Selbstverherrlichung des Papstes

Hallo,

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden selbstverherrlichen will.
Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu verschaffen.

Für mich persönlich ist das Blasphemie.

Ein Mensch der krampfhaft versucht seine Macht zu behalten, auf gar keinen Fall demütig handelt.

Ich persönlich verstehe nicht, wie man als gläubiger Katholik das unterstützen kann.

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen… aber nein, der Herr Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein Leiden noch.

Armer alter Mann.

LG

Andrea

Hallo Andrea,

der Mann merkt nicht mehr, was er tut. Lass ihn, ist sowieso bald vorbei. Macht ist klebrig, weißte doch von allen Politikern, ausnahmslos. Wie beim „Steinernen Herz“, da ist das auch schon als Märchen beschrieben.
Gruß Sumsi

Jo, Sumsi,

da hast wahrscheinlich recht. Mir ist nur einfach unbegreiflich, wie der hochgehalten wird, der arme alte Mann.
Er ist von Macht zerfressen, und das wird auch noch als „lobenswert“ hervorgehoben.
Sein Vorhaben war ja, dass er in die Geschichte als DER Papst eingeht. Das ist für mich ein Zeichen, das der Papst und die ganzen Gefolgsleute nichts, aber auch gar nichts mit Gott und seinem Vorhaben zu tun haben, da sie genau entgegengesetzt Gottes Worte handeln.

LG

Andrea

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Huhu,

gleich vorweg: Ich bin vor fast 5 Jahren aus der (rkath.) Kirche ausgetreten, hat also nix mit ‚Glaubensverwirrtheit‘ oder was auch immer zu tun, was ich schreibe.

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Es gibt recht viele Menschen, die es interessiert. Sollen die nicht informiert werden? Genauso nervend ist es, wenn täglich das Fernsehprogramm durch irgendwelche sog. ‚VIP‘-Sendungen zugemüllt wird. Das interessiert mich auch nicht, aber anscheinend viele andere. Und? Schau ichs mir halt nicht an.

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden
selbstverherrlichen will.
Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch
eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu
verschaffen.

Wenn ich es damals im Religionsunterricht richtig verstanden habe, steht der Papst bei den Katholiken zumindest nicht weit unter Gott. Wie übrigens alle Menschen. :wink:

Für mich persönlich ist das Blasphemie.
Ein Mensch der krampfhaft versucht seine Macht zu behalten,
auf gar keinen Fall demütig handelt.
Ich persönlich verstehe nicht, wie man als gläubiger Katholik
das unterstützen kann.

s.u.

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen…

Woher weißt Du das, warst Du dabei?

aber nein, der Herr
Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein
Leiden noch.

Armer alter Mann.

Genau das ist er. Ein armer alter Mann, der den Menschen, die an ihn glauben, trotzdem noch zeigt, dass es einem noch so besch***** gehen kann - irgendwie gehts doch weiter, und auch wenn es irgendwann endet, ist das nicht schlimm, weil Gott auf einen wartet. Er jammert nicht still in seinem Kabuff vor sich hin, weils ihm ach so schlecht geht - nein, er nimmt seine Aufgaben wahr, soweit es ihm möglich ist. Ich denke schon, dass das einigen durch und durch Gläubigen neuen Mut gibt. Bei mir wäre es so, wenn ich an die kath. Kirche glauben würde, das weiß ich - immerhin ist der Papst ein Vorbild für diese Christen, das sollte nicht unterschätzt werden.

Ich persönlich halte ihn einfach nur für das, was er gerade tut, für bewundernswert, ohne an sein Amt zu glauben. Einfach er als Mensch zeigt doch im Moment, dass man nicht aufgeben sollte. Ob ich die Kraft dazu hätte, wage ich schwer zu bezweifeln, und ich bin ganz sicher kein weinerlicher Mensch.

Tjaja, so hat jeder seine Meinung.

Grüßlis
Natascha

hallo andrea

der papst kann nicht zurücktreten. er hat dies vor jahren schon mal eingegeben, allerdings kann das gesetz erst auf den nächsten papst angewedet werden.

was bleibt ihm da anderes übrig, als auszuharren und das beste draus machen?

grüssli
coco
welche den papst keinesfalls als religiöse instanz ansieht

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coco
welche den papst keinesfalls als religiöse instanz ansieht

wie kann man den Papst nicht als religiöse Instanz ansehen?

Rücktritt des Papstes
Hallo coco,

der papst kann nicht zurücktreten. er hat dies vor jahren
schon mal eingegeben, allerdings kann das gesetz erst auf den
nächsten papst angewedet werden.

Wie kommst du zu dieser Aussage? Selbstverständlich könnte der Papst zurücktreten!
http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/19/0,3672,2019283,…

Die Bestimmungen über der Rücktritt des Papstes wurden zwar 1983 mit der neuen Fassung des Kirchenrechts neu formuliert, galt aber auch schon vor dem Pontifikat des jetzigen Papstes.

