Seltsam: Kalorien sind nicht Kalorien

http://www.wissenschaft.de/wissen/news/243990.html

Hi,

Andere Wissenschaftler sind skeptisch, ob dieser Effekt tatsächlich zur besseren Gewichtsreduktion beiträgt. Viel entscheidender ist ihrer Ansicht nach, wie viele Kalorien insgesamt aufgenommen werden und wie viel sich die Menschen während einer Diät bewegen. Im Vergleich zu diesen Faktoren sei die unterschiedliche Energieausnutzung absolut vernachlässigbar. Diäten wie die Atkins-Diät sind unter Ernährungsforschern sehr umstritten, da die einseitige, fett- und eiweißreiche Nahrung dem Körper nicht alle Nährstoffe und Vitamine bieten kann. Auch ob wirklich eine langfristige Gewichtsreduktion möglich ist, ist bislang nicht nachgewiesen.

und nu?

Sicher kannst Du Dir die Mühe machen und nach irgendwelchen Regeln essen, die Dir sinnvoll vorkommen.

Du kannst Dir aber auch die Mühe machen und Dich sportlich betätigen.

Couchpotatoes können noch so sehr auf ihre Ernährung achten, sie gehen einfach nicht so mit ihrem Körper um wie von der Natur vorgesehen.

Ich denke die Mischung machts. Essen, was einem bekommt und sich bewegen. An sich ist das keine Wissenschaft und Otto Normalmensch sollte sich keine Gedanken darüber machen müssen. Aber in unserer Zeit wird ja aus allen Selbstverständlichkeiten eine Geldmachmaschine gebaut…

Grüsse,

Herb

Entschuldige, jetzt geht mir echt der Gaul durch. Ich habe gejoggt und ich werde wieder joggen. Ich habe dabei nicht abgenommen. Ich bin schon einen Marathon gelaufen und weiß, dass wird nicht mein letzter sein. Ich gehe auf Berge, teilweise 2.000 Höhenmeter an einen Tag. Ich habe dabei nicht abgenommen. Ich gehe fast jeden Sonntag spazieren, teilweise 6 - 10 Stunden. Und ich nehme nicht dabei ab.

Die Mischung des Essen, die macht es wirklich. Kartoffeln gibt es erst sei ca. 250 Jahren. Brot in dieser Reinheit ohne Balaststoffe vielleicht seit ca. 120 Jahren. Zucker kennen wir vielleicht seit 200 Jahren usw. usw. So wie wir uns heute ernähren hat sich der Mensch erst die letzten 500 Jahre maximal ernährt. Kohlehydrate in seiner reinen Form + Fett ist sicher nicht schlecht, wenn die Zeiten schlecht sind und Unterernährung droht.

Wer ist der Normalmensch?? Mein Bruder, 180cm ca. 70 kg? Der kein Gramm zunimmt, weil sein Adrenalinspiegel wer weiß wo ist? Ich, bei dem Montignac wirkt, weil mein Insulinspiegel zu hoch ist. Oder ein Leistungsportler, der alles in sich hineinfressen muß, damit er sein Gewicht hat??

Ich kann nur sagen:

  1. Die Sache funktioniert, man sollte halt aufpassen das man nicht zuviel Fleisch dabei isst.
  2. Die Sache ist verständlich erklärt worden, es ist total einfach anzuwenden, siehe auch meine 4 Sätze, mehr ist es nicht.
  3. Wieviele Diabetiker brauchen wir noch, bis auch dem letzten dämmert dass die letzten Jahre etwas schief gelaufen ist.
  4. Wir haben uns als Vorzeitmensch total anders ernährt und darüber würde ich mal nachdenken. Früher gab es nur Eiweis (den Mammut den man gerade erlegt hat) oder nur Kohlehydrate (Pflanzen, Obst, Wurzeln wer weiß was noch).

Nur heute glaube noch viele, es muß ausgewogen sein und es wird sicher noch über Jahre Untersuchungen geben, die beweisen wie gesund Zucker ist.

Und als letztes: Probier es erst mal aus und dann schreib wieder.

