Selbstzweifel

Hallo Ihr da draussen…

Muss jetzt mal etwas nachfragen, was mich schon einige Zeit beschäftig.
Also: ich bin mitte dreissig,verheiratet und habe einen Sohn der in Kürze seinen ersten Geburtstag feiert (soweit alles voll normal!).
Da ich Mutterschutz genommen habe, bleiben die meisten Aktivitäten (mit Kind) an mir.
Nicht das ich mich beklagen will- im Gegenteil. Ich mag es mit meinem Sohn zu Mutter-Kind-Treffen, zum Babyschwimmen,etc. zu gehen.
Ich muss aber feststellen, dass etliche Mütter sich immer im hohen Drehzahlbereich befinden, alles für ihren „Liebling“ regeln wollen. Und selbst im Hochsommer, in der „Föngruppe“ nach dem Schwimmen aktiv sind und immer und alles unter Beobachtung haben.
Ich habe auch festgestellt, das ich nicht so bin!! Sicherlich achte ich auch auf mein Kind, aber mir ist auch die Erziehung zur Selbstständigkeit (alterentsprechend) wichtig.
Ich föne meinem Kind nicht die Haare bei 30°C Ausentemperatur, ich laufe nicht mit einer Stulle hinter ihm her, ich versuche abzuwarten damit er die Chance hat auch mal ein Problem selbst zu lösen.
Ich dachte, das ist gut so, oder bin ich mit dieser Meinung ein Exot?!
Um es mal theatralisch auszudrücken:
„BIN ICH EINE GUTE MUTTER??“
Ich finde es gar nicht so leicht, meistens mit ner anderen Meinung was Kindererziehung betrifft dazustehen.

Wer hat von euch auch schon solche Alltagbeispiele erlebt?
Wer kann mich bestätigen (schnief)!

Hoffe auf zahlreiche Episoden…
Liebe Grüsse
Simone

Hallo, Simone!

Also: ich bin mitte dreissig,verheiratet und habe einen Sohn
der in Kürze seinen ersten Geburtstag feiert (soweit alles
voll normal!).

Genau wie bei mir (nur daß unser Sohn noch eine große Schwester mit knapp 4 Jahren hat).

Da ich Mutterschutz genommen habe, bleiben die meisten
Aktivitäten (mit Kind) an mir.
Nicht das ich mich beklagen will- im Gegenteil. Ich mag es mit
meinem Sohn zu Mutter-Kind-Treffen, zum Babyschwimmen,etc. zu
gehen.

Auch wie bei mir!

Ich muss aber feststellen, dass etliche Mütter sich immer im
hohen Drehzahlbereich befinden, alles für ihren „Liebling“
regeln wollen. Und selbst im Hochsommer, in der „Föngruppe“
nach dem Schwimmen aktiv sind und immer und alles unter
Beobachtung haben.

Au weia, „Übermütter“!

Ich habe auch festgestellt, das ich nicht so bin!! Sicherlich
achte ich auch auf mein Kind, aber mir ist auch die Erziehung
zur Selbstständigkeit (alterentsprechend) wichtig.

Halte ich auch für sehr wichtig!

Ich föne meinem Kind nicht die Haare bei 30°C Ausentemperatur,
ich laufe nicht mit einer Stulle hinter ihm her, ich versuche
abzuwarten damit er die Chance hat auch mal ein Problem selbst
zu lösen.

Ich bin der Meinung, daß Du ihm auf diese Art das Immunsystem, das Selbstvertrauen und die Eigenständigkeit stärkst!
Und nebenher ist es besser für dich und somit für die ganze Familie, weil Du Dir eher mal eine Auszeit nehmen kannst.
Meine Große zieht sich selbst an, seit sie knapp 3 war, sie will jetzt schon allein in den Kindi gehen (das laß ich aber nicht zu!), ich kann sie jederzeit zu anderen Kindern zum Spielen bringen, ohne daß sie Mama hinterherschreit, sie ist vom ersten Tag an mit Begeisterung in den Kindi gegangen, daß sie nicht gesagt hat: „Mama, geh heim!“ war alles.

