Theoretisch ja…
Wie schon mein Vorredner sagte:
EDV-Dienstleistung ist als Solches kein geschütztes Gewerbe. Soweit „kann das jeder“, somit auch Ihr.
Es muss nur als Gewerbe angemeldet sein, nähere Informationen hierzu gibt es bestimmt bei der ortsansässigen IHK.
Durch diese Einfachheit bedingt gibt es bereits 154.274 solcher Diensteanbieter in Eurer Region, von denen Ihr Euch in irgend einer Form abgrenzen müsst um überhaupt Aufträge zu erhalten.
Das zu dem Thema.
Ohne jetzt Namen zu nennen, haben viele „freie Reparatur- und Servicewerkstätten“ einen verdummich schlechten Ruf.
Erstens könnt Ihr ohne Zertifizierung durch die Hersteller nicht ohne Weiteres im Rahmen einer Garantie oder Gewährleistung Hardware reparieren.
Zweitens kommt das Know-How, was wirklich die Ursache des Problems ist auch nicht von nirgends. Sogar ausgebildete Administratoren tun sich dabei mitunter schwer.
Um das jetzt mal knallhart zu formulieren: Könnt Ihr mit diesem Knowhow aufwarten - oder wollt Ihr die Kunden foppen, indem Ihr ihnen vorgaukelt, Ihr wäret kompetent ohne es zu sein?
Drittens müsst Ihr daran denken, dass ein kommerziell durchgeführter Auftrag mit einer Gewährleistung verbunden ist. Gerade wenn Ihr auch im Bereich b2b tätig werden wollt, müsst Ihr daran denken, dass jeder mal Fehler machen kann - und dann für die Konsequenzen haftbar ist. Den diesbezüglich gesetzlich geregelten Kundenschutz kann man auch nicht durch AGB’s aushebeln.
Bisschen Vertragsrecht und eine gute Versicherung wollen auch zum Geschäft gehören.
Zusätzlich schließe ich mich dem Vorredner an, dass es schwer sein wird, mit so einer Unternehmung in die Profitzone zu kommen. Dafür gibt es viel zu viel Konkurrenz.
Gruss,
Michael
(kann auch PC’s zusammenschrauben, Netzwerke konfigurieren und sich durch einen Installer klicken)