Hallo!
Wer kann mir diesen Begriff erklären und die dafür relevanten Formeln im Zusammenhang auflisten? Danke schonmal, g.14
Hallo!
Wer kann mir diesen Begriff erklären und die dafür relevanten
Formeln im Zusammenhang auflisten? Danke schonmal, g.14
Hallo,
hier schreibt Dir nicht Michael Faraday, der geniale Experimentalphysiker der die „relevanten“ Formeln zuerst aufstellte.
Entlang eines Leiters in einem sich zeitlich veränderlichen
Magnetfeld entsteht eine elektrische Spannung (=Induktionsspannung).
Beispiel : rotierende Leiterschleife im Magnetfeld
Formel : Uind = - d (Omega_m) / dt
Das ist das Faradaysche Induktionsgesetz.
Omega_m ist der magnetische Fluß (hier Skalarprodukt aus B_vek * A_vek, wobei A_vek senkrecht auf der Leiterfläche steht)
Im Beispiel ist B_vek konstant.
Die Lenz’sche Regel besagt, daß diese Spannung so wirkt, daß der die Induktion einleitende Vorgang behindert wird.
Jetzt zur Selbstinduktion.
Die „Trägheit“ des Stroms. Ändert sich der Stromfluß zeitlich, so ändert sich auch der magnetische Fluß (Ströme erzeugen immer ein Magnetfeld). Es entsteht also auch eine Induktionsspannung, die den Stromfluß wieder hemmt/aufrechterhält.
Beispiel Spule
Für den magnetischen Fluß durch eine Spule gilt
Omega_m = Flächenintegral [B\_vek. \* dF\_vek.]
zur Vereinfachung führt man L den Selbstinduktionskoeffizienten ein also
… = L * I
=> Uind = - L * dI/dt
hat man jetzt einen einfachen Stromkreis mit Gleichspannungsquelle (Spannung U0) und Spule (Widerstand R und Selbstin. L)
gilt nach Kirchhoff:
U0 = I * R - Uind
U0 = I * R + L * dI/dt
und das ist das eine DGL.
mit der kann man dann wunderbar zeigen, wie der zeitliche Verlauf des Stroms ist.
physics is phun.
Thomas
physics is phun.
Ob das nun zutrifft oder nicht, danke Thomas! - damit kann ich was anfangen. g.14