Selbsternannte Ordnunghüter.. was tun?

Hi,

in einem kleinen Ort steht eine Grundschule.
Naturgemäß mit Häusern drumrum.

Ein haus genau gegenüber wird von einer Damen bewohnt, der ab und an mal die Einfahrt versperrt wird, wenn Eltern ihre Kinder raushüpfen lassen.

Dame ist erbost.

So, dass sie es sich zur Chefsache gemacht hat, bei Schulfesten um die Häuerblöcke zu ziehen, Fotos von parkenden Austos zu machen und dies zu melden.

Was kann man tun?

Reicht es, wenn sie ihre eigene Einfahrt bewacht, oder müssen alle ihre Petzerei hinnehmen?

Nota bene: Der Orst ist klein und das Fest dauert keine drei Stunden. Es gibt kaum Parkplätze, die Kinder sind klein und können nur begrenzt weit gehen. In der Nachbarschaft sind keine Parkhäuser oder sonstige Parkmöglichkeiten.

Alles nur kleine Straßen.

Man weiß auch nicht, wer zuerst da war, Schule oder Dame.

Kann man eine Mediation vorschlagen? Müssen alle vor IHR kuschen, weil sie den Blockwart spielt?

Tilli

So, dass sie es sich zur Chefsache gemacht hat, bei
Schulfesten um die Häuerblöcke zu ziehen, Fotos von parkenden
Austos zu machen und dies zu melden.

Was kann man tun?

nicht vor ausfahrten und oder im halteverbot parken ?
(solange das falschparken übrigens keine owi darstellt, bei der die behörde von amts wegen ermittelt, ist es der behörde völlig egal, wer ihr bilder schickt; da im letztern fall nur eine besitzstörung vorliegt, ist nur der eigentümer bzw. besitzer des grundstücks klageberechtigt…)

Klageberechtigt?
Es war ja nur eine Aneige, oder nicht? Das darf jeder immerzu überall?

Klageberechtigt?
Es war ja nur eine Aneige, oder nicht? Das darf jeder immerzu
überall?

wie gesagt:
wenn es sich um eine ordnungswidrigkeit (z.b.) iSd § 12 StVO handelt, dann wird die behörde von sich aus ermitteln, wenn sie den „tipp“ bekommt…

daneben stellt etwa das halten vor einer privaten ausfahrt eine besitzstörung dar, die es dem eigentümer/besitzer ermöglicht, das fahrzeug auf kosten des störers abschleppen zu lassen bzw. die besitzstörung mittels durchsetzung eines gerichtlichen titels zu beseitigen…

wenn es sich um ein jährlich stattfindendes fest handelt, kann man auch bei der gemeinde nachfragen, ob sie vorübergehend parkplätze schafft…

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Hallo,

man könnte den unjuristischen Weg wählen und einfach außerhalb des Wirkungskreises der Dame sowie ordnungsgemäß parken.

Grundschulkinder sind durchaus in der Lage, einen Fußweg von mehr als zwei Sekunden zu bewältigen.

Grüße

Billi

Hi,

Kann man eine Mediation vorschlagen?

Vorschlagen kann man natürlich ne Menge.

Müssen alle vor IHR kuschen, weil sie den Blockwart spielt?

Ich weiß ja nicht, was mit „kuschen“ gemeint ist, aber wenn das Ordnungsamt halt auf den Hinweis einer eifrigen Bürgerin tätig wird, muss man halt entweder zahlen oder sich vorher an die Regeln halten.
Es ist ja nicht die gelangweilte, alte Dame, die die Regeln macht, sie pocht bloß auf die Einhaltung und das sollte sie dürfen.

T.

Wo denkst Du hin? Die heutigen Kinder können das nicht! Die sind nur noch in den Fingern beweglich. Drei Schritt (die nicht Richtung Kühlschrank führen) und man braucht ein Sauerstoffzelt.

Aber abgesehen davon: Selbst wenn die Kinder nicht laufen könnten - die Eltern können es doch bestimmt…

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wenn Eltern ihre
Kinder raushüpfen lassen.

Also täglich.

Was kann man tun?

Den Kindern ein besseres Vorbild sein.

Nota bene: Der Ort ist klein

Dann können die Kinder ja zu Fuß gehen und müssen nicht mit dem Auto gebracht werden.

Ich bin in einer Kreisstadt mit 11000 Einwohner aufgewachsen. Und ja, es gab auch damals schon viel gefährlichen Autoverkehr. Der Schulweg war etwas ein Kilometer. Ich bin zu Fuß gegangen, später auch mit dem Rad gefahren.

können nur begrenzt weit gehen.

Ich dachte, der Ort ist klein??
Wir reden doch von Grundschülern??
Wie haben es meine Eltern mit mir in diesem Alter bloß auf unsere Berghütte geschafft, wo man etwa eine Stunde lang laufen muss? Und dabei war ich schon damals ein kleines Pummelchen …

In der Nachbarschaft sind
keine Parkhäuser

Wäre in einem kleinwen Ort auch verwunderlich.

oder sonstige Parkmöglichkeiten.

Man könnte das Auto zuhause lassen und zu dem Fest gleich zu Fuß gehen.

Gruß,
Max

hi

Dame ist erbost.

Das ist ja auch verständlich

Was kann man tun?

Vorschriftswidriges Parken vermeiden wäre die beste Möglichkeit und dazu noch ein gutes Beispiel für die Kinder.

Reicht es, wenn sie ihre eigene Einfahrt bewacht, oder müssen
alle ihre Petzerei hinnehmen?

Nein, das müssen sie nicht, sie haben auch die Möglichkeit auf erlaubten Parkplätzen zu parken

Nota bene: Der Orst ist klein und das Fest dauert keine drei
Stunden. Es gibt kaum Parkplätze, die Kinder sind klein und
können nur begrenzt weit gehen.

Wieso? Handelt es sich ausschließlich um körperlich behinderte Kinder?
Muß so sein, denn sonst kann ich mir nicht vorstellen, daß man in einem kleinen Ort zu einem Fest mit dem Auto fährt.

Man weiß auch nicht, wer zuerst da war, Schule oder Dame.

das ist doch vollkommen egal. Wer falsch parkt, parkt falsch.

Kann man eine Mediation vorschlagen?

Für die Falschparker?

Müssen alle vor IHR
kuschen, weil sie den Blockwart spielt?

es gibt eine ganz einfache Möglichkeit ihr den Wind aus den Segeln zu nehmen: Richtig parken.

Gruß
Edith

OT - Fiktion

Wo denkst Du hin? Die heutigen Kinder können das nicht! Die
sind nur noch in den Fingern beweglich.

Hi,
wenn diese Kids mal groß sind und wer-weiss-was entdeckt haben, werden sie sinngemäss folgende Frage stellen:

"ich wahr gester im zoo im akwarium habe ich mit den fingern an scheibe gewischd un di fische sin nich gröser geworden krig ich jetz mein eintridd zurück

antworten mit §§§ !!"

Gruß Keki

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OT - Kinder und laufen
Hallo

eine selbst erlebte Anekdote dazu.

Drei Schritt (die
nicht Richtung Kühlschrank führen) und man braucht ein
Sauerstoffzelt.

Bei uns in der Stadt streikten mal wieder die Öffis nebst Kutscher. Viele Schüler (ab 16 J aufwärts!) auch aus der Stadt kamen deshalb nicht zum Unterricht.

Als Klassenleiter weiß ich bei meinen Schülern meist so grob wo sie wohnen und habe einer Schülerin (ca. 18 J) erklärt, dass sie, wenn sie 4-5 U-Bahn Stationen zur Schule hat, diese auch locker mal laufen könne: Zwischen den Stationen liegen idR 500-800 m, macht bei 4 Stationen im Mittel ca. 3 km.

Ich werde nie vergessen, wie sie entsetzt die Augen und Mund aufriss und sagte: „Herr !/!A!/!I ich kann doch keine 3 km laufen…“

So viel dazu. Traurig, wenn das von den Eltern bereits im Grundschulalter (oder noch früher) unterstützt wird.

Gruß
!/!A!/!I

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Moin,

Aber abgesehen davon: Selbst wenn die Kinder nicht laufen
könnten - die Eltern können es doch bestimmt…

In welcher Welt lebst Du? Da möchte ich auch hin. In meiner Welt können auch Erwachsene nicht mehr als 2m laufen und parken ihre Autos immer direkt vor dem Haus im Parkverbot, obwohl 3 Autolängen weiter ausreichend Parkmöglichkeiten ohne Parkverbot existieren.

Grüße,
-Efchen

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Hallo,

in welcher Welt lebst Du? Eltern, Kinder, Sportler (nein, nicht die, die im Rolli sitzen), müssen aus der Autotür raus, unmittelbar in die Schule, Sporthalle, … fallen. Deshalb wird auch unsere enge Hinterliegerstraße seit Eröffnung der neuen Sporthalle tagtäglich so zugeparkt, dass man kaum noch mit einem etwas größeren PKW durchkommt (geschweige denn ein Rettungswagen oder ein Feuerwehrfahrzeug), weil man von da aus (nach der ganzen Rangiererei) bestenfalls geschätzte 10m näher an die Eingangstür kommt, als von den offiziellen Parkplätzen an der offiziellen Zufahrt auf der anderen Gebäudeseite.

Gruß vom Wiz

Hallo!

Nein das geht auf keinen Fall, da hast du Recht. Überall lauert das Böse in der Welt. Kinderschänder überall, Mörder, Räuber, Gehsteigkanten, zu kalte Temperatur, zu warme Temperatur, zu nass, zu trocken, energiemäßig falsch, praktisch immer sehr gefährlich also.

Gruß
Tom

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Hallo,

ach Gottchen, da gehört aber sofort eine Drive-inn Schule gebaut und ein bequemes Rollband bis zum Sitzplatz.

Gruß Nastaly

(in einem Gebirgsdorf aufgewachsen, wo Schulkinder einen Hin-Schulweg bis zu sechs Kilometern hatten. Pfui Deifi und das auch noch bei jedem Wetter)