evtl. Polarforscher
Das ist schon mal was, aber da muss man immer noch Prof. Dr.
XY sein, damit man so was überhaupt machen kann … Trotzdem
Danke für’s Grübeln 
Hallo, für die meisten seltenen Jobs die irgedwo in der Pampa liegen muss man eben studiert haben oder es noch tun, Polarforscher sind durchaus auch Studenten, Wetterwartenaufpasser auch, ebenso wie Vogelzähler auf einer Hallig (da gibts so eine kleine in der Elbeinfahrt vor HAmburg wo man als FÖJler hinkommt, oder wars Nordstrandischmoor).
Manch ein Archäologe arbeitet auch lieber einsam, während der Großteil eher in ganzen Mannschaften anrückt, damit man schnell vorwärts kommt, doch wenn die Gegebenheiten es nicht zulassen (Höhlenforscher zB, Hobbyhöhlenforscher mal ausgenommen, die verdienen damit kein Geld).
Ich sitz hier grad als eine der wenigen Medizinhistorikerinnen mit MAgisterabschluß (alle anderen haben MEdizin studiert und nur 2-3 Semester MEdizingeschichte für die Diss. belegt) und erst recht als so ziemlich die einzige freiberufliche Medizinhistorikerin in nem Museumsmagazin, und sage dir, das ist einsam… Ich krieg nicht mal mit, wenns dunkel wird, es sei denn die Alarmanlage ist nicht rechtzeitig an und der Wach-und Schließmensch klopft an…
unakademisch einsam sind da nur noch Wander-Schäfer und Leuchtturmwärter (davon gibts aber nicht mehr viel), Bohrinsel ist nicht wirklich einsam, nur weit draussen, geht ähnlich zu wie auf nem UBoot,also ziemlich eng, aber die könnten abtauchen.
Kapitän kann einsam sein, zB. die Flußschiffer, große Seetanker sind schon wieder voller LEute. ein Dlrg-Schwimmer im Winter ist auch eher einsam, wenn keiner kommt, ebenso wie eine Museumsaufsicht in einem extrem spezialisierten Museum, wo keiner zu Besuch kommt.
Du solltest dich also entscheiden, willst du es einsam, selten, oder weit draussen. Alles zusammen ist nur noch schwer möglich (irgendwo muss ja auch noch das Geld herkommen)
Ciao, bin weg, bevor es klopft…
Gruß Susanne