Ein Dekret über einen möglichen Rücktritt des Pontifex wurde schon 1294 von Papst Coelestin V. formuliert, der kurz darauf tatsächlich zurücktrat. Das war der bislang letzte Rücktritt eines Papstes (von einigen Gegenpäpsten abgesehen), aber die kirchenrechtlichen Bestimmungen galten seither unverändert weiter.

Und mal abgesehen davon: der Papst macht die Regeln! Wenn er tatsächlich zurückträte, wer wollte ihn daran hindern?

Grüße
Wolfgang

Genervt oder neidisch?

Hallo,

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Genervt oder neidisch, weil er so viel Aufmerksamkeit
kriegt?

Wenn Du ehrlich genervt wärst, gäbe es ein sehr
einfaches Mittel von den minütlichen Infos nicht
mehr genervt zu werden. (Abschalten)

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden
selbstverherrlichen will.
Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch
eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu
verschaffen.

Du unterstellst dem Papst, dass er im Innersten,
da wo keiner hinsehen kann, durch und durch
verdorben ist. Ist das wirklich Deine Absicht?

Sichtbar und Fakt ist, dass er, ein seit Jahren
schwerkranker und leidender Mann bis auf die
allerletzten Wochen und Monate alle
öffentlichen Aufgaben, die ihm ganz offensichtlich
sehr schwer gefallen sind, trotzdem mit eisernem
Durchhaltewillen immer erfüllt hat!

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen… aber nein, der Herr
Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein
Leiden noch.

Vermarkten tun das Bildzeitung und Konsorten.

Und die vermarkten das Leiden nicht aus Bosheit, sondern nur,
weil sehr viele Menschen mitleiden, oder andere einfach
aus Sensationsgier die „Nachrichten“ hören wollen.

Gruss, Marco

Hallo,

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Du musst es Dir ja nicht anhören. Niemand zwingt Dich, Fernseher oder Radio eingeschaltet zu halten. Tust Du es dennoch, trägt nicht die Berichterstattung die Schuld.

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden
selbstverherrlichen will.

Natürlich ist der Papst ein Mensch. Aber ich finde es geschmacklos, einem Menschen, sei es auch der Papst, in den Stunden seines Todes negative Eigenschaften vorzuwerfen. Wenn Dir Deine Meinung natürlich auch zusteht, aber muss das sein?

Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch
eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu
verschaffen.

Das glaubst Du doch wohl selbst nicht.

Für mich persönlich ist das Blasphemie.
Ein Mensch der krampfhaft versucht seine Macht zu behalten,
auf gar keinen Fall demütig handelt.

Ich hingegen nehme an, dass der Papst in diesen Stunden überhaupt keinen Gedanken an eine Machtfrage verschwendet. Und auch die meisten Katholiken interessiert die Nachfolgerfrage wohl nur sekundär.

Ich persönlich verstehe nicht, wie man als gläubiger Katholik
das unterstützen kann.

Ich z. B. bin kein Katholik. In meinem Kirchenbild existiert kein Papst. Aber in diesen Stunden denke ich nicht über die Zulässigkeit des Petrus-Amtes nach, sondern fühle mich mit den vielen Millionen Menschen verbunden, die heute um den Papst trauern. Das nehme ich mir als Lutheraner einfach heraus.

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen… aber nein, der Herr
Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein
Leiden noch.

Da besteht m. E. überhaupt kein Zusammenhang.

Gruss
tigger

Was du behauptest ist blasphemie owt
.

Andrea,

merk Dir nur eines aus diesem Jammertal:

Dieser Mensch, in seinem Ende, steht nur stellvertretend für sehr viele andere, egal welcher Religion, welcher Politik, welchen Macht- oder Geldinteresses. Sie alle haben damit, wie Du richtig erkennst, nicht Gott, sondern was anderem gedient. Was aber nicht Gottes ist - ist seines Widersachers. Damit das erkannt werden soll, hat Gott auch diesen Mißbrauch frei zugelassen, uns zur Erkenntnis und zur Lehre.
Sumsi.

Genau das denk ich auch…

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Hallo,

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Du musst es Dir ja nicht anhören. Niemand zwingt Dich,
Fernseher oder Radio eingeschaltet zu halten. Tust Du es
dennoch, trägt nicht die Berichterstattung die Schuld.

Ich kann mich dem leider nicht entziehen - mache ich das Radio an - Nachrichten über den Papst - mach ich den TV - Nachrichten über den Papst…

Für mich ist der Papst ein Mensch, der sich mit seinen Leiden
selbstverherrlichen will.

Natürlich ist der Papst ein Mensch. Aber ich finde es
geschmacklos, einem Menschen, sei es auch der Papst, in den
Stunden seines Todes negative Eigenschaften vorzuwerfen. Wenn
Dir Deine Meinung natürlich auch zusteht, aber muss das sein?

Diese negativen Eigenschaften, die du nennst, zeigte er schon sein ganzes päpstliches lebenlang - seine letzten gequälten Atemzüge bezeugen noch einmal von seiner Gier.

Er will sich dadurch „unsterblich“ machen, um sich dadurch
eine hohe Position „neben“ Gott bei den Katholiken zu
verschaffen.

Das glaubst Du doch wohl selbst nicht.

Doch, seine eigenen Worte waren, dass er in die Geschichte als DER Papst eingehen möchte - den genauen Wortlaut weiß ich zZ nicht.

Für mich persönlich ist das Blasphemie.
Ein Mensch der krampfhaft versucht seine Macht zu behalten,
auf gar keinen Fall demütig handelt.

Ich hingegen nehme an, dass der Papst in diesen Stunden
überhaupt keinen Gedanken an eine Machtfrage verschwendet. Und
auch die meisten Katholiken interessiert die Nachfolgerfrage
wohl nur sekundär.

Es geht hier nicht um eine Nachfolgerfrage, es geht darum, dass er seine Leiden zur Schau stellt und dann noch als DER Leidensfähige sich darstellen lässt…
Selbst Jesus hat das nicht gemacht.

Ich persönlich verstehe nicht, wie man als gläubiger Katholik
das unterstützen kann.

Ich z. B. bin kein Katholik. In meinem Kirchenbild existiert
kein Papst. Aber in diesen Stunden denke ich nicht über die
Zulässigkeit des Petrus-Amtes nach, sondern fühle mich mit den
vielen Millionen Menschen verbunden, die heute um den Papst
trauern. Das nehme ich mir als Lutheraner einfach heraus.

Selbst Jesus hat sich zurückgezogen… aber nein, der Herr
Papst hält das nicht für nötig sondern „Vermarktet“ sein
Leiden noch.

Da besteht m. E. überhaupt kein Zusammenhang.

Doch, m.E. besteht da ein Zusammenhang, da im christlichen Leben Jesus als Vorbild genommen werden soll… aber das hat er wohl vergessen…

Gruss
tigger

LG

Andrea

Hallo,

ich bin genervt von minütlichen Infos aus dem Vatikan.

Ich auch. Irgendwie ist es wohl nicht ungewöhnlich mit 84 Jahren zu sterben.
Soll er doch glücklich sein der 84 jährige Papst. Nach seinem Tod kann er mit Gott und seinen Kumpanen richtig rumturteln.

Gruß

Hi,

du redest den Papst sowas von schlecht, nur das was er bisher geleistet hat, hat noch kein Politiker auf der Welt erreicht. Da will ich mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Aber ein Papst ist für mich mehr Mensch als ein P. Der Papst macht wenigstens auch das was er verspricht.

Ich bin zwar eine Katholikin, aber auch nicht sooo religiös. Doch ich mag den Papst als Mensch, welche Leistungen er bisher erbracht hat und ich leide mit. Mir ist lieber der Papst, als ein Schröder, der nur leere Worte sagt.

Das ist genauso, wenn ich jetzt anfangen würde über die Moslems herzuziehen. Aber das mache ich nicht, weil ich die Religion nicht kenne und ich nicht weiß, wie diese Menschen zu ihrer Religion sind.

Aber wenn man sonst keine anderen Probleme hat wie Du, dann muss man ja ein Thema zur Unterhaltung finden.

Grüße

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3 „Gefällt mir“

Aha Kathy,

die weitere Verbreitung von Aids durch das Verbot von Kondomen, sowie der Verbot der Antibaby-Pille sind schon sehr große Leistungen.

*beifall Klatsch*

Ich bin der Meinung, dass kein Mensch der Welt es schafft, Frieden zu schaffen - eher wird es schlimmer… wie man ja leider jeden Tag erleben und in den Nachrichten lesen, sehen und hören kann.

LG

Andrea

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Ich z. B. bin kein Katholik. In meinem Kirchenbild existiert
kein Papst. Aber in diesen Stunden denke ich nicht über die
Zulässigkeit des Petrus-Amtes nach, sondern fühle mich mit den
vielen Millionen Menschen verbunden, die heute um den Papst
trauern. Das nehme ich mir als Lutheraner einfach heraus.

DANKE!

Sagt ein Katholik, der sich ansonsten in unwürdige Diskussionen nicht weiter einschalten wird

Christian

1 „Gefällt mir“

Liebe Andrea,

Du musst es Dir ja nicht anhören. Niemand zwingt Dich,
Fernseher oder Radio eingeschaltet zu halten. Tust Du es
dennoch, trägt nicht die Berichterstattung die Schuld.