Ich dachte, das ist gut so, oder bin ich mit dieser Meinung
ein Exot?!
Um es mal theatralisch auszudrücken:
„BIN ICH EINE GUTE MUTTER??“

Ich würde sagen : JA
Lesetipp: „Wie man (k)eine gute Mutter wird“ (Autorin ist mir leider entfallen, hab’s auch auf die schnelle nicht bei bol oder amazon gefunden). Beispiel aus dem Buch: Mama trinkt Tee, Kind greift nach der Tasse. Übermutter sagt: „Vorsicht, Schatz, du könntest dich verbrennen.“ „egoistische“ Mutter sagt: „Finger weg, meins!“

Sei ruhig ein bißchen egoistisch, nimm Dir trotz Kind Deine Freiräume, laß Junior ruhig mal ein bißchen motzen, spiel hinterher (wenn Du Deinen Tee/Kaffee/sonstwas in Ruhe getrunken hast) umso hingebungsvoller mit ihm.
Laß ihn doch mal 20 sein. Ist da jemand da, der ständig hinter ihm her rennt? Ihm womöglich den Hintern wischt? Meinst Du, im späteren Beruf kommt jemand sofort gerannt, wenn er meckert?
Ich liebe meine Kinder heiß und innig, aber ich nehme mir immer wieder ein kleines bißchen Zeit für mich, auch wenn’s den Zwergen im Moment nicht paßt.

Ich finde es gar nicht so leicht, meistens mit ner anderen
Meinung was Kindererziehung betrifft dazustehen.

Solang Dein Kind nicht drunter leidet, mach, was Du für richtig hältst. Es kommt ja auch immer auf das Kind an, welche Erziehungsmaßnahmen man ergreift, es gibt keine vorgefertigten Schablonen.
Das Wichtigste ist in jedem Fall Konsequenz. Wenn du ihm heute nicht mit der Stulle hinterherläufst, tust Du es auch morgen nicht.

Kinder können auch schnell zu Tyrannen werden!

Ich hab schon einen ca. 14-Jährigen erlebt, der zusammen mit seinem etwa 12-jährigen Bruder so was von betüddelt wurde von Muttern. Ich hab noch nie unselbständigere Kinder erlebt. Sie haben beide seit Ewigkeiten jede Woche Reitstunden genommen und konnten immer noch kein Pferd alleine satteln und trensen. Als sie mal an einem Zwei-Tages-Ritt teilnahmen, ist die Trinkflasche des Großen ausgelaufen. Wieder zu Hause im Stall hat er erstmal seine Mutter angepflaumt: „Warum hast du mein Trinken nicht richtig zugeschraubt?!!“
Meine Mutter hat mich in dem Alter meinen Quark selber richten lassen, dann war ich auch selbst schuld, wenn was nicht gestimmt hatte!

Viel Spaß mit Deinem Sohn wünscht dir
Regina

Hi!

Es gibt nichts schlimmeres als eine Mutter, die die ganze Zeit hinter einem her rennt und einen umsorgen will. Das richtige Maß an Aufmerksamkeit ( das Kind zum Beispiel nicht bei 0 Grad ohne Jacke draußen rum laufen lassen ) und dem Kind seine Freiräume lassen. Als Jugendlicher wird es dir dein Kind danken. Was meinst du wie schwer es den Kindern fällt sich von so einer besitzergreifenden Mutter zu lösen.

Du machst das schon. Du liebst dein Kind und würdest auch alles für es tun ( lese ich zumindest raus ) und das ist das wichtigste für das Kind!

Tara

danke!
mir geht’s genauso! ich setzte meinem kind (7. monate) bei brütender sonne auch keine mütze auf - auch wenn mal ein leichter wind geht. ok, sie hat schon viele haare und ich achte natürlich auch darauf das sie nicht direkt in der sonne sitzt. oder ich desinfiziere auch ihre flaschen nicht mehr (sie steckt sowieso alles in den mund und schleckt alles ab, ich denk sie braucht auch keime! wir lieben keime! die machen nämlich nicht automatisch sofort „krank“) oder ich leg sie auch mal auf die wiese und lass sie das gras befummeln, oder ich zieh ihr keine söckchen an wenn’s warm ist und ich hab auch nur 3 monate teil-gestillt. so. ich könnte noch stunden so weitermachen. hab mich auch mal gefragt ob ich mich wegen mancher dinge schlecht fühlen muss und mit sicherheit mach ich auch mal was falsch, aber ich denke, im grunde tut man meist soweiso instinktiv das richtige. ich mag’s nur nicht wenn man in krabbelgruppen blöd angeguckt wird bloß weil man, wie zum beispiel ich, nicht vor hat sein kind bis in die ewigkeit zu stillen, oder es auch schon mal hinsetzt (auf den boden! in dem alter!) oder nicht ständig das köpfchen stützt. da hab ich also ähnliche erfahrungen gemacht wie du.
was natürlich nicht heisst das ich nicht genau so vorsichtig bin. ich bin nur nicht übervorsichtig.
liebe grüße, natascha

