selbstständig, aber wie? fragen über fragen

hallo zusammen,

ich gedenke mich evtl. in der nächsten zeit selbstständig zu machen, nur sind mir viele dinge unklar…
vielleicht könnt ihr mir sagen, was richtig ist, bzw. wie es richtig ist q:smile:

mein kollege sagte mir, wenn ich mich selbstständig mache, bekomme ich dank schröder, ein halbes jahr, jeden monat 2900 euro unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden müssten. dafür müsste man jedoch arbeitslos gewesen sein…

falls ich nun meinen job kündigen würde, hätte ich keinen anspruch auf arbeitslosengeld, da ich ja gekündigt hätte(so ein anderer bekannter…)

angenommen, ich würde kündigen und wäre dann einen monat arbeitslos, hätte ich dann anspruch auf diese existenzgründer-unterstützung?

und wie stelle ich es am besten an, keinen monat ohne einkommen zu sein(bsp. arbeitslosenhilfe) und anspruch auf diese unterstützung zu haben?

und um noch einen draufzusetzen, würde das ganze auch gelten, wenn ich schon teilselbständig bin, sprich schon ein gewerbe(für mal so nebenbei) angemeldet habe?

für eure antworten die mir die unklarheiten nehmen, bin ich euch schonmal sehr dankbar

viele grüße

rasta

hallo zusammen,

ich gedenke mich evtl. in der nächsten zeit selbstständig zu
machen, nur sind mir viele dinge unklar…
vielleicht könnt ihr mir sagen, was richtig ist, bzw. wie es
richtig ist q:smile:

mein kollege sagte mir, wenn ich mich selbstständig mache,
bekomme ich dank schröder, ein halbes jahr, jeden monat 2900
euro unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden müssten.
dafür müsste man jedoch arbeitslos gewesen sein…

falls ich nun meinen job kündigen würde, hätte ich keinen
anspruch auf arbeitslosengeld, da ich ja gekündigt hätte(so
ein anderer bekannter…)

Richtig, dann hast Du eine Sperrfrist von 3 Monaten.

angenommen, ich würde kündigen und wäre dann einen monat
arbeitslos, hätte ich dann anspruch auf diese
existenzgründer-unterstützung?

siehe oben, Sperrfrist 3 Monate

und wie stelle ich es am besten an, keinen monat ohne
einkommen zu sein(bsp. arbeitslosenhilfe) und anspruch auf
diese unterstützung zu haben?

geht nicht.

und um noch einen draufzusetzen, würde das ganze auch gelten,
wenn ich schon teilselbständig bin, sprich schon ein
gewerbe(für mal so nebenbei) angemeldet habe?

für eure antworten die mir die unklarheiten nehmen, bin ich
euch schonmal sehr dankbar

viele grüße

rasta

Hoffe, hast mich verstanden…
Du kannst Deine Selbständigkeit nur vom Arbeitsamt fördern lassen, wenn Du Anspruch auf Alg/Alhi hast. Den hast Du nicht, wenn Du selber kündigst.
Grüße Almut
Schonmal dran gedacht, sich ohne Förderung vom Staat selbständig zu machen?

hi almut,

Hoffe, hast mich verstanden…
Du kannst Deine Selbständigkeit nur vom Arbeitsamt fördern
lassen, wenn Du Anspruch auf Alg/Alhi hast. Den hast Du nicht,
wenn Du selber kündigst.
Grüße Almut
Schonmal dran gedacht, sich ohne Förderung vom Staat
selbständig zu machen?

dran gedacht habe ich schon – habe deswegen ja schon ein gewerbe angemeldet. nur ist es was anderes, wenn du ein festes einkommen hast und ab und zu mal was nebenbei machst, als wenn du darauf angewiesen bist, mit deinem gewerbe den lebensunterhalt zu verdienen.
für sowas braucht man einigermaßen startkapital, falls es nicht so läuft bzw. anläuft wie vorgestellt…
mit so einer förderung kann man das ganze relaxter angehen und muss nicht gleich panikartige anfälle bekommen wenns nicht läuft

wenn ich mein einkommen für ein halbes jahr gesichert weis, würde ich sowas auf jeden fall wagen

viele grüße

rasta

Hallo Rasta,
also ich kenn auch sog. Business-Angels. Die greifen Dir auch unter die Arme, wenn ein gut ausgearbeitetes Konzept vorliegt.
Also geh mal zu einem Gründertag, man kann da gute Kontakte knüpfen…
Grüße Almut

und um noch einen draufzusetzen, würde das ganze auch gelten,
wenn ich schon teilselbständig bin, sprich schon ein
gewerbe(für mal so nebenbei) angemeldet habe?