Ich kann mich dem leider nicht entziehen - mache ich das Radio
an - Nachrichten über den Papst - mach ich den TV -
Nachrichten über den Papst…

Natürlich kannst Du Dich dem dann nicht entziehen. Aber wenn es Dich doch so nervt, dann denke doch nicht dauernd darüber nach, was Du einschaltest, sondern, was Du ausschaltest.

Natürlich ist der Papst ein Mensch. Aber ich finde es
geschmacklos, einem Menschen, sei es auch der Papst, in den
Stunden seines Todes negative Eigenschaften vorzuwerfen. Wenn
Dir Deine Meinung natürlich auch zusteht, aber muss das sein?

Diese negativen Eigenschaften, die du nennst, zeigte er schon
sein ganzes päpstliches lebenlang - seine letzten gequälten
Atemzüge bezeugen noch einmal von seiner Gier.

Und Du hattest viele Jahre dazu Zeit, Dich darüber zu beklagen. Aber die Stunden der Sorge und Trauer von Millionen von Menschen bieten nach meinem Verständnis einfach momentan keinen Platz, genau jetzt diese Vorwürfen einzureichen.

Das glaubst Du doch wohl selbst nicht.

Doch, seine eigenen Worte waren, dass er in die Geschichte als
DER Papst eingehen möchte - den genauen Wortlaut weiß ich zZ
nicht.

Das mag ja vielleicht auch sein. Ich weiss nicht, was er da gesagt hat, und schon gar nicht weiss ich deshalb, wie er es dann gemeint haben könnte. Daher möchte ich ihn auch nicht rechtfertigen oder anklagen. Verstehe bitte, dass ich mich nicht zu Dingen äußern kann, über die ich nichts weiss.

Ich hingegen nehme an, dass der Papst in diesen Stunden
überhaupt keinen Gedanken an eine Machtfrage verschwendet. Und
auch die meisten Katholiken interessiert die Nachfolgerfrage
wohl nur sekundär.

Es geht hier nicht um eine Nachfolgerfrage, es geht darum,
dass er seine Leiden zur Schau stellt und dann noch als DER
Leidensfähige sich darstellen lässt…

Der Papst ist Vorbild für Abermillionen von Christen. Milliarden von Menschen in der Welt zeigen jeden Tag eine enorme Leidensfähigkeit. Ich finde das Verhalten des Papstes richtig. Er zeigt damit auch, dass selbst die Angst vor dem Tod die Menschen nicht davon abhalten soll, an ihrem Glauben festzuhalten.

Selbst Jesus hat das nicht gemacht.

Jetzt hör’ doch mal auf, den Papst dauernd mit dem Herrn zu vergleichen. Dieser ständige Vergleich ist doch gar nicht tragfähig, zumal nicht nur die Personen, sondern auch die Hintergrundgeschehnisse und Umstände völlig unterschiedlich sind. Und das ist wohl auch dem Papst bewusst, womit Du mit dem, was Du beklagst, wirklich nur ein Gespenst beschwörst, das es gar nicht gibt.

Schönes Wochenende
tigger

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Hallo,

DANKE!

Immer wieder gern :smile:

tigger

Hallo,

die weitere Verbreitung von Aids durch das Verbot von
Kondomen, sowie der Verbot der Antibaby-Pille sind schon sehr
große Leistungen.

oh…das Argument geht aber teilweise nach hinten los. Überall auf der Welt wird von den Gesundheitsorganisationen verbreitet, dass man sich durch ungeschützten Verkeht u. U. mit HIV infizieren und dadurch sterben, durch die Weglassung der Pille schwanger werden kann. Wer dann im Falle eines positiven Befundes dem Papst die Schuld in die Schuhe schieben will, hat da was nicht richtig verstanden. Tu’ doch nicht so, als würde der Papst die Hauptschuld an der Ausbreitung von Epedemien und der Weltbevölkerungsexplosion tragen. Vor allem aber auch deshalb, weil HIV sich derzeit am stärksten dort verbreitet, wo der Papst gar nicht zuständige ist, z. B. Schwarzafrika (großenteils Naturreligionen, die noch nie was vom Papst gehört haben) und Russland (Russ.-Orthodoxe Kirche). Und auch die Bevölkerungszunahme findet ihre stärkste Ausprägung in Schwarzafrika und anderen, nicht gerade sehr katholischen Ländern, z. B. Indien, Bangladesh etc.

Die Ursache ist also nicht der Papst, sondern insbesondere in vielen Fällen unverantwortlicher Umgang mit Sexualität (gerade in Afrika zählen hierzu Polygamie und sexueller Missbrauch, Quelle: HIV-Info.de), geringe Bildung, fehlende Aufklärung und Kriminalität (z. B. Drogenkonsum).

Gruss
tigger

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