Selbsterhaltung?

Hey, ich wollte nur mal so fragen, was ihr über das Thema Selbsterhaltung denkt und wisst. Glaubt ihr, dass wenn ein Mensch in großer Gefahr schwebt, sich so verändert (von der Art her),dass er das alles ohne großen Schaden (seelich oder nicht) übersteht?
Ich schreibe grade ein Buch, RoseBeak, indem viele psyschologischen Sachen drinnen sind. Das Buch ist zwar Fantasy, aber alles hat ein wenig Wahrheit in sich.
Also was ist eure Meinung dazu?

Gruß RoseBreak

Ich denke dass der Mensch in solchen Situationen mehr instinktiv als überlegt handelt. Das kommt aber sich auch auf die Gefahr selber an, was für eine Gefahr schwebt dir denn so vor?

Liebe Grüße

Also keine Ahnung. In einem Keller mit andren Gefangen sein und nix zu essen und trinken bekommen und so. und nacheinander werden die leute abgeholt und umgebracht. und du sitzt da halt herum und wartest auf deinen tod.

-) Freunde von mir meinen, dass das buch fantasy-horror ist.

wenn jemand mal reinschauen will kann er ja auf:
rosebreak.oyla16.de gehen. da ist das auch irgendwo.

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Hallo

Hey, ich wollte nur mal so fragen, was ihr über das Thema
Selbsterhaltung denkt und wisst. Glaubt ihr, dass wenn ein
Mensch in großer Gefahr schwebt, sich so verändert (von der
Art her),dass er das alles ohne großen Schaden (seelisch oder
nicht) übersteht?

Vorschlag dazu für Dich als Leseaufgabe:

  1. [Zeugen aus der Todeszone: Das jüdische Sonderkommando in Auschwitz]
    ISBN: 3423341580 Buch anschauen

  2. [st das ein Mensch?]
    ISBN: 3423115610 Buch anschauen

  3. [Whattaya Mean I Can’t Kill 'Em?]
    ISBN: 0804117667 Buch anschauen

Und die Antwort auf obige Frage: „nein“. Er übersteht es nicht,
wenn die Bedingungen nur hart genug sind. Es sei denn, er ist
schon vorher in so einer Verfassung, daß es nichts zu „überstehen“
gibt.

Ich schreibe grade ein Buch, RoseBeak, indem viele
psyschologischen Sachen drinnen sind. Das Buch ist zwar
Fantasy, aber alles hat ein wenig Wahrheit in sich.

Hoffentlich nicht zu „wenig Wahrheit“ - wie Du schreibst :wink:

Grüße

CMБ

Nichts zu Essen und Trinken zu bekommen und auf die Abholung zu warten ist ziemlich Aussichtslos oder? Da wird man entweder depressiv oder aggressiv.
Irgendwan schlagen sich die Gefangenen gegenseitig die Köpfe ein weil sie sich streiten untereinander oder um Essen zu bekommen…wie brutal :smiley:

Liebe Grüße

ich weiß aber lange mussten die nicht warten, außerdem war jeder in seinem „eigenen“ Käfig. In der Hauptfigur ist ein Tier wach geworden, mit dem sie ab jetzt leben muss.
aber ich will nicht zu viel über die story verraten. aber kanibalismus wäre auch eine idee gewesen.

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hi,

klingt interessant. menschen in gefahr haben vor allem angst. die veränderungen, die angst hervorruft, sind körperreaktionen, um einen angriff zur verteidigung oder die flucht starten zu können. die psyche wird auch auf alarm gestellt, zu erst richtet sich die aufmerksamkeit auf die gefahrenquelle, um sie zu beobachten und damit besser kontrollieren zu können. ist die gefahr greifbar, wie z.b. ein bissiger hund, macht das alles sinn und läuft nachvollziehbar ab.

ist die gefahr weniger greifbar, z.b. drohender arbeitsplatz- oder partnerverlust, kann man das alles oft nicht so klar erkennen, man wundert sich nur, dass man nicht mehr schlafen oder sich konzentrieren kann und bauchschmerzen hat und der cholersterinspiegel steigt und einem schwindelig ist und die haut verrückt spielt usw usw.

lange in gefahr zu sein, bedeutet, diese genannten folgen irgendwann zu spüren. ob das „ein großer schaden“ ist, wie du sagst, weiss ich nicht. eingroßer schaden würde wahrscheinlich eher entstehen, wenn man die gefahr nicht sehen würde, oder gar nicht auf sie reagiert.

aber menschen verändern sich ganz sicher mit ihren herausforderungen und auch durch das leid, was zu jedem leben gehört.

viel spass beim schreiben

Hey,

ich glaube, dass wenn der Selbsterhaltungstrieb (ich gehe von extremen Situationen aus, in denen das eigene Leben tatsächlich gefährdet ist) einsetzt, es um nichts anders mehr geht, als zu überleben, egal, zu welchen Bedingungen. Somit ist eine völlige Entfremdung von sich selbst naheliegend, da Bereiche in einem aktiviert werden, die man im normalen Leben nicht braucht. Wie lange diese Entfremdung dauert, hängt davon ab, wogegen man wielange ankämpft. Gehe ich mal von Menschen mit Kriegserfahrungen aus, so ist bei vielen hinterher nichts mehr wie vorher. (Vietnam.) Die Entfremdung von sich selbst ist Teil des Unglücks geworden und hat viel vorher Dagewesenes verschüttet (Poesie, Vertrauen, Sicherheit, Optimismus…
Oder vorher nicht Erkanntes hervorgebracht (Mut, Organisation, Hartnäckigkeit, Ausdauer, Mißtrauen, den siebten Sinn, …)
Sowas in der Art.
Grüße