Selbstregulierung der Psyche

C. G. Jung schreibt der Psyche eine dynamische Selbstregulierungskraft zu.
Wer kann mir erklären, was ‚Selbstregulierung der Psyche‘ heißt?

Moin
So wie der Körper auch, versucht die Psyche eine für sie optimale Homöostase zu erreichen.
Wenn du Durst hast, fehlt dir Flüssigkeit und du trinkst Wasser.
Wenn es die Seele nach etwas dürstet, kann es zuweilen etwas komplizierter sein, herauszufinden, was sie braucht.
Gruß,
Branden

gemeint ist die ICH-funktion
hi,

selbstregulierung der psyche ist die fähigkeit, gleichgewichte wieder herzustellen und konflikte abzumildern oder zu lösen.

freud, und jung war nicht weit weg von ihm, er kam sozusagen aus seiner ecke, beschrieb das eigentlich zuerst:

es/ich/über-ich.

das ich, in der mitte zwischen den trieben (los, tu es, es ist schön!) und dem gewissen (lass es, du darfst das nicht!"), reguliert diese sich widersprechenden kräfte.

Zwischenfrage
Hi,

Wenn es die Seele nach etwas dürstet, kann es zuweilen etwas
komplizierter sein, herauszufinden, was sie braucht.

wie kann da ein Therapeut eine „neutrale“ Position
einnehmen? Was ich noch nicht richtig verstanden
habe, wie kann man durch Fremdeinwirkung eine
Selbstregulierung einleiten oder wie sagt man?
Das erscheint mir irgendwie widersprüchlich.

Gruß
Susanne

Hi
Der Therapeut funktioniert gewissermaßen als Katalysator.
Oder auch wie ein Sortlehrer, der ilfestelung bei Turnübungen am Reck macht.
Er begleitet die Selbstregulierung nd achtet arauf, dass sie gut läuft.
Gruß,
Branden