Hi ihr beiden
„teach your parents well“ (aus einem Lied).
Also geh davon aus, dass du aufm richtigien Weg bist.
Bald wird dir Junior eh sagen können,was er will
bzw was er nicht will.
Ein Kind sollte mit 18 Jahren fähig sein, auf eigenen
Füßen zu stehen (wenn man ihm die finanzielle Grundlage
schaffen würde). Bis dahin hat er viel zu lernen.
Für dich als Mutter wird es leichter sein, deinen Sohn
sein Leben leben zu lassen, wenn du schon heute auf
deine Bedürfnisse Rücksicht nimmst.
Eine gutgelaunte (manchmal „egoistische“) Mutter tut dem
Jungen besser als ne weinerliche Glucke.
Viel Spaß beim Begleiten in Leben wünscht
D.

Berufsmütter
Hallo, Simone,
ich bin froh, dass ich einmal eine Lanze brechen kann für Mütter, die einfach nur ihr Kind großziehen wollen und nicht eine Wissenschaft und einen Beruf aus der Tatsache machen, dass sie ein Kind zur Welt gebracht haben. Bei denen habe ich immer den Verdacht, dass sie sich selbst wichtiger nehmen als ihr Kind und nicht das Kind, sondern sich selbst lieben.

Lass mal gut sein. Hab dein Kind lieb, ob dann das Badewasser 2° wärmer oder kälter ist, ob es mal zwei Minuten länger mit vollgesch… Windel rumläuft - Liebe gleicht das locker aus!

Gruß
Eckard

Hallo Namensvetterin,
meine Tochter wird im August 2 und ich bin ihr noch nie mit irgendwas hinterhergerannt. Dadurch (glaube ich zumindest) hat sie auch gelernt, dass sie kommen muss, wenn sie was will. Was werden denn das mal für Menschen, die so betüddelt werden? Allerdings, im Gegensatz zu einer Vorrednerin, kriegt meine bei Sonne einen Hut auf und wird auch derzeit jeden Tag 2x eingecremt. Naja, sie ist rothaaring und hat deshalb auch eine empfindliche Haut.
Übrigens geht Papi mit ihr schwimmen, anfangs immer Samstags…

Mach weiter so!
Grüße
Simone

Hallo,

ja, ist schon putzig, wie aus aus selbstbewussten, lockeren jungen Frauen plötzlich Eiteitei-Glucken werden, wenn ein Baby da ist. Wir hatten auch so einen Fall im Freundeskreis und jeder der wagte, da mal Zweifel anzumelden musste sich gleich anhören, dass er natürlich von Kindererziehung nicht die leiseste Ahnung hätte (war bei den Kinderlosen natürlich besonders einfach, traf aber auch gestandene Mütter mit schon erwachsenen und wohlgeratenen Kindern). Und selbstverständlich ist es immer ganz toll, wenn man mit seinem „mehr an Fürsorge und Arbeit“ andere abkanzeln kann, die „nur an sich selbst denken und sich einen schönen Tag ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse des Kindes machen“, weil mehr ja immer besser ist.

Ich hatte diese Erfahrung schon mal zu Zivizeiten in einem Heim für geistig Behinderte gemacht, wo es immer einen Konflikt zwischen den jüngeren Mitarbeiten gab, die auf „Learning bei Doing“ und Selbständigkeit der Bewohner wert legten und einem alten Hausdrachen, der einfach nur schnell seine angeblich nur von ihm erledigbare Arbeit schaffen wollte. Da ist man als „fauler Geselle“ immer in der Defensive.

Allein, dort im Heim, wie dann auch bei den Kindern im Freundeskreis hat sich immer wieder gezeigt, dass diese „Überversorgung“ kontraproduktiv war. Natürlich meckerten die Jungs im Heim, als es plötzlich hieß, sie müssten jetzt selbst beim Wäschewaschen und Kochen mithelfen. Aber das Erfolgserlebnis hat unglaubliche Energien freigesetzt. Und das verzärtelte Kind im Freundeskreis entwickelte sich zum massiven Familienproblem, während andere Kinder mit „weniger Fürsorge“ sich super entwickelten.

Also lass Dir nichts einreden, Du bist auf einem guten Weg.

Gruß vom Wiz, den seine Eltern damals aus der Stadtwohnung extra an den Kanal schleppten, damit er sich mal richtig dreckig machen konnte

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Simone,

persönlich würde ich nicht sagen, dass du den Eindruck hinterlässt eine schlechte Mutter zu sein. Was spricht denn dagegen, Kinder zur Eigenständigkeit zu erziehen? Denen muss man doch nicht ständig hinterher rennen. Gut, dann fallen sie mal hin…die stehen auch wieder auf.

Eine Freundin von mir hat es damals mit 14 noch nicht fertig gebracht eine Tütensuppe zuzubereiten. Bei meinem Praktikum hab ich Kinder erlebt, die mich anschauten als hätte ich sie nicht alle, wenn ich sie gebeten habe ihr Zeug nach dem Spielen wieder wegzuräumen. Daheim macht Mama das ja…(schön, ich bin aber nicht die MAMA und auch hinter 4-Jährigen putze ich nicht her).

Andererseits hab ich Mütter erlebt, die ihren Kindern nicht mal ne Regenjacke mitgeben (war für einen Schulausflug und natürlich regnete es dann in Strömen) oder ihnen bei praller Sonne nicht mal ne Kappe einpacken, trotz mehrmaliger Bitte der Schule dies doch zu tun (sollen die während der Pause vielleicht in der Klasse bleiben?).

Es ist wohl nicht immer so einfach zu entscheiden, wo das Betüddeln jetzt anfängt.
Mach du mal was du für dein Kind für richtig hälst und lass dich nicht so von irgendwelchen Übermüttern einschüchtern.

Schönen Gruß
Kel

hallo simone,

du machst alles richtig und bist eine gute mutter.
und für dein kind die beste mutti der welt, jawohl!
und: millarden mütter handelten und handeln wie du.
lasss dich nicht von diesen neidischen glucken beirren.
du bist eine frau, kein huhn!

strubbel
M:open_mouth:)

„BIN ICH EINE GUTE MUTTER??“

Hallo Simone,

natürlich bist du eine gute Mutter!

Eine schlechte würde sich nämlich gar keine Gedanken machen, ob sie alles richtig tut.

Schounge Jrooß,
Markus bald Offlein

Hallo Simone,

wenn Kinder noch sehr klein sind, dann können die Erfahrungen einer Mutterschaft noch nicht besonders üppig sein, so dass Selbtzeifel verständlich und normal sind. Klar, dass man nach rechts und links schaut, wie es andere Mütter machen, und man bei jeder Abweichung von seinem Tun nachdenklich gestimmt ist.
Letztlich geht jede Mutter mit ihrem Kind so um, wie man es als Kind selbst erlebt hat - das geht jedenfalls mehr oder weniger in dieselbe Richtung. Hinzu kommen vielleicht persönliche Schwerpunkte, so dass Mütter sehr unterschiedliche Einstellungen z.B. zu geeigneter Kleidung, perfektes Maß und Qualität bei der Ernährung oder stimmige Tagesabläufe haben, was ich so als persönliche Empfindlichkeit bezeichnen würde. Und da ist es einfach müßig sich miteinander vergleichen zu wollen.
Ich habe den Eindruck, dass wir eine ähnliche Einstellung haben, also unsere Kinder recht unkompliziert versorgen. Denn das vage Gefühl Unterlassungfehler zu begehen habe ich heute noch, und das nicht selten. Meine Kinder sind (fast) Teenager, deshalb sehe ich nicht ein, ihren Tag wie andere Mütter in meinem Umfeld komplett durchzustruktieren - die Kinder werden endlich selbstständig - gottseidank. Da komme ich lieber mit den vereinzelten Pannen zurecht, als mich täglich mit dem Terminkalender meiner Ableger zu beschäftigen, damit sie nicht Gefahr laufen „auf die schiefe Bahn zu geraten“. Und bei jeder Panne (ah, nichts Schlimmes, aber doofe Vorkommnisse) ärgere ich mich und ich mache mir Vorwürfe, weil andere Mütter ihre Kinder besser im Griff haben. Und dennoch mache ich so weiter wie ich meine, dass es richtig ist, weil es nur im Extremen ein Falsch gibt. Und das ist meistens unverhohlene Lieblosigkeiten von Klein auf an, was ich eben in meinem Job mitbekomme.
Worüber wir hier schreiben, ist der Austausch darüber, wieviel und welchen materiellen und immateriellen Luxus wir unseren Kindern gönnen. Und das sollten wir eher lächelnd mit etwas Selbstironie tun.

viele Grüße
claren

*stern-anpapp*
Hi Eckard,
endlich mal jemand, die/der gesunden Menschenverstand an den Tag legt
und nicht wieder den Müttern ein schlechtes Gewissen machen will.
LG D

Selbstzweifel - brauchst Du nicht?
Hallo Simone,

„BIN ICH EINE GUTE MUTTER??“

Jaaaa, bist Du denn Du machst Dir Gedanken um Dein Kind und seine Zukunft.

Laß Dich von den anderen Muttis nicht aus dem Gleichgewicht bringen oder verunsichern. Ich habe auch eine bestimmte Vorstellung davon wie meine Kinder selbstständig und selbstsicher werden sollen und versuche das beste zu tun. Sich selbst und seine Erziehung dabei regelmäßig mal zu überprüfen gehört dazu, schließlich entwickelt sich das Kind ja weiter und somit musst Du die Erziehung auch anpassen.

Über den Tellerrand zu schauen ist manchmal nicht schlecht, aber es gibt keine perfekte Mami oder perfekte Eltern. Jede Art der Erziehung hat seine Vor- und Nachteile, Du bist diejenige die darüber entscheidet ob Dein Kind Selbstständigkeit lernt oder nicht bzw. Du bestimmst das Maß an Selbstständigkeit. Dies gilt natürlich auch für andere Bereiche, das richtige Maß zu finden ist halt das schwierige :wink:

Gruss Andrea

Hallo Simone,

lass dir von mir als „altgedienter“ Mutter und mittlerweile Großmutter sagen:

Diese „Perfektmütter“ werden noch zu viel größerer Form auflaufen.

Warte mal auf den ersten Elternabend in der Schule. Einfach ätzend. Da gibt es wirklich Mütter, die nicht nur den kompletten Stundenplan sämtlicher Kinder im Kopf haben, sondern zusätzlich auch noch punktgenau wissen, wann welche Arbeiten geschrieben wurden, wie der Notendurchschnitt war, welche Stunden vor 1/2 Jahr ausgefallen oder verlegt wurden.

Glaub mir, wenn du diesen Blödsinn nicht mitmachst, bist du die bessere Mutter. Du gibst deinem Kind die CHANCE sich zu einem eigenständigen Wesen zu entwickeln.

Also Kopf hoch

Gisela

Vielen, vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Ich bin also doch kein „Exot“ was meine Auffassung von Erziehung betrifft!!!
Wünsche euch alles Gute…
Simone

Ich finde es gar nicht so leicht, meistens mit ner anderen
Meinung was Kindererziehung betrifft dazustehen.

Es ist nie leicht, mit einer anderen Meinung gegen vile zu stehen.

Aber es ist nichts dadurch richtig, dass es viele tun. :wink:

Außerdem gibt es durchaus mehrere Wege Kinder zu ordentlichen Menschen zu erziehen. Wichtig ist nur, dass Du Deinen Weg später mal vor Deinem Kind verantworten kannst…den anderen Eltern bist Du keine Rechenschaften schuldig. :wink:

Gruß Maid :wink: