber reden vielleicht erst gemerkt hat, was man nicht verstanden hat, sondern auch, dass es teilweise richtig lustig war - wir hatten einen Heidenspass zusammen, trotz allem. Und wir konnten uns gegenseitig wieder aufrichten, wenn wir mal den Mut und die Kraft verloren hatten.
Eine ganz andere Sache, die einem hilft, ist Ordnung. In einem unaufgeräumten Zimmer mit einem chaotischen Schreibtisch kann kein Mensch arbeiten. Die äußere Ordnung hilft einem auch, innere Ordnung zu schaffen und strukturiert zu arbeiten. Wie’s auf dem Schreibtisch aussieht, so sieht’s auch im Kopf aus!

Deshalb: Schaff Dir eine Routine, ein Ritual, in das Du die Lernerei einbindest, halte Dich an einen bestimmten Tagesablauf.
Übertreib es nicht, mach Pausen. Sonst verausgabst Du Dich und kannst Dich erst recht nicht mehr konzentrieren.
Such’ Dir Leute, mit denen Du über das Gelernte reden kannst, dann hast Du nicht nur Kontrolle, sondern auch Spass dabei.
Und - sollte Dein Schreibtisch überladen sein mit Dingen, die Du zum lernen nicht brauchst, dann räum’ diese Dinge weg.

Ich hoffe, Du findest die passende Methode für Dich.
Gruß, Steffi

Hallo T^homas,

nochmal:

weil es die falsche Art Belohnung ist. Die Belohnung muss
unabhängig von der Arbeit sein,

Da könnte was dran sein, ich werde es versuchen.

Hab Dank für die Anregung.

Herzl. Grüße
hd

Hallo,

ich hab Eure Anregungen dankbar gelesen und vor allem aufmerksam.

Ich glaube zusammen mit Thomas u. Vanessas Antworten, für mich
was rauszuziehen. Auch die Tatsache, dass ich mit dem Probl. offensichtlich nicht alleine da stehe, beruhigt mich etwas.

PS: Heike, ich bin in einen Schnellsprachkurs gegangen, da
unterrichtet eine Italienerin, dazu gibts ein Buch und Sprach-
kassetten, die Du zu Hause abhörst. Geht ganz gut, da ich sie,
ähnl. wie Du, zu jeder Gelegenheit laufen lasse. Ich will ja
nicht perfekt sprechen lernen, mich aber verständigen können.

Nochmal Danke für alle Antworten
und
herzliche Grüße

hd

Hallo,

Eine ganz andere Sache, die einem hilft, ist Ordnung. In einem
unaufgeräumten Zimmer mit einem chaotischen Schreibtisch kann
kein Mensch arbeiten. Die äußere Ordnung hilft einem auch,
innere Ordnung zu schaffen und strukturiert zu arbeiten. Wie’s
auf dem Schreibtisch aussieht, so sieht’s auch im Kopf aus!

mag sein aber meine produktiven Phasen gehen immer einher
mit zunehmenden Chaos in meiner Wohnung.

Gruss
Enno

Hallo,

Gibt es da Tricks oder Trainingsmöglichkeiten, denn ich bin
nicht zu faul (oder doch?) zum arbeiten, im Gegenteil, es
macht mir großen Spaß. Aber eh ich damit richtig anfange,
vergeht immer viel zu viel Zeit.

Ist bei mir genauso, kontinuierliches Arbeiten war noch nie
meine Stärke. Allerdings bin ich auch der Meinung, es ist
angenehmer kurzzeitig Streß zu haben als sich in einen sturen
Rythmus zu verfangen - insbesondere wenn die Tätigkeiten
kreativer Natur sind.

Gruss
Enno

Eine ganz andere Sache, die einem hilft, ist Ordnung. In einem
unaufgeräumten Zimmer mit einem chaotischen Schreibtisch kann
kein Mensch arbeiten. Die äußere Ordnung hilft einem auch,
innere Ordnung zu schaffen und strukturiert zu arbeiten. Wie’s
auf dem Schreibtisch aussieht, so sieht’s auch im Kopf aus!

Oh, dann ist mein Kopf wohl zu voll, aber Rituale schaffen, ist
auch mein Ding. Hab heute nacht ne ganze Menge geschafft.

Hab Dank für Deine ausführliche Antwort.

LG
hd

Hallo,

mag sein aber meine produktiven Phasen gehen immer einher
mit zunehmenden Chaos in meiner Wohnung.

Dito, aber jeder hat eben eine andere Arbeitsweise, fühle mich
im geordneten Chaos auch wohler, weils für mich eigentlich keins
ist.

Auch Dir danke für Deinen Beitrag.

Herzl. Gruß
hd

Hallo Dilarah,

wie so vieles im Leben ist auch die Selstdisziplin meiner Meinung nach eine reine Willenssache. Ich glaube auch nicht, dass jemand mit einer starken Selbstdisziplin auf die Welt kommt, dass ist reine Trainingssache.

Du musst schon Morgens mit dem Willem aufstehen, am heutigen Tage zu Lernen. Du darfst nicht mit dir selber darüber diskutieren, ob du das schaffen kannst, ob du es überhaupt willst, sondern du musst den Willen zu haben es zu tun, Diskussionen darf es dann nicht geben.

Am Anfang wird es einem noch schwer fallen, sich nicht von anderen Dingen ablenken zu lassen, aber für mich persönlich habe ich gelernt dass eine Radikale Ja oder Nein Entscheidung besser ist, als das was man eigentlich tun will häppchenweise zu machen. Dass heißt ich finde es persönlich besser, sagen wir 5 bis 6 Stunden durchzulernen, anstatt immer nach 1 Stunde 5 Minuten Fernsehzuschauen oder ähnliches. Denn, wie du selber sagst, dein Problem liegt wohl eher in dem Anfangen als am Lernen selbst, und wenn du dann die Pausen machst, musst du jedesmal noch einmal von Vorne anfangen, und so fängst du einmal an und ziehst es bis zum Schluss durch, dann ist auch nicht die Gefahr, dass im Fernsehen gerade ein ganz toller Film oder ähnliches kommt und aus den 5 Minuten dann doch wieder 15 Minuten werden :smile:

Und ich finde das Hinausschieben ist das schlimmste was man machen kann, da man es irgendwann sowieso machen muss, und wenn man rechtzeitig anfängt kann man viel entspannter Arbeiten als wenn man unter Druck steht, und genau weiß, dass man es nur schafft wenn man wirklich jede Minute konzentriert dabei ist, und sich keine Fehler erlauben darf :smile:

Grüße

Bernd

Hallo Bernd,

Sicher hast Du in vielem Recht. Mein Problem ist die Umstellung von Teamarbeit (wo praktisch nur unter Stress gearbeitet wurde, und womit ich sehr gut zurechtkam) auf das „Aufmichselbstgestelltsein“.

Aber durch die vielen verschiedenen Meinungen hier (Dialoge sind unheimlich wichtig für mich, am Telefon sind dann leider immer gleich Stunden verloren), ist mir schon einiges klarer geworden.
Deshalb auch Dir ein Dankeschön

lg
hd