Selbstverursachte Atemprobleme - Was tun?

Hey vor paar Tagen hatte ich einmal tief eingeatmet und da hatte ich so ein kleinen Schmerz im Bauch/Herz bereich und das fand ich komisch und dann habe ich immer so im Abstand von 10 Minuten noch einmal so tief eingeatmet um immer sicherzugehen das das was einmaliges war. (Hab das für max.2 Stunden gemacht)

Nun habe ich das Problem das, dass denke ich, das mein Körper sich so dran gewöhnt hat tief Luft zu holen das er immer mehr Luft, als ich durch normales Atmen einatme, „möchte“.
Das heißt ich hab immer das Problem das ich das Gefühl habe, stark einatmen zu sollen.

Wenn ich aber nicht stark Einatme, bekomme ich nach ner Zeit ein, immer größer werdendes, Gefühl, stark einatmen zu wollen.
Jedoch habe ich diese Probleme nicht während ich schlafe oder während ich abgelenkt bin. Ist wie ein Mückenstick, wenn man abgelenkt ist kratzt man sich nicht aber wenn man daran denkt kratzt man, wenn mans nicht tut wird der Drang immer größer.
PS: Wenn ich zu schnell (im Sinne von kurzer Zeitabstand)
einen „großen Einatmer“ mache fühlt es sich so an als ob mein Körper genug Luft hat aber man will eig mehr Einatmen da sonst dieses Gefühl nicht verschwindet.
Hoffe ihr versteht so einigermaßen mein Problem.

Eine Angewohnheit. Sorgen würde ich mir an deiner Stelle nicht machen.

Hi NekoLuna,

mache dir keine Gedanken, du hast kein Problem:
tief ein- und auszuatmen ist absolut gesund!

Vielleicht hat dein Körper den vermehrten Sauerstoffgehalt so genossen, dass er nun permanent in den Genuss kommen möchte :wink:

Gehe doch mal joggen o.ä., bei dem du automatisch tief Luft holst, vielleicht würde das deinen Körper noch mehr erfreuen? :smile:

Gruß,
jeanne

hi,

ich empfehle dir die kontaktaufnahme zu einem guten yoga-lehrer zum erlernen ausgeglichener atemtechnik.

das kann auch ein physiotherapeut machen, der schaut dann nochmal auf haltung und atem.

deine übergroß erscheinende besorgnis ist jedoch eventuell auch psychisch von relevanz: wenn du nämlich befürchtest, schaden zu nehemn, „falsch“ zu atmen, gar dadurch zu wenig luft zu bekommen oder ohnmächtig werden zu können, oder dann sterben zu können -dann hättest du eine behandlungsbedürftige psychische störung, mindestens aber psychologischen beratungsbedarf bei einem therapeuten. im rahmen einer sog. somatisierungsstörung denkt man sich nämlich alle möglichen körperdefekte aus, die subjektiv ängstigen und glaubt irgendwann, nachdem man zig von ihnen beschäftigt hat, keinem arzt mehr.

Hey danke für die Tipps aber sooo schlimm ist es noch nicht bei mir das ich yogakurse machen sollte oder zum psychologen gehen sollte. Ist ja auch erst seit eienr halben Woche so und da ihr alle meint das das nur in meinem Kopf ist aktzeptiere ich das und Versuche es wie bei einem Bienenstich zu Regeln:
Nicht kratzen/stark einatmen.
Alle 15 Minuten mache ich es trotzdem da ich das einfach nicht Abrupt abbrechen kann aber ich merke schon nach einem Tag das es nichtmehr ganz so schlimm ist.Ist zwar immernoch da dieses „Verlangen“ aber ich denke mal ich schaffe das auch so. Ist ja alles nur im Kopf. :wink: Danke euch