nö. eine neuanmeldung, oder ummeldung bruacht es da, afaik.

falls es

nicht so läuft bzw. anläuft wie vorgestellt…
mit so einer förderung kann man das ganze relaxter angehen und
muss nicht gleich panikartige anfälle bekommen wenns nicht
läuft

wenn ich mein einkommen für ein halbes jahr gesichert weis,
würde ich sowas auf jeden fall wagen

viele grüße

rasta

Hallo RASTA,
natürlich ist es schön zu wissen, das man 6 Monate ohne finanzielle Sorgen leben kann. Aber mal ganz ehrlich: Was bringt das. Der einzige Vorteil ist, das du 6 Monate später den Bach runter gehst.

Entscheident sind die Idee und das Konzept zu deiner Selbstständigkeit. Mache ich mein Ziel von der Unterstützung abhängig, kann ich gleich einpacken. Denn es fehlt die letztendliche Überzeugung, das meine Idee gut ist und Sie funktioniert. Habe ich auch nur einen Zweifel an mir oder meinem Konzept, sollte man die Finger davon lassen. Oder mach es weiterhin als Nebenjob (wenn es denn geht). Der Vorschlag mit dem Gründertag ist O.K. Dort erhäst du wichtige Tips und Anregungen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem was du tust und es würde uns alle sicherlich Interessieren, wie es mit deinm Ziel weitergeht.

MfG

Martin

hi,

d.h. abmelden und im gleichen zuge neuanmelden?
oder muss ich mein gewerbe, wenn ich es vollzeit mache eh neu anmelden? b zw. ummelden?

gruß

rasta

und um noch einen draufzusetzen, würde das ganze auch gelten,
wenn ich schon teilselbständig bin, sprich schon ein
gewerbe(für mal so nebenbei) angemeldet habe?

nö. eine neuanmeldung, oder ummeldung bruacht es da, afaik.

hallo martin,

mir fallen mehr als nur ein einziger vorteil ein – ein weiterer z.b. ist, das wenn ich nach ein paar monaten feststelle, dasses nicht läuft, ich mich bequem wieder nach ner festanstellung umschauen kann

überzeugt bin ich von mir, doch ohne jegliches startkapital ist es trotzdem viel zu riskant – und die paar aufträge die ich so nebenbei mache, riechen nicht.
als nebenbei-auslastung reichts mir widerrum völlig. d.h. neue kunden werde ich mir erst suchen, wenn ich auch die zeit dafür habe(ich meine die arbeitszeit)

find ich irgendwo nicht ganz durchdacht, das so eine unterstützung erst nach 3 monaten arbeitslosigkeit in frage kommt(und noch blöder das man bei einer kündigung keinen anspruch auf arbeitslosenhilfe hat).
ich glaube, das die wenigsten leute, die was erreichen wollen, bzw. den typus einen selbstständigen verkörpern, so lange arbeitslos bleiben…
es müsste so eine unterstützung auch für leute geben, die aus ihrer anstellung heraus ein unternehmen gründen möchten und nicht die evtl(wenn überhaupt vorhanden) gesamten ersparnisse dafür aufs spiel setzen
von einem kredit mag ich gar nicht sprechen…

viele grüße

rasta

ps. sollt ichs wirklich wagen, halt ich euch auf dem laufenden q:smile:

Hallo RASTA,
natürlich ist es schön zu wissen, das man 6 Monate ohne
finanzielle Sorgen leben kann. Aber mal ganz ehrlich: Was
bringt das. Der einzige Vorteil ist, das du 6 Monate später
den Bach runter gehst.

Entscheident sind die Idee und das Konzept zu deiner
Selbstständigkeit. Mache ich mein Ziel von der Unterstützung
abhängig, kann ich gleich einpacken. Denn es fehlt die
letztendliche Überzeugung, das meine Idee gut ist und Sie
funktioniert. Habe ich auch nur einen Zweifel an mir oder
meinem Konzept, sollte man die Finger davon lassen. Oder mach
es weiterhin als Nebenjob (wenn es denn geht). Der Vorschlag
mit dem Gründertag ist O.K. Dort erhäst du wichtige Tips und
Anregungen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei dem was du tust und es würde
uns alle sicherlich Interessieren, wie es mit deinm Ziel
weitergeht.

