Seltsame 'Fehlermeldung'

Beim Starten wird die Fehlermeldung " Primary IDE Chanel No 80 Conductor Cable installed" angezeigt.

Die Installierten Festplatten bzw das CD Rom Laufwerk sind aber vorhanden und lassen sich auch ansprechen.

Woran kann das liegen

Desweiteren wird die Meldung HDD S.M.A.R.T. Capability …diabled angezeigt.
Die Funktion lässt sich im BIOS auch auf enable setzen.

Danke
Gruß
Manfred

Hi!

Läuft denn alles?

Das klingt NICHT nach einer Fehlermeldung, sondern eher nach einer Info vom Bios. Ich denke (ohne es zu wissen) er will Dir sagen, das UDMA-Kabel angeschlossen ist!

LG

Florian

alles ist gut !
hallo,

Beim Starten wird die Fehlermeldung " Primary IDE Chanel No 80
Conductor Cable installed" angezeigt.

das ist lediglich ein hinweis darauf das du eine udma fähige festplatte und einen entsprechenden controller auf dem mainboard hast, ihn aber nicht nutzt indem du nur ein 40-poliges kabel benutzt. die einschränkung dürfte für dich nur in einer verringerten übertragungsrate zw. board und festplatte bestehen, aber funktional keinen unterschied machen. alles nur etwas langsamer als theoretisch möglich.

Die Installierten Festplatten bzw das CD Rom Laufwerk sind
aber vorhanden und lassen sich auch ansprechen.

wie erartet - alles ist gut !

Woran kann das liegen

an dem nicht vorhandenem 80-poligem ide-kabel.

Desweiteren wird die Meldung HDD S.M.A.R.T. Capability
…diabled angezeigt.
Die Funktion lässt sich im BIOS auch auf enable setzen.

kannst du einschalten, musst du aber nicht. ist nur eine überprüfung und abfrage des festplattenzustandes. interresant wird diese funktion imho erst wenn du probs mit deiner festplatte hast.

gruss wgn

Danke
Gruß
Manfred

Aha !!!

Man lern doch nie aus !!!
Vielen Dank fürdie superschnelle Antwort , auch an Florian !

Die Kabel sind doch irgendwie alle gleich breit, oder ?
Unterschiede erkenne ich so auf dem ersten Blick nur bei meienen alten SCSI Platten, oder den neuen SATA.

Installiere gerade SUSE Linux auf dem besagten Rechner.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Manfred,

Die Kabel sind doch irgendwie alle gleich breit, oder ?
Unterschiede erkenne ich so auf dem ersten Blick nur bei
meienen alten SCSI Platten, oder den neuen SATA.

Die Kabel haben die gleichen Stecker, sind gleich breit und
prinzipiell gleich lang. Nur sind jeweils zwischen den Daten-
leitungen Abschirmungsleitungen sodaß das Flachbandkabel
doppelt so viele Adern hat und daher ‚feingliedriger‘ aus-
sieht. Durch die Abschirmungen können die einzelnen Daten-
leitungen höher belastet werden was vorher zu Störungen
in der Nachbarleitung geführt hätte.

Mir ist es auch mal bei einem Mainboardwechsel passiert das
ich die guten alten Kabel weiterverwendet habe und erst danach
mitbekam das die neuen. fast gleichen, Kabel einen höheren
Datandurchfluß ermöglicht hätten. Seitdem tausch ich die
Kabel immer mit der Platine zusammen.

Viele Grüße

Jake

S.M.A.R.T.-Abfrage lieber vorher als zu spät!

Desweiteren wird die Meldung HDD S.M.A.R.T. Capability
…diabled angezeigt.
Die Funktion lässt sich im BIOS auch auf enable setzen.

kannst du einschalten, musst du aber nicht. ist nur eine
überprüfung und abfrage des festplattenzustandes. interresant
wird diese funktion imho erst wenn du probs mit deiner
festplatte hast.

Leider haben Festplatten so die Angewohnheit, ihre Probleme im Vorfeld nicht explizit anzukündigen. Wenn man sie an seltsamen Geräuschen, Datenverlust oder dem Nichtauffinden der Platte beim Systemstart bemerkt, ist meist nichts mehr zu retten. Deshalb sollte man die SMART-Abfrage ruhig vorher einschalten, die erkennt sich anbahnende Probleme oft (aber nicht immer) schon im Vorfeld an der schleichenden Verschlechterung sogenannter Fitness-Parameter (Spindelbeschleunigung, Anzahl fehlerhafter Sektoren, Fehlerrate beim Lesen und Schreiben). Es gibt auch Programme, die die SMART-Parameter nebst der Festplattentemperatur nicht nur beim Rechnerstart abfragen, sondern regelmäßig während des laufenden Betriebes. Wenn sich irgendwelche Parameter verschlechtern, wird eine Warnung ausgegeben. Da ich nicht erst eine Festplatte mit wichtigen Daten sterben sah, habe ich persönlich schon lange solch ein Programm installiert. Es hat schon einmal meine kompletten, nicht gesicherten Daten gerettet, als vor einem Jahr meine Maxtor-Platte (die letzte dieses Herstellers, die ich in diesem Leben gekauft habe) über den Jordan ging…

LG, Jesse

hast natürlich recht
hallo jesse,

wollte auch nur mitteilen, daß die smartfunktion für den „normalen“ betrieb nicht kriegsentscheidend ist (keine funktionseinschränkung). wenn es natürlich darum geht datensicherheit sicherzustellen, ist es natürlich sinnvoll es zu aktivieren und ggf auch im betrieb die daten mittels tool abzufragen.
zu maxtor - ist auch imho nicht mehr das was es mal war.
aber welcher hersteller baut denn überhaupt noch was für die „ewigkeit“ ?. mein system besteht aus 5 festplatten, wovon 2 als relativ schnelle arbeitsplatten genutzt werden und die anderen 3 nur als sicherungsplatten herhalten (uralte 2-5gb grosse summmaschinen). aber der alte schrott hat bei mir noch nie einen fehler gezeigt *freu*.
wärend meine 2 hauptplatten (1x ibm , 1x maxtor) innerhalb von 4 jahren schonmal durchgetauscht wurden.
wenn du dafür einen allgemeinen tipp hast, kannste mir ja auch mailen.

gruss wgn

zu maxtor - ist auch imho nicht mehr das was es mal war.
aber welcher hersteller baut denn überhaupt noch was für die
„ewigkeit“ ?

Hmmm, ich denke auch, dass sich fast alle großen Hersteller schon mal dicke Patzer geleistet haben. Früher hatte IBM ja massig Serienfehler mit der Deskstar 60GXP und 75GXP-Serie, die reihenweise ausgefallen sind. Einem Bekannten sind kurz hintereinander 3 Platten von IBM gestorben. Seit Hitachi die Festplattensparte von IBM übernommen hat, gibt es jedoch keine Probleme mehr. Hitachi ist meiner Meinung nach momentan neben Samsung (die in ihrer Anfangszeit auch einen eher schlechten Ruf hatten) die allererste Wahl bei aktuellen 3,5"-Platten.
Maxtorplatten haben schon seit längerem größere Probleme. Erstens werden sie von jeher sehr heiß, was schlecht für die Lebensdauer ist und zweitens haben Maxtorplatten überdurchschnittlich häufig Probleme mit defekten Sektoren und plötzlichem Datenverlust. Im Planet3Dnow-Forum gab es vor etwa einem Jahr mal einen ellenlangen Thread deswegen.
Western Digital sehe ich ein bisschen zwiegespalten, früher habe ich ausschließlich Platten von diesem Hersteller gekauft und drauf geschworen. Ich hatte allerdings auch schon 3 Ausfälle (2 x WD102AA, 1 x WD400BB) zu verzeichnen. WD hatte wie IBM schon ganze Festplatten-Serien, die fehlerbehaftet waren, z.B. eben die berüchtigte Caviar WD102AA-Serie. Da waren es zwar „nur“ Mängel durch fehlerhafte Zulieferteile und keine Konstruktionsfehler, wie bei IBM, aber trotzdem schlimm genug. Auch die WD200/250BB/JB-Platten mit 200 und 250 GB hatten zu Beginn unrühmliche hohe Ausfallzahlen. Daneben setzt Western Digital immer noch teilweise veraltete Lagertechnik etc. ein, so dass zwar einige Modelle schnell und leise sind, viele aber noch sehr laut. Wenn man sich mit den Modellbezeichnungen nicht genau auskennt (und auch mit der unübersichtlichen Hin und Her in der Garantie-Politik dieses Herstellers) würde ich auch von WD die Finger lassen. Die meisten WD-Platten eignen sich eh mehr für Netzwerkrechner oder Serverapplikationen, als für den Home-PCs, da sie zwar eine überragende I/O-Leistung haben, aber keine sehr hohen Transferraten.
Seagate-Platten sind angeblich sehr zuverlässig (haben sich ja auch als erste getraut, 5 Jahre Garantie zu geben), aber ich kaufe sie nicht, weil sie (vielleicht mal von einigen neuen S-ATA-Modellen abgesehen) zu laut, zu heiß und zu langsam sind. Es macht einfach keinen Spaß, jahrelang zu warten, bis man mal eine Datei von A nach B kopiert hat.
Hab ich noch was vergessen? Achja, Hände weg von Exelstor, das sind Billignachbauten von Hitachi ohne Qualitätskontrolle. Die sterben offenbar schneller als die gemeine Stubenfliege.

wärend meine 2 hauptplatten (1x ibm , 1x maxtor) innerhalb von
4 jahren schonmal durchgetauscht wurden.

Hmmm, da hast du offenbar Pech gehabt. Vielleicht waren deine IBM-Platten ja welche aus der Deskstar 60/75GXP-Reihe. Ab der Deskstar 120GXP sind alle IBM-Platten eigentlich sehr ordentlich und die Platten des Nachfolgers Hitachi sowieso. Das sind IMHO im Home-PC-Bereich die besten Platten, hochwertig, leise, schnell und kühl. Wahlweise Samsung, die sind