Selbstverherrlichung des Papstes

Hallo Tigger,

dann mal ne kurze Frage an dich (Jesus und Gott sind für mich nicht ein und die gleiche Person - falls das für dich eine Rolle spielt)

Wer ist denn im christlichen Leben das Vorbild und wonach sollte man streben?

doch nach Jesus Eigenschaften und Taten, oder nicht?

Und dieses sollte erst recht Vorbild für den Papst sein…

Oder habe ich da etwa das christliche Leben und Bestreben falsch verstanden?

LG

Andrea

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Du findest es gerechtfertigt, dass der Papst strengstens gg. die Benutzung von Kondomen plädiert?

Und damit nicht verhindert, dass die Zahl der Infizierten geringer wird?

Das ist doch nicht dein Ernst?

Klar gibt es auf der einen Seite diejenigen, die außerhalb der Ehe Geschlechtsverkehr haben - das ist gg. Gottes Gebote, keine Frage.

Aber gleichzeitig wird in den katholischen Gebieten, sei es in Anfrika oder in der DomRep oder sonstwo gg. Kondome durch den Papst geprädigt. Dort haben die Gesundheitsorganisationen kaum Chance an die Menschen zu kommen.
WEnn sie doch wenigstens Kondome benutzen würden beim außerehelichen Sex…

Wenn die Gesundheitsorganisation in einem stark katholisch geprägtem Dorf in Afrika einen Stand mit Kondomen aufmachen würden, dann würde doch keiner dorthin gehen, weil der Papst sich ausdrücklich dagg. ausspricht und es jeder sehen würde aus dem Dorf. Dh. selbst wenn diese Menschen gg. die Gebote verstoßen, dann können sie sich noch nicht einmal schützen.

Das ist meine Meinung dazu.

LG

Andrea

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Hi

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Dann laß einfach Radio und Fernsehen ausgeschalten und schon kannst Du Deine Nerven schonen. :wink:

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden
selbstverherrlichen will.

Ich mag die meisten oder vielleicht auch alle Ansichten des Papstes nicht. Aber für eines zolle ich ihm auf jeden Fall meine Hochachtung:

In einer Zeit da Jugendwahn das Sagen hat, alte und kranke Menschen sich möglichst nicht in der Öffentlichkeit sehen lassen sollten, da hat er gezeigt, daß es auch anders geht.

Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch
eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu
verschaffen.

Das braucht er nicht. Die Position hat er als Papst schon.

Für mich persönlich ist das Blasphemie.

Ein Mensch der krampfhaft versucht seine Macht zu behalten,
auf gar keinen Fall demütig handelt.

Woher weißt Du was er versucht?
Also ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mensch in diesem Alter und mit diesem Gesundzustand noch irgendeine Chance hat, irgendetwas zu versuchen.

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen… aber nein, der Herr
Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein
Leiden noch.

Tja, mal sehen wer in 2000 Jahren erfolgreicher war. Glaubst Du allenernstes, daß von Johannes Paul II. in 2000 Jahren noch die Rede sein wird bzw. sehr viel mehr als von manch anderen Päpsten der letzten 2000 Jahre?
Jesus hat sich also bei weitem besser „vermarktet“

Was ich schlimm finde, ist dieses mediale Warten wer wohl der nächste ist. Rainer oder der Papst. Juhnke hatte Glück, der durfte wenigstens privat sterben.

Gruß
Edith

Huhu!

Ich kann mich dem leider nicht entziehen - mache ich das Radio
an - Nachrichten über den Papst - mach ich den TV -
Nachrichten über den Papst…

Hab’ gestern ganz zufällig von ner Freundin erfahren, das er im sterben liegt - habe nämlich weder Radio noch TV.

Wenns dich nervt - einfach mal ausschalten.