Roland

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Hi

Die Mischung des Essen, die macht es wirklich. Kartoffeln gibt
es erst sei ca. 250 Jahren.

Sorry, aber das ist schlichtweg falsch. Die Kartoffel ist schon seit tausenden von Jahren bekannt.
Nur in Europa ist sie erst seit dem 16. oder 17. Jahrhundert bekannt. Allerdings gab es Vorzeitmenschen nicht nur in Europa. Deiner Meinung nach haben sich also die Vorzeitmenschen Südamerikas ungesund ernährt?

Zucker kennen wir vielleicht seit 200 Jahren usw. usw

Auch das ist falsch. Zucker war schon Jahrtausende vor Christus bekannt.

Gruß
Edith

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Hi

Die Mischung des Essen, die macht es wirklich. Kartoffeln gibt
es erst sei ca. 250 Jahren.

Sorry, aber das ist schlichtweg falsch. Die Kartoffel ist
schon seit tausenden von Jahren bekannt.
Nur in Europa ist sie erst seit dem 16. oder 17. Jahrhundert
bekannt. Allerdings gab es Vorzeitmenschen nicht nur in
Europa. Deiner Meinung nach haben sich also die
Vorzeitmenschen Südamerikas ungesund ernährt?

Bitte um Bekanntgabe einiger Gerichte der südamerikanischen Vorzeitmenschen, die Erfinder der Pommes Frites oder?

Und Wickipedia:

"Wahrscheinlicher ist, dass ein Zeitgenosse Drakes, der berühmte Seefahrer und Entdecker Walter Raleigh (1552 - 1618) die Kartoffel in Irland eingeführt hat. "

Aha, also seit 400 Jahren in Europa. So und nun: wann wurden diese auch gegessen?

„Die landwirtschaftliche Nutzung begann erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Preußen verhalf Friedrich der Große mit Verordnungen der Kartoffel zum Durchbruch.“

Nanu, also erst seit 250 Jahren. Wir können jetzt Haare spalten aber: Die Auswirkungen des Kartoffelkonsums sind erst seit 250 Jahren zu untersuchen und: In der armen Zeit war dies genau die richtige Maßnahme des Herschers Friedrich. Die Bevölkerung brauchte Fett + Kohlehydrate, damit diese überleben konnte!

Zucker kennen wir vielleicht seit 200 Jahren usw. usw

Auch das ist falsch. Zucker war schon Jahrtausende vor
Christus bekannt.

In dieser reinen raffinierten Form?

Ich zitiere Wickipedia:

"Spätantike: Saccharum genannter Zucker ist in Rom als Luxusgut der Superreichen nachgewiesen und wird aus Indien bzw. Persien importiert.

Ab ca. 1500 - Zuckerrohr wird weltweit auf Plantagen angebaut, Zucker bleibt ein begehrtes Luxusgut für die Reichen Einfügung Roland: wenn die sich vergiften wollen, gerne. Gicht war eine Reichenkrankheit, genauso wie die Zuckerkrankheit. Es wird als Weißes Gold bezeichnet. Das gemeine Volk süßt nach wie vor mit Honig aus Zeidlerei.

1841 - Erster Würfelzucker der Welt, erfunden von Jakob Christian Rad (Direktor der Datschitzer Zuckerraffinerie in Böhmen) war mit roter Lebensmittelfarbe eingefärbt, weil Juliane Rad (seine Frau) sich beim Herausbrechen aus den vorher üblichen Zuckerhüten den Finger verletzt hatte und ihren Mann daraufhin bat, gleich kleinere Zucker-Portionen herzustellen. Er erfand die Zuckerwürfelpresse, stellte die ersten Würfelzucker her und schenkte die ersten, rot gefärbt, seiner Frau zur Erinnerung an den Vorfall. Frau Rad hatte die blutbespritzten Zuckerstücke dennoch ihren Gästen angeboten, da Zucker damals sehr wertvoll war.

Ab ca. 1850 - Der Zuckerpreis fällt durch die beginnende industrielle Herstellung. Damit entwickelt sich Zucker zum Gegenstand des täglichen Bedarfs, siehe hierzu auch Abschnitt: Beginn der industriellen Herstellung von Zucker aus Rüben."