MfG

Martin

d.h. abmelden und im gleichen zuge neuanmelden?
oder muss ich mein gewerbe, wenn ich es vollzeit mache eh neu
anmelden? b zw. ummelden?

ob du das vollzeit oder nebenher betrieben hast bleibt sich gleich.
gefoerdert werden sollen arbeitslose.
normalerweise sollte eine kreativ formulierte erweiterung des bestehenden gewerbes ausreichend sein, aber du musst das eh mit deinem arbeitsamt absprechen.

gruss

ps: ich habe mir damals (hehe, vor einem jahr) den ganzen schmonzenz gespart. ich haette auch der sperrfrist unterlegen. soweit ich weiss, funktioniert das ganze ueber einen fond, und wenn der leer ist, kriegste auch nix, selbst wenn du berechtigt waerest. und letzten endes muss sich dein gewerbe auch ohne foerderung tragen. ich hatte mir von dem was ich nebenher gemacht habe ne ruecklage gebildet, und als abzusehen war, dass auftraege fuer absehbare zeit reinkommen, bin ich abgesprungen.
alles andere ist unsauber.
ein paar kollegen, hatten das aehnlich gemacht, die hatten aber keine sperrfrist, und warten jetzt noch ab bis die stuetze auslaeuft und suchen sich dann nen job. find ich auch nicht so toll.

hallo almut,

generell finde ich so eine messe nicht schlecht. was mir aber lediglich fehlt ist das startkapital, das ich mit einer förderung nicht bräuchte.
das mit dem „nebenbei“ ist so eine sache – gut für abundzu aber sonst ned…
ich habe auch ein paar potentielle
kunden(frühere arbeitgeber, gute kontakte, etc…), auf die ich aber erst zugehen möchte, wenn ich auch wirklich die zeit dafür bringen kann, mich um deren „bedürfnisse“ vollständig zu kümmern.

aber vielen dank für deine antworten

viele grüße aus münchen

rasta

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hi,

ob du das vollzeit oder nebenher betrieben hast bleibt sich
gleich.
gefoerdert werden sollen arbeitslose.
normalerweise sollte eine kreativ formulierte erweiterung des
bestehenden gewerbes ausreichend sein, aber du musst das eh
mit deinem arbeitsamt absprechen.

gruss

ps: ich habe mir damals (hehe, vor einem jahr) den ganzen
schmonzenz gespart. ich haette auch der sperrfrist unterlegen.
soweit ich weiss, funktioniert das ganze ueber einen fond, und
wenn der leer ist, kriegste auch nix, selbst wenn du
berechtigt waerest. und letzten endes muss sich dein gewerbe
auch ohne foerderung tragen. ich hatte mir von dem was ich
nebenher gemacht habe ne ruecklage gebildet, und als abzusehen
war, dass auftraege fuer absehbare zeit reinkommen, bin ich
abgesprungen.
alles andere ist unsauber.
ein paar kollegen, hatten das aehnlich gemacht, die hatten
aber keine sperrfrist, und warten jetzt noch ab bis die
stuetze auslaeuft und suchen sich dann nen job. find ich auch
nicht so toll.

klar, schwarze schaafe gibts überall. die lassen sich auch durch irgendwelche hürden schwer abschrecken… wenns jeder so machen würde…

Hi Rasta auch in Anbetracht der Antworten zu den anderen Postings:

mein kollege sagte mir, wenn ich mich selbstständig mache,
bekomme ich dank schröder, ein halbes jahr, jeden monat 2900
euro unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden müssten.
dafür müsste man jedoch arbeitslos gewesen sein…

Es sind lediglich die beträge, die dir als ALG oder ALH zustehen würden.

falls ich nun meinen job kündigen würde, hätte ich keinen
anspruch auf arbeitslosengeld, da ich ja gekündigt hätte(so
ein anderer bekannter…)

Richtig, das Programm ist ja dazu ausgelegt Arbeitslose in die Selbständigkeit zu führen, nicht arbeitende, damit sie kündigen können.

angenommen, ich würde kündigen und wäre dann einen monat
arbeitslos, hätte ich dann anspruch auf diese
existenzgründer-unterstützung?

Es gibt ander Förderprogramme für Existenzgründer, die wesentlich mehr zahlen. (allerdings als Kredit mit geringen Zinsen).

und wie stelle ich es am besten an, keinen monat ohne
einkommen zu sein(bsp. arbeitslosenhilfe) und anspruch auf
diese unterstützung zu haben?

Wenn du diese Sicherheit brauchst, dann ist Selbständigkeit absolut nichts für dich. Denke nicht weiter drüber nach!

und um noch einen draufzusetzen, würde das ganze auch gelten,
wenn ich schon teilselbständig bin, sprich schon ein
gewerbe(für mal so nebenbei) angemeldet habe?

Wer schonmal selbstädnig war, bzw. in diesem Bereich schon nebenberuflich selbständig ist, gibt es auch wiederum spezielle Förderprogramme zur Betriebserweiterung oder bei Arbeitsplatzneuschaffung.

Ich vermisse bei dir die Frage, ob auch eine 35-Stunden-Woche garantiert wird, bzw. wer dir die Überstunden bezahlen würde.

Man ist nicht mal so selbständig und dann kommt regelmäßig Geld. Es heißt so schön: Erfolgreicher selbständiger Unternehmer zu sein heißt, ständig selbst etwas zu unternehmen, damit die Firma (und man selbst) erfolgreich wird und ist und weiter gut lebt.

Offensichtlich ist dir dein Ruhesessel näher als deine Risikobereitschaft. Kurz Laß es!

gruss
winkel

Hallo Winkel,
man bist du hart in deinen Äußerungen. Sprech RASTA doch auch mal Mut zu und gebt ihm Tips wie er an die Sache herangehen kann. Wenn er natürlich meint, Selbstständigkeit geht ohne finanzielles Risiko, dann sollte er lieber wirklich erst seine Einstellung dazu verändern oder es ganz bleiben lassen (wir haben schon genug gescheiterte Existenzen). Es ist wie bei den Kapitalanlagen; je höher die Rendite, desto höher das Risiko!

Abschließend möchte ich dir nochmal danken. Der Spruch mit der 35 Std. Woche ist echt super…

Gruß
Martin

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

so ein schmarrn…
hallo winkel,

zunächst möchte ich dir für deine antwort danken.
im weiteren muss ich dir aber sagen, das du viel schmarrn schreibst(jedenfall ab dem abschnitt wo ich gelöscht habe). wie kommst du dazu, mich einzuschätzen?

auch wenn sich bei dir was weiss ich für ein eindruck eingestellt hat, spreche ich dir dennoch ab, mich in meiner fähigkeit in verbindung mit dem willen zu selbstständigkeit beurteilen zu können.

und ich hoffe, nicht mehr darüber diskutieren zu müssen- da mich anderes mehr interessiert(in der hoffnung natürlich das du mir antwortest)

deswegen habe ich deine meiner meinung nach unangebrachten schelmischen bemerkungen wie ruhesessel und 35-stunden woche nicht kommentiert

ich habe einen guten job bei einer guten firma, an der sämtliche wirtschaftskrisen vorbeilaufen…

deswegen versuche ich mich erst bestens zu informieren und alle möglichkeiten abzuwägen, und nicht mit holterdipolter und fliegenden fahnen ab in die selbstständigkeit, und ausser acht lassen ob es irgendwie und irgendwo unterstützung gibt(hach, die tausende von euros die ich bekommen hätte können, interessieren mich ja nicht, denn ich bin ja eh so erfolgreich mit meinem gewerbe…) q:smile:

mein kollege sagte mir, wenn ich mich selbstständig mache,
bekomme ich dank schröder, ein halbes jahr, jeden monat 2900
euro unterstützung, die nicht zurückgezahlt werden müssten.
dafür müsste man jedoch arbeitslos gewesen sein…

Es sind lediglich die beträge, die dir als ALG oder ALH
zustehen würden.

was sind bitte ALG, ALH ??

falls ich nun meinen job kündigen würde, hätte ich keinen
anspruch auf arbeitslosengeld, da ich ja gekündigt hätte(so
ein anderer bekannter…)

Richtig, das Programm ist ja dazu ausgelegt Arbeitslose in die
Selbständigkeit zu führen, nicht arbeitende, damit sie
kündigen können.

ja wobei, wie ich in nem anderen posting schon bemerkt habe, es wahrscheinlich wenig arbeitslose gibt, die das zeug zur selbstständigkeit haben, die so lange arbeitslos sind

angenommen, ich würde kündigen und wäre dann einen monat
arbeitslos, hätte ich dann anspruch auf diese
existenzgründer-unterstützung?

Es gibt ander Förderprogramme für Existenzgründer, die
wesentlich mehr zahlen. (allerdings als Kredit mit geringen
Zinsen).

bei was würde denn der zinssatz liegen?

also bis hierher, danke und viele grüße

rasta

hallo martin,

deswegen ja das ganze posting –
angenommen ich würde jetzt kündigen, rufe meine selbstständigkeit aus und würde diese unterstützung bekommen- dann finde ich, ist es ein relatives geringes finanzielles risiko

und aus dem nebengewerbe ist es wie schon beschrieben etwas schwieriger… da ich die kunden, die wirklich geld bringen auch vollzeit versorgen müsste. im moment mach ich dies bei ein paar kleinen nebenbei(sprich nach der arbeit, ab und an)

oder sollte ich mich trotzdem bei diesen kunden anbieten, und sobald was reinkommt, mich krank melden(und kündigen) um da zu arbeiten? isja nicht die feine art…

viele grüße

rasta

Hallo Winkel,
man bist du hart in deinen Äußerungen. Sprech RASTA doch auch
mal Mut zu und gebt ihm Tips wie er an die Sache herangehen
kann. Wenn er natürlich meint, Selbstständigkeit geht ohne
finanzielles Risiko, dann sollte er lieber wirklich erst seine
Einstellung dazu verändern oder es ganz bleiben lassen (wir
haben schon genug gescheiterte Existenzen). Es ist wie bei den
Kapitalanlagen; je höher die Rendite, desto höher das Risiko!

Abschließend möchte ich dir nochmal danken. Der Spruch mit der
35 Std. Woche ist echt super…

Gruß
Martin

hallo martin,

deswegen ja das ganze posting –
angenommen ich würde jetzt kündigen, rufe meine
selbstständigkeit aus und würde diese unterstützung bekommen-
dann finde ich, ist es ein relatives geringes finanzielles
risiko

Bekommst du aber nicht, es sei denn, du nimmst ein begünstigtes Darlehn.

und aus dem nebengewerbe ist es wie schon beschrieben etwas
schwieriger… da ich die kunden, die wirklich geld bringen
auch vollzeit versorgen müsste. im moment mach ich dies bei
ein paar kleinen nebenbei(sprich nach der arbeit, ab und an)

oder sollte ich mich trotzdem bei diesen kunden anbieten, und
sobald was reinkommt, mich krank melden(und kündigen) um da zu
arbeiten? isja nicht die feine art…

Find ich auch nicht gut. Nun aber wieder zu deinem Problem->Geld. Als Selbstständiger mußt du sowieso dich mind. 2 Jahre über Wasser halten können (meiner Berchnungen nach auf jedenfall) entweder durch Rücklagen oder dein Partner finanziert dein Leben und deine Kosten mit. Denn du mußt ja erstmal dein Stammkundenbereich aufbauen, Rückschläge hinnehmen, positive/negative Erfahrungen machen, etc. Ist die Sicherung der finanzielle Seite nicht gewährleistet, ist ein scheitern leider vorprogrammiert. Denn was passiert, wenn ein großer Kunde seine Rechnung nicht bezahlt, mit der du schon gerechnet hast??? Das passiert jeden Tag und muß mit einkalkuliert werden. hast du schon einen Geschäftsplan aufgebaut (Kostenrechnung)? Was mußt du den Monat umsetzen um deine Kosten zu decken und noch etwas oben drüber zu haben? Wenn ich die normalen Kosten schon mal rechne–> Krankenvers., Berufsunfähigkeit, Rente, Haftpflicht (Beruf), Miete, Auto, normale Werbungskosten, wie willst du das alles pro Monat finanzieren, wenn es mal nicht läuft!!! Da kommst du mit den paar Monaten-Förderung auch nicht weiter, also vergiß diese Förderung, es sei denn dein Chef kündigt dich ( man muß nur sich mal richtig daneben benehmen, das hilft, glaube mir !!!)*g*

In welchem Bereich willst du dich den selbstständig machen???

Bis dann mal,
Martin

hallo winkel,

zunächst möchte ich dir für deine antwort danken.
im weiteren muss ich dir aber sagen, das du viel schmarrn
schreibst(jedenfall ab dem abschnitt wo ich gelöscht habe).
wie kommst du dazu, mich einzuschätzen?

Das solltest du dir vielleicht für deine Acquisen merken: Was man sagt wird vom Gegenüber auch auf die nicht gesagten Aspekte hin abgeklopft. Nach dem Motto: Nachtigall ick hör dir trapsen!

Geh davon aus, daß geschickte Formulierungen umso hellhöriger machen und ungeschickte Alarmglocken läuten lassen. Nimm als Beispiel die Tragödie mit den „immer Positiv“ erstellten Arbeitszeugnissen.

auch wenn sich bei dir was weiss ich für ein eindruck
eingestellt hat, spreche ich dir dennoch ab, mich in meiner
fähigkeit in verbindung mit dem willen zu selbstständigkeit
beurteilen zu können.

Das darfst du ja auch tun. Wenn du aber mal schaust, was da an Anregung und zweiter Überlegung drin steckt wirst du sehen, daß man seine Selbständigkeit sehr gut planen muss und es immer falsch ist, diese Entscheidung kurzfristig umzusetzen. (Kurzfristig = unter 2 Jahre).

und ich hoffe, nicht mehr darüber diskutieren zu müssen- da
mich anderes mehr interessiert(in der hoffnung natürlich das
du mir antwortest)

klar ich nehms nicht übel, wenn sich einer auf den Fuß getreten fühlt, da ich dann weiß daß ich auch den nerv getroffen hab!

deswegen habe ich deine meiner meinung nach unangebrachten
schelmischen bemerkungen wie ruhesessel und 35-stunden woche
nicht kommentiert

Auch wenn ich doch immer nur an dieses: :wink: denken würde!

ich habe einen guten job bei einer guten firma, an der
sämtliche wirtschaftskrisen vorbeilaufen…

Warum dann aufgeben?

deswegen versuche ich mich erst bestens zu informieren und
alle möglichkeiten abzuwägen, und nicht mit holterdipolter und
fliegenden fahnen ab in die selbstständigkeit, und ausser acht
lassen ob es irgendwie und irgendwo unterstützung gibt(hach,
die tausende von euros die ich bekommen hätte können,
interessieren mich ja nicht, denn ich bin ja eh so erfolgreich
mit meinem gewerbe…) q:smile:

Nun Unterstützung soll man nehmen wo man sie kriegen kann. Aber warum auf die paar Kröten vom AA schielen, wenn man solide finanzierungen allerortens bekommen kann, die dann auch länger als 6 Monate ihren Dienst tun.

was sind bitte ALG, ALH ??

Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe

ja wobei, wie ich in nem anderen posting schon bemerkt habe,
es wahrscheinlich wenig arbeitslose gibt, die das zeug zur
selbstständigkeit haben, die so lange arbeitslos sind

Das wird in dem Programm ja auch nicht diskutiert. Aber wenn sich einer selbständig machen will, soll er das Geld ja als „Motivations-Prämie“ erhalten, sich selbst um Arbeit zu kümmern.

angenommen, ich würde kündigen und wäre dann einen monat
arbeitslos, hätte ich dann anspruch auf diese
existenzgründer-unterstützung?

Es gibt andere Förderprogramme für Existenzgründer, die
wesentlich mehr zahlen. (allerdings als Kredit mit geringen
Zinsen).

bei was würde denn der zinssatz liegen?

Kommt auf das Programm an: Es gibt subventionierte Darlehen ( minus 1 bis 1,5%-Punkte unter Marktsatz) (Achtung Basel II beachten). Es gibt spezielle Arbeitsmarktförderungen pro Arbeitsplatz, den du neu schaffst (auch dein eigener). Es gibt Zuschüsse (Eigenkapitalhilfe, eigenkapitalersatzdarlehen ( bis 3 Jahre tilgungsfrei, danach steigende Zinssätze) und vieles mehr. Ich glaube bundes- und EU-weit ca 70 Programme.

gruss
winkel