Ansonsten glaube ich schlichtweg nicht, das Papst Johannes-Paul II absichtlich lange leidet, um sich als Martyrer hinzustellen - im Moment ist er nichts weiter als ein alter Mann, der ein anstrengendes Leben hinter sich hat und stirbt.
Das berührt mich schon, weil halt sterbende Leute mich berühren, egal ob sie Päpste sind oder nicht.
Und ich glaube auch nicht, das er im Moment die große Wahl hat, was sein leiden angeht - Suizid ist bei den Katholiken genau so verboten wie Sterbehilfe.

Und wenn keiner was gesagt hätte über seine Krankheit, hätte es wieder jede Menge Gerüchte gegeben.
Was immer er getan hätte, es wäre falsch gewesen.

Grüßlis!
Scrabz aka Philipp (aka Drache).

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Hallo Andrea,

Du findest es gerechtfertigt, dass der Papst strengstens gg.
die Benutzung von Kondomen plädiert?

ja, weil es nach seinem Glauben und seiner Lehre ganz logisch ist.

Klar gibt es auf der einen Seite diejenigen, die außerhalb der
Ehe Geschlechtsverkehr haben - das ist gg. Gottes Gebote,
keine Frage.

na also, dann sind doch Kondome überflüssig, solange ich mich an Gottes Gebote halte.

Dh. selbst wenn diese Menschen gg. die Gebote
verstoßen, dann können sie sich noch nicht einmal schützen.

Das versteh ich jetzt nicht.
Wenn sich Leute nicht an Gottes Gebote halten, warum halten sie sich an die Gebote des Papstes? Bzw. hat nicht auch der Papst gegen außerehelichen Geschlechtsverkehr gepredigt?
Also was ist jetzt Dein Problem?

Wenn jemand alle Warnungen in den Wind schlägt, ist ihm nicht zu helfen. Dafür den Papst verantwortlich zu machen, finde ich voll daneben.

Gruss Harald

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Liebe Andrea,

merkst Du auch, wie Dir der Zeitgeist-Wind entgegenbläst? Je näher Du an den Kern der Problematik kommst, desto wüster wirst Du angegiftet werden. Schau Dir mich exemplarisch an. Sowas wie mich wird inhaltlich nicht bekämpft, das geht gar nicht. Man versucht zu diffamieren, Nebenkriegsschauplätze aufzumachen und man stürzt sich, siehe oben im Threat, mit einer wüsten Meute gleich zu Mehreren auf den Eindringling. Achte vor allem auf die christlich und oft auch adelig klingenden Namen, alle sehr ehrenwert. Und meist mit viel Macht bestückt. Die sie virtuos gegen unbequeme Fragestellungen zu handhaben wissen.
Wie unser Herr uns sagte, gegen den Strom schwimmen, einstecken, um seinetwillen. Das ist zwar hart, aber zugleich köstlich, wie uns der Herr prophezeite. Sumsi.

Hallo Andrea
Was mich Interessiert ist was der Papst mit dem so genannten Gott zu tun haben soll. Und ich stelle überhaupt die Stelle eines Papstes sehr in Frage. Es sind Menschen wie wir alle, gewählt von Menschen und von gläubigen in so eine Postition gebracht.
Ich glaube ja sowieso nicht an Gott, doch so weit ich weiß ist der Vatikan oder besser gesagt das verhalten des Vatikan im ganzen, im gegensatzt zu dem was in der Bibel verlangt wird. Damit ist ihre Macht und Finanzelle Aspekte gemeint. Deswegen wäre es in meinen Augen Blahstemi überhaupt den Vatikan oderein Papst anzuerkennen.
Mit freundlichen Grüßen Hicham Bekouri

Hallo,

Hallo, liebe Gläubige, Gläubiger und Schuldner!
Erst möchte ich mich bedanken, dass ihr an meinen Namenstag gedacht habt. Zum Glück habe ich den richtigen Glauben gewählt, der mir ein langes Leben beschert, leider keine Unsterblichkeit. Ich hoffe doch, dass ich pro Lebensjahr noch ein Sternchen von euch bekomme. Martin Luther hatte schon erkannt, dass das Christentum in seiner Selbstherrlichkeit und Selbstgerechtigkeit gegenüber Hexen und Andersgläubigen eine falsche Religion ist. Eigentlich ist es mal Zeit für eine Päpstin und eine Umbenennung in Muttikan.
„Geld regiert die Welt“, noch einen schönen Ostersamstag
Franz