Ab 1850 also für die Massen verfügbar. Meine Aussage ist so falsch also gar nicht.

Gruß
Edith

Nochmals: Wir können gerne weiter Haare spalten und wenn andere der Meinung sind, das man Nahrung in beliebiger Reihenfolge aufnehmen kann: dann nur zu, die haben halt einfach keine Gewichtsprobleme, das kann aber an verschiedenen anderen Sachen liegen.

Wer aber ein Lösung sucht von seinen Pfunden weg zu kommen, der sollte Montignac einfach mal ausprobieren, am besten für immer so ernähren.

Ich finde es beschämend das sogenannte Ernährugsexperten die Vorzüge hochreiner Kohlehydrate besingen, nur weil Ihr Arbeitgeber Nestle ist.

Roland

Hi

Europa. Deiner Meinung nach haben sich also die
Vorzeitmenschen Südamerikas ungesund ernährt?

Bitte um Bekanntgabe einiger Gerichte der südamerikanischen
Vorzeitmenschen, die Erfinder der Pommes Frites oder?

Du hast nicht geschrieben, daß Pommes erst seit 250 Jahren bekannt sind, sondern Du schriebst von der Kartoffel.
Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, diese Aussage ist nunmal falsch.

"Wahrscheinlicher ist, dass ein Zeitgenosse Drakes, der
berühmte Seefahrer und Entdecker Walter Raleigh (1552 - 1618)
die Kartoffel in Irland eingeführt hat. "

Und woher hatte er sie?

Aha, also seit 400 Jahren in Europa. So und nun: wann wurden
diese auch gegessen?

Bist Du denn der Meinung, daß sich Menschen außerhalb von Europa in der Urzeit ungesund ernährt haben, weil sie schon Kartoffeln aßen?

Nanu, also erst seit 250 Jahren. Wir können jetzt Haare
spalten aber:

Für Europa mag es ja stimmen. Aber es defintiv falsch, daß die Kartoffel erst seit 250 Jahren bekannt ist.
Die Kartoffel gehörte sehr wohl zu den Dingen, die Vorzeitmenschen aßen.

Zucker kennen wir vielleicht seit 200 Jahren usw. usw

Auch das ist falsch. Zucker war schon Jahrtausende vor
Christus bekannt.

In dieser reinen raffinierten Form?

Nein, aber Du schriebst auch hier allgemein nur von Zucker und nicht von raffinierten Zucker.

Übrigens ist Schokolade auch erst seit ein paar Jahrhunderten hier in Europa bekannt. Der europäische Urzeitmensch hat also mit Sicherheit keine dunkle Schokolade gegessen und der Rotweinkonsum dürfte sich auch sehr in Grenzen gehalten haben.

Wer aber ein Lösung sucht von seinen Pfunden weg zu kommen,
der sollte Montignac einfach mal ausprobieren, am besten für
immer so ernähren.

Danke nein. Denn eine Diät ist nie eine Lösung. Das einzige was auf Dauer was bringt ist eine Ernährungsumstellung und Bewegung.

Übrigens bin ich der Meinung, daß jedes Nahrungsmittel ungesund werden kann, wenn man es im Übermaß bzw. einseitig genießt.

Gruß
Edith

Hi

Stöhn. Super, wieder mal Haare spalten.

Europa. Deiner Meinung nach haben sich also die
Vorzeitmenschen Südamerikas ungesund ernährt?

Bitte um Bekanntgabe einiger Gerichte der südamerikanischen
Vorzeitmenschen, die Erfinder der Pommes Frites oder?

Du hast nicht geschrieben, daß Pommes erst seit 250 Jahren
bekannt sind, sondern Du schriebst von der Kartoffel.
Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, diese Aussage
ist nunmal falsch.

Nunja, wenn Du recht haben willst.

"Wahrscheinlicher ist, dass ein Zeitgenosse Drakes, der
berühmte Seefahrer und Entdecker Walter Raleigh (1552 - 1618)
die Kartoffel in Irland eingeführt hat. "

Und woher hatte er sie?

