Selbstständig welche Unternehmensform? Rechtliches?

Hallo liebe Gemeinde,
ich möchte mich in nächster Zeit selbstständig machen.
Mein Traum ist es vorallem jüngeren Menschen ein Ohr und Kraft zu schenken.
Finanziert werden soll es von freiwilligen, welche monatlich einen geringen Beitrag zur Unterstützung verrichten.

Welche Unternehmensform bzw. sogar Verein käme da in Frage und gibt es rechtliche Dinge die mir den Weg versperren könnten?
Von den Beiträgen möchte ich mich natürlich nicht selbst bereichern. Dürfen Gehälter oder sonstiges überhaupt damit bezahlt wer?

LG :slight_smile:

Hallo!

Wenn du so ein allgemeines Wischi-Waschi-Blabla als Ziel hast, kannst du es gleich bleiben lassen.

So wirst du weder helfen können noch hier Hilfe erhalten.

Also formuliere erst einmal konkret, was du für welche Zielgruppe tun möchtest.

Schöne Grüße!

Hallo @InFo1,

du möchtest also eine Dienstleistung anbieten, die nicht näher beschrieben werden kann als „Ohr und Kraft schenken“.

Bezahlen sollen das nicht deine Klienten, sondern Freiwillige.

Das ist ein außergewöhnliches Geschäftsmodell.

Ich finde es bemerkenswert, dass du dies als „selbständig machen“ beschreibst und unter „Existenzgründung“ einordnest. Ich verbinde mit beiden Begriffen die Aufnahme einer gewinnorientierten Tätigkeit.

Dem gegenüber steht „möchte ich mich natürlich nicht selbst bereichern“.

Natürlich können mindestens sieben Personen einen Verein gründen.
Diese können eine Satzung erstellen, die Mitgliedsbeiträge festsetzt.

Und dann kann der Verein im Rahmen der Satzung auch Aufträge erteilen, dass z.B. du „jüngeren Menschen ein Ohr schenkst“.

Das wäre dann deine gewerbliche oder auch freiberufliche Tätigkeit, welche als solche anzumelden ist.

Je nach Vereinszielen ist es auch denkbar, dass der Verein als gemeinnützig anerkannt wird. Das hätte Steuervorteile.

Deine Aufgabenliste:

  1. Kläre, ob deine Tätigkeit überhaupt von „jedermann“ ausgeübt werden darf - also ohne einschlägige Ausbildung oder sonstige Zulassungsbeschränkung.
  2. Finde genug Leute, die das finanzieren werden.
  3. Finde genug junge Menschen, die an deinen Leistungen überhaupt Interesse haben.