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

ich auch

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden
selbstverherrlichen will.

scheint so

Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch
eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu
verschaffen.
Für mich persönlich ist das Blasphemie.

mag sein

Ein Mensch der krampfhaft versucht seine Macht zu behalten,
auf gar keinen Fall demütig handelt.

wohl wahr

Ich persönlich verstehe nicht, wie man als gläubiger Katholik
das unterstützen kann.

Der Glaube versetzt Berge.

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen… aber nein, der Herr
Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein
Leiden noch.
Armer alter Mann.

Er ist ein reicher alter Mann.

Der Papst leidet unter Ehrgeiz.
Die Masse unter Hysterie.

Laßt sie beten und heulen.

Den Papst kann man so vor der Hölle nicht retten.

oh Jesus !!

Belzebub

Natürlich haben wir hier Meinungsfreiheit.
Aber ist es nicht möglich, sich einfach einmal mit einer Meinung zurückzuhalten?
Muss man immer alles rausposaunen, wie einem der Schnabel gewachsen ist?
Egal ob man damit andere verletzt oder nicht, man hat ja das Recht dazu.

Mir selber bedeutet dieser Mann in seiner Funktion als Papst nichts.
Als Mensch finde ich ihn sehr sympathisch. Und wenn nun zig Leute
diesen Menschen verehren und für ihn beten oder trauern möchten, dann
respektiere ich das und muss das nicht niederreden! Das hat etwas mit
Anstand zu tun.

Schönen Abend
Merit

merkst Du auch, wie Dir der Zeitgeist-Wind entgegenbläst?

Hallo Leute,

es sei mir eine bescheidene Frage vergönnt,zumal die Rede von erbrachter Leistung und viel erreicht,zum Frieden beigetragen etc.etc.(seiner Heilligkeit gute Taten)usw.,Was genau hat er erreicht?
Das frage ich aus reiner Unkenntnis, ohne irgendeine Stellung zu/in eurer Diskussion einzunehmen.
mfg,oK

Natürlich haben wir hier Meinungsfreiheit.
Schönen Abend
Merit

Good evening!
Habt ihr euch schon mal überlegt, warum der Papst gerade die Osterwoche für sein Sterben ausgesucht hat?
surprise, surprise!
FJ

Oudekast,

Deine Frage ist gut, angebracht und weiterführend. Woytila, der sich vor Gott zu rechtfertigen haben wird für seine übernommene Amts-Anmaßung, hat bei nicht wenigen dafür empfänglichen Menschen erreicht, daß diese über den Sinn des Lebens und einen höheren Sinn, als nur irdisch zu leben, nachgedacht haben und auf den vertretenen höheren Sinn glaubend vertrauen. Wer nach irdischen Kriterien, also dem „wissenschaftlichen“ Denkansatz glaubt, ist jedoch vom Polen eher abgeschreckt, und seinem Kleben an der Amtsmacht.

Auch der Pole predigte nur die kirchliche Vordenkerschaft, ein eigenständiges Denken, ein Gott spirituell im Geist zu erfahren zu können, das hat er verabsäumt zu lehren und zu verkündigen. Er hätte es leisten können, aber - er hat das weitgehend unterschlagen. Das wird einem Lehrenden um so härter angerechnet, getreu dem im Neuen Testament verkündeten Geist. Sumsi.

Was genau hat er erreicht?

Was genau hat er erreicht?
Das frage ich aus reiner Unkenntnis, ohne irgendeine Stellung
zu/in eurer Diskussion einzunehmen.