Weiss nicht, lese Wickipedia.

Aha, also seit 400 Jahren in Europa. So und nun: wann wurden
diese auch gegessen?

Bist Du denn der Meinung, daß sich Menschen außerhalb von
Europa in der Urzeit ungesund ernährt haben, weil sie schon
Kartoffeln aßen?

Ich habe weiter oben gepostet, dass die Ernährung von Kartoffeln empfehlenswert ist, wenn Nahrung knapp ist, wenn andere Menschen verhungern müssten. Diese Problem ist in Mitteleuropa seit geraumer Zeit unbekannt.

Nanu, also erst seit 250 Jahren. Wir können jetzt Haare
spalten aber:

Für Europa mag es ja stimmen. Aber es defintiv falsch, daß die
Kartoffel erst seit 250 Jahren bekannt ist.
Die Kartoffel gehörte sehr wohl zu den Dingen, die
Vorzeitmenschen aßen.

Bitte um Quellenangaben.

Zucker kennen wir vielleicht seit 200 Jahren usw. usw

Auch das ist falsch. Zucker war schon Jahrtausende vor
Christus bekannt.

In dieser reinen raffinierten Form?

Nein, aber Du schriebst auch hier allgemein nur von Zucker und
nicht von raffinierten Zucker.

Zucker ist erst seit 1850 ein Massenprodukt. Seit dieser Zeit gibt es in deutlich höhreren Ausmass Zuckerkranke. Nochmals: was spricht gegen Fruktose? Warum süßen die Konzerne nicht mit Fruktose? Weil die Nahrungsmittel dann um ca. 3 oder 4 Cent teurer werden?

Übrigens ist Schokolade auch erst seit ein paar Jahrhunderten
hier in Europa bekannt. Der europäische Urzeitmensch hat also
mit Sicherheit keine dunkle Schokolade gegessen und der
Rotweinkonsum dürfte sich auch sehr in Grenzen gehalten haben.

Man kann sich wirklich über jeden einzelnen Satz hochziehen in diesem Buch. Einfach weitermachen, es sind noch sicher etliche Sätze drin die noch nicht diskutiert worden sind.
Hier suchen Leute hilfe, und einige scheinen nur Prinzipien reiten zu wollen.

Es kommt mir irgendwie bekannt vor: In jeder Religion gibt es Weise die behaupten sie kennen sich damit aus, ihre Gruppe kenne alles. Alle schauen ganz genau hin und vergessen das Religion so einfach ist:

  1. Es gibt einen dich liebenden Gott, mit den Du in Kontakt treten kannst
  2. Tue das was Du erwartest das andere dir antun, und zwar zuerst.
  3. In dir ist ein göttliches Wesen (provokant, aber ich stelle das mal so hin)

Punkt aus Amen, und wir können noch Stundenlang nach Ausnahmen suchen.

Warum verkompliziert man Dinge soweit, bis man sagt: dass ist für mich nicht anwendbar. Anstatt das man das richtige aus einer Sache rausliest. Das habe ich schon vor einigen Tagen in einen 4 Zeiler zusammengefasst.

Wer aber ein Lösung sucht von seinen Pfunden weg zu kommen,
der sollte Montignac einfach mal ausprobieren, am besten für
immer so ernähren.

Danke nein. Denn eine Diät ist nie eine Lösung. Das einzige
was auf Dauer was bringt ist eine Ernährungsumstellung und
Bewegung.

Montignac ist keine Diät sondern eine Ernährungsumstellung, also genau das was Du propagierst. Gegen Bewegung habe ich nie geschrieben, siehe meine anderen Postings. Und eigentlich hat Montignac auch nicht gegen Bewegung geschrieben, er beschreibt nur dass man davon nicht abnimmt, wenn man nur diese eine in sein Leben dazu integriert.

Übrigens bin ich der Meinung, daß jedes Nahrungsmittel
ungesund werden kann, wenn man es im Übermaß bzw. einseitig
genießt.

Ja, sogar Wasser, viele ertrinken daran.

