Hallo,
ich habe Seife gesiedet und möchte nun testen, ob man diese verwenden kann, ohne „Schaden davonzutragen“. Bei der Seifenherstellung wird Natronlauge verwendet. Wie kann ich feststellen, ob diese vollkommen verseift ist?
Könnt ihr mir sonst noch Tips geben, was man wie testen kann?
Oder kann man sowas günstig in einem Labor machen lassen (möchte die Seife aufm Weihnachtsmarkt verkaufen, da ich sie mit einer Jugendgruppe gefertigt habe…)
Vielen Dank für eure Hilfe.
Liebe Grüße,
Julia
Hallo Julia
Der Seifenkern wird ja aus der Lösung mit entstandenem Glyzerin und eventuell vorhandenen Resten von NaOh ausgesalzen.
Der ph-Wert der Restlösung mit dem Glyzerin sollte Auskunft geben, wieviel NaOh nicht gebunden ist.
Zur Messung geeignet ist PH-Papier, ein Papier mit Farbindikator.
Man kann kleine Stückchen abschneiden und mit Pinzette in die Lösung halten. Einen groben Überschuss NaOh sollte man damit erkennen.
Reste Pflanzenfetts blockieren evtl. das Ergebnis.
Eine Gefahr sind Körner NaOh, die in den Seifenkern gefallen sind.
Diese kann man dann auch nicht prüfen, weil das NaOh dabei im Seifenkern versteckt, bzw. eingegraben ist.
Man könnte auch dran denken, einen gewissen Anteil Fettsäuren in den Seifenkern zu geben, um die Seife weniger alkalisch zu machen.
Meine Meinung:
Falls da Jemand mit Hautproblemen ist, wird er leicht auf die Idee kommen, eure Seife habe schuld, bzw. da ist ein gewisses Risiko.
MfG
Matthias
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