Guten Abend,
allein dadurch, dass er als Pole zum höchste Repräsentanten der größten christlichen Glaubensgemeinschaft gewählt wurde, hat er einen wesentlichen Beitrag zum Auseinanderbrechen des Sozialismus geleistet.

Seine Reisetätigkeit hat die Kirchenführung aus dem „Elfenbeinturm“ Vatikan herausgeführt und er hat zumindest den Versuch unternommen, auch die Dritte Welt in die kirchlichen Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Dass er im Grunde die geistige Öffnung des 2. Vatikanischen Konzils weitgehend wieder zurücknahm, wird ihm wohl noch nach seinem Tode angekreidet werden.

Er hinterläßt jedenfalls eine zwar politisch geöffnete, geistig jedoch konservativ versteinerte Kirche.

Gruß
Eckard
(ohne Glaubenszugehörigkeit)

Es hat ein Ende
Nun, zum Glück ist es zu Ende für ihn - soll er in Frieden Ruhen.

Nun wird er erkennen, wer Recht hatte - er oder sein Bruder.

LG

Andrea

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Hallo Andrea,

dann mal ne kurze Frage an dich (Jesus und Gott sind für mich
nicht ein und die gleiche Person - falls das für dich eine
Rolle spielt)

doch, das spielt für mich schon ein Rolle, weil es mir behilflich ist, Deine Ansichten zu verstehen. Nach meinem Verständnis sind Gott und Jesus eine Person. Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist, der Trinitätslehre entsprechend halt der dreieinige Gott. Es gibt aber Sondergemeinschaften, z. B. die Zeugen Jehova, die, vermutlich Deiner Ansicht ähnlich, diese Lehre ablehnen.

Wer ist denn im christlichen Leben das Vorbild und wonach
sollte man streben?

Du fragst, als hätte ich je etwas anderes behauptet, als sei dies Jesus Christus.

Und dieses sollte erst recht Vorbild für den Papst sein…
Oder habe ich da etwa das christliche Leben und Bestreben
falsch verstanden?

Nein. Aber der Papst ist nichts anderes als ein Mensch. Und Jesus verlangt gar nicht von den Menschen, so wie er zu sein, sondern sich nur danach zu bemühen. Wie dies jeder für sich zu arrangiert, haben wir nicht zu berurteilen. Es steht uns Menschen nicht zu, zu bewerten, ob sich jemand dem Vorbild Christi entsprechend verhält oder nicht. Wir können zwar anhand der Bibel vergleichen, aber sie sagt auch, dass wir nicht richten sollen, auf das wir nicht gerichtet werden. Wenn ich also über jemanden sage „Dieser verhält sich nicht im Sinne oder Interesse des Herrn!“, dann fälle ich ein Urteil über ihn, ohne zu wissen, ob ich überhaupt recht urteile oder nicht. Das weiss nur Gott allein. Und die Frage nach dem Vorbild in diesem Sinne stellt sich gar nicht. Es geht nicht darum, wer sich zum Vorbild macht, sondern darum, wen wir uns zum Vorbild nehmen. Und wenn sich jemand den Papst zum Vorbild nimmt, dann ist dieser sein Vorbild. Wenn jemand das Verhahlten des Papstes als Vorbild ablehnt, dann ist er eben für diese Person kein Vorbild. Deshalb kannst Du auch aus diesem weiteren Grunde dem Papst eigentlich nichts vorwerfen.

Gruss
tigger

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Hallo Andrea,

also Andrea, bitte versuche doch nicht, mich absichtlich falsch zu verstehen. Harald hat mit seiner zuvorigen Antwort auf Dich schon ganz recht. Ich hätte nicht besser antworten können und glaube daher, dass ich dem nicht hinzuzufügen habe.

Gruss
tigger

Hallo,

ich bin nicht katholisch trotzdem finde ich deine Äußerungen geschmacklos und wiederlich. Einem Menschen, der dem Tode geweiht ist noch in den letzten Stunden solche Dinge nachzusagen finde ich äußerst geschmack- und niveaulos.

Phoebe