Gruß
Edith

Gruß,

Roland

Moin,

Entschuldige, jetzt geht mir echt der Gaul durch. Ich habe
gejoggt und ich werde wieder joggen. Ich habe dabei nicht
abgenommen. Ich bin schon einen Marathon gelaufen und weiß,
dass wird nicht mein letzter sein.

Dann solltest du, statt zu joggen, es mal mit Laufen versuchen, knallhart und richtig schnell, zweimal die Woche, dann schmilzt das Körperfett wie Butter in der Sonne.

CU

Axel

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Dann solltest du, statt zu joggen, es mal mit Laufen
versuchen, knallhart und richtig schnell, zweimal die Woche,
dann schmilzt das Körperfett wie Butter in der Sonne.

CU

Axel

Ich bin jetzt 40 und werde bald 41 Jahre alt. Ich will und werde keinen Leistungssport mehr beginnen. Wenn ich laufe oder jogge, nenne das wie Du willst, dann will ich in erster Linie Spaß daran haben, meinen Körper anders fühlen und die frische Luft geniesen.

Roland

Alter der Kartoffel-Kultur (little off Topic)
Hai, Roland,

„Die Kultivierung der Knolle in vielen hundert Varietäten (ca. 600) ist dort bis 7000 Jahre v. Chr. belegt.“
(von http://www.foodnews.ch/allerlei/20_historisches/Kart… )

Das nur dazu, wie lange Menschen schon Kartoffeln kultivieren - man kann davon ausgehen, daß Kartoffeln schon vorher in größeren Mengen gegessen wurden, sonst wären wohl kaum soviele Sorten kultiviert worden…

Gruß
Sibylle

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hallo roland,

auch wenn ich dich wieder langweile: diabetes wird nicht durch falsche ernährung verursacht.

strubbel
E:open_mouth:)

Hi,

  1. Wir haben uns als Vorzeitmensch total anders ernährt und
    darüber würde ich mal nachdenken. Früher gab es nur Eiweis
    (den Mammut den man gerade erlegt hat) oder nur Kohlehydrate
    (Pflanzen, Obst, Wurzeln wer weiß was noch).

das ist doch Schnickschnack. Dann dürften wir unser Essen auch nicht kochen, denn in grauer Vorzeit kannte der Mensch kein Feuer, dann dürften wir weder Käse noch Joghurt essen, keinen Rotwein trinken etc.
Der Mensch hat sich doch erstens über die Jahrhunderte immer angepasst, außerdem haben wir gelernt, die vorhandenen Lebensmittel optimal zu nutzen. Das Problem besteht doch heutzutage eher darin, dass man sich im Verhältnis zum Lebensmittelangebot viel zu wenig bewegt. Das Mammut war damals irre fetthaltig, aber dafür hat man auch Unmengen von Energie verbraucht, um das Vieh erstmal zu erlegen …

Gruß
Cess

Danke Sibylle,

es freut mich das man mich nicht verstehen will. Sicher kannst Du mir bereits Kartoffelgerichte der Inkas nennen. Denn:

"Die Kartoffel stammt aus den südamerikanischen Anden. Dort lernten die Spanier in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von den Inkas die neue Frucht Patata kennen "

Quelle: Wickipedia.

Der europäische Mensch kennt die Kartoffel erst seit ca. 250 Jahren, dass habe ich hiermit mehrfach nachgewiesen. Das die Inkas diese schon viel früher kannten, habe ich nie bestritten. Nur: wer weiß wie sie Diese zubereitet haben? Wer weiß welche Krankheiten die Inkas bereits hatten, die wir Europäer nicht kannten.

Roland

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Hi,

  1. Wir haben uns als Vorzeitmensch total anders ernährt und
    darüber würde ich mal nachdenken. Früher gab es nur Eiweis
    (den Mammut den man gerade erlegt hat) oder nur Kohlehydrate
    (Pflanzen, Obst, Wurzeln wer weiß was noch).

das ist doch Schnickschnack. Dann dürften wir unser Essen auch
nicht kochen, denn in grauer Vorzeit kannte der Mensch kein
Feuer, dann dürften wir weder Käse noch Joghurt essen, keinen
Rotwein trinken etc.

  1. Mich können wir erst sei weniger als 10.000 Jahren zu uns nehmen, da hat uns die Evolution noch einen Schritt nach vorne gebracht.
  2. Garren verbessert die Verdauung. Die Nahrung ist somit leichter für uns zu verwerten.
  3. Rotwein gibt es schon seit 3.000 Jahren, aber es gibt noch heute (gerade Chinesen) Mensche die kein Alkohol vertragen. Wie Du siehst, so schnell ist Evolution nicht.

Die Menschheit hat sich über tausende Jahren, zwangsweise, richtig ernährt. Nur in den letzten 2.000 Jahren wurde erst aus der Not, dann aus Geschmacksgründen neue Speisen aus Kohlehydrate und Fett erfunden.

Der Mensch hat sich doch erstens über die Jahrhunderte immer
angepasst, außerdem haben wir gelernt, die vorhandenen
Lebensmittel optimal zu nutzen.

Sehr gut: Dann ess doch mal 3 Stück Cremetorte und dann sag mir wie Du dich fühlst.
Und dann ess mal einen Schweinshax’n nur mit Weißkraut (ohne Zucker bitte) und dann überprüfe mal wie Du dich fühlst.

Das sind Welten.

Das Problem besteht doch
heutzutage eher darin, dass man sich im Verhältnis zum
Lebensmittelangebot viel zu wenig bewegt. Das Mammut war
damals irre fetthaltig, aber dafür hat man auch Unmengen von
Energie verbraucht, um das Vieh erstmal zu erlegen …

Und es bestand aus Eiweiß und Fett, welches zwar satt und vital macht aber nicht fett.

Gruß
Cess

Auch grüße,

Roland

P.S.: Diese Antwort kostet 2 Punkte :smile:

Erst einmal: Bitte Quellennachweis (am besten Südzucker).

So und jetzt beweise ich Dir das Gegenteil:

„Neuesten Forschungsergebnissen zufolge löst offenbar das Hormon Insulin selbst den Angriff des Immunsystems auf die Bauchspeicheldrüse aus. Lymphozyten von Typ-1-Diabetikern reagieren nachweislich auf einen bestimmten Teil des Insulineiweißes. Damit ist das normale Insulin selbst bei dieser Diabetesvariante ein wichtiges Antigen und kann daher auch ein Zielpunkt für eine neuartige Therapie werden.“

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_mellitus#Sympt…

Nur zur Info: Beim Konsum von Kohlehydrate wird Insolin ausgeschüttet, bei fetten Menschen meist zu viel. Aber das interessiert hier ja schon nicht mehr.

Grüße,

Roland

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Hi,

  1. Mich können wir erst sei weniger als 10.000 Jahren zu uns
    nehmen, da hat uns die Evolution noch einen Schritt nach vorne
    gebracht.

aber wir haben es gelernt, Milch zu verdauen. Jedenfalls ein Teil der Menschen.

  1. Garren verbessert die Verdauung. Die Nahrung ist somit
    leichter für uns zu verwerten.

Ja, aber Garen hat nichts mit der Evolution zu tun. Ursprünglich waren wir Tiere, die Nahrung roh zu sich genommen haben.

Die Menschheit hat sich über tausende Jahren, zwangsweise,
richtig ernährt. Nur in den letzten 2.000 Jahren wurde erst
aus der Not, dann aus Geschmacksgründen neue Speisen aus
Kohlehydrate und Fett erfunden.

Neue Speisen? Kartoffeln sind keine Erfindung. Fleisch auch nicht.

Sehr gut: Dann ess doch mal 3 Stück Cremetorte und dann sag
mir wie Du dich fühlst.
Und dann ess mal einen Schweinshax’n nur mit Weißkraut (ohne
Zucker bitte) und dann überprüfe mal wie Du dich fühlst.

Mit optimal nutzen meinte ich eben Kochen, Garen etc.

Und es bestand aus Eiweiß und Fett, welches zwar satt und
vital macht aber nicht fett.

Natürlich hätte es fett gemacht, wäre nicht der Ausgleich der verbrauchten Energie gewesen. Oder andersrum: die Menschen brauchten soviel Fett, eben weil sie soviel Energie verbraucht haben. Hätten die nur auf ihrem Hintern gesessen wie die meisten von uns heute, dann wären sie auch kugelrund geworden.
Nimm doch mal als Beispiel die Inuit: was die an Fett zu sich nehmen, würde unsereins hier umbringen (Fett, Cholesterin, wenig Vitamin etc.), aber die brauchen es erstens wegen ihres hohen Energieverbrauchs (Kälte etc.), zweitens sind sie an genau das Leben angepasst.

Wir hier in Europa haben einfach im normalen Alltag keinen nennenswerten Energieumsatz mehr (jedenfalls der Otto-Normalverbraucher) und müssen entweder drauf achten, was wir essen, oder den Energieverbrauch „künstlich“ steigern durch Sport.

Gruß
Cess

hallo roland,

zuckerkrankheit kommt nicht von zuviel zucker essen.
ursachen sind zuviel cortisol und störungen in der vitamin-d-resorption.
weiteres hier:
http://www.medizinfo.de/diabetes/diatyp6.htm
auch sind bestimmte viruserkrankungen unter verdacht.
du kannst aber gern im medizinbrett nachfragen, ob zucker zuckerkrankheit verursacht.

etwas mehr höflichkeit stünde dir übrigens gut zu gesicht.

strubbel
Z:open_mouth:)

Hi

Die Menschheit hat sich über tausende Jahren, zwangsweise,
richtig ernährt.

und trotz der zwangsweisen, richtigen Ernährung wurden die Menschen über Jahrtausende hinweg nicht mal halb so alt wie die heutigen Menschen.

So falsch kann die heutige Ernährung usw. also doch nicht sein.

BTW.: Gilt Deine Aussage über die richtige Ernährung eigentlich nur für die europäischen Menschen?
Schließlich haben sich andere Völker ja jahrtausendelang von Kartoffeln ernährt.

Ok, die Inkas wurden wohl trotz Kartoffeln auch keine 80 Jahre alt, aber immerhin kennen sie Dinger schon um einiges länger als die Europäer.

Gruß
Ediht

Servus,

Hi

Die Menschheit hat sich über tausende Jahren, zwangsweise,
richtig ernährt.

und trotz der zwangsweisen, richtigen Ernährung wurden die
Menschen über Jahrtausende hinweg nicht mal halb so alt wie
die heutigen Menschen.

Könnte es sein dass diese auch noch andere Ursachen hatte?

So falsch kann die heutige Ernährung usw. also doch nicht
sein.

Ich geb auf. Dann glaube einfach weiter diese Sache mit den Kalorienzählen. Ich habe etwas anderes erlebt als ich mich anders ernährte, ich fühle mich noch nie so gut wie damals. Aber was soll es, ich denke einige interessiert es nicht, weil es etwas Neues ist. Und ich denke dass die mit mir hier diskutieren auch kein Problem mit den Gewicht haben.

Es ist das gleiche Thema, wo sich Fachleute streiten ob wir zuviel Mineralien zu und nehmen oder zu wenig, zuviele Vitamine oder zu wenige.

Ich habe festgestellt: Wenn ich Magnesium zu mir nehme dann bin ich am Tag fitter, teilweise hat dies bessere Auswirkungen als eine Tasse Kaffee. Das gleiche gilt für Selen, bin der Meinung das etlich Depression damit verfliegen.

Es ist nur wissenschaftlich noch nicht bewiesen, also machen wir weiter so und ernähren uns ausgewogen mit Döner, MC Donald, Pizza und Pasta.

BTW.: Gilt Deine Aussage über die richtige Ernährung
eigentlich nur für die europäischen Menschen?
Schließlich haben sich andere Völker ja jahrtausendelang von
Kartoffeln ernährt.

Sicher wirst Du mir jetzt noch einige Bücher oder Schriften der Inka zitieren.

Ok, die Inkas wurden wohl trotz Kartoffeln auch keine 80 Jahre
alt, aber immerhin kennen sie Dinger schon um einiges länger
als die Europäer.

Mit bis heute nicht untersuchten Auswirkungen, weil wir bis jetzt so gut wie nichts von diesem Volk wissen.

Gruß
Ediht

Grüße,

Roland

Hi,

  1. Mich können wir erst sei weniger als 10.000 Jahren zu uns
    nehmen, da hat uns die Evolution noch einen Schritt nach vorne
    gebracht.

aber wir haben es gelernt, Milch zu verdauen. Jedenfalls ein
Teil der Menschen.

Durch einen Schritt in der Evolution, durch eine genetische Variation.

  1. Garren verbessert die Verdauung. Die Nahrung ist somit
    leichter für uns zu verwerten.

Ja, aber Garen hat nichts mit der Evolution zu tun.
Ursprünglich waren wir Tiere, die Nahrung roh zu sich genommen
haben.

Sogar die Neandertaler kannten schon Feuer.

Die Menschheit hat sich über tausende Jahren, zwangsweise,
richtig ernährt. Nur in den letzten 2.000 Jahren wurde erst
aus der Not, dann aus Geschmacksgründen neue Speisen aus
Kohlehydrate und Fett erfunden.

Neue Speisen? Kartoffeln sind keine Erfindung. Fleisch auch
nicht.

Ich habe nicht geschrieben das Kartoffeln eine Erfindung … sind sondern Speisen aus leicht verdaulicher (das füge ich noch hinzu) Kohlehydrate und fett. Sowas gab es vor 7.000 Jahren nicht.
Vielleicht mutiert der Mensch nochmals und er kann damit umgehen, aber wie man sieht ist das nicht bei jeden so. Genau diesen Menschen kann ich dann empfehlen: macht weiter so.

Sehr gut: Dann ess doch mal 3 Stück Cremetorte und dann sag
mir wie Du dich fühlst.
Und dann ess mal einen Schweinshax’n nur mit Weißkraut (ohne
Zucker bitte) und dann überprüfe mal wie Du dich fühlst.

Mit optimal nutzen meinte ich eben Kochen, Garen etc.

Und es bestand aus Eiweiß und Fett, welches zwar satt und
vital macht aber nicht fett.

Natürlich hätte es fett gemacht, wäre nicht der Ausgleich der
verbrauchten Energie gewesen. Oder andersrum: die Menschen
brauchten soviel Fett, eben weil sie soviel Energie verbraucht
haben. Hätten die nur auf ihrem Hintern gesessen wie die
meisten von uns heute, dann wären sie auch kugelrund geworden.
Nimm doch mal als Beispiel die Inuit: was die an Fett zu sich
nehmen, würde unsereins hier umbringen (Fett, Cholesterin,
wenig Vitamin etc.), aber die brauchen es erstens wegen ihres
hohen Energieverbrauchs (Kälte etc.), zweitens sind sie an
genau das Leben angepasst.

Wir hier in Europa haben einfach im normalen Alltag keinen
nennenswerten Energieumsatz mehr (jedenfalls der
Otto-Normalverbraucher) und müssen entweder drauf achten, was
wir essen, oder den Energieverbrauch „künstlich“ steigern
durch Sport.

Gruß
Cess

Cess, ich habe nie gegen Sport geredet. Ich bin der Meinung er sollte nicht fehlen, habe ich mehrfach beschrieben. Ich denke Du hast kaum Gewichtsprobleme und Du bis auch noch nicht umgefallen, weil Du nichts zu Essen bekommen hast und auf „Unterzucker“ warst. Alles Auswirkungen unserer Ernährungsart.
Es gibt Menschen die brauchen Montignac nicht, aber es gibt genügend denen würde es mehr als nur gut tun. Alleine der Vitalitätsgewinn ist diese Art der Ernährung wert.
Wenn Du der Meinung bist, Du brauchst das nicht und wenn es dir nichts ausmachst dass Du nach einer Mahlzeit Konzentrationsprobleme hast dann mach einfach so weiter.
Wenn Du an neuen interessiert bist: Probiere es einfach mal aus, ich kenne keine einfachere Art um sein Gewicht zu regulieren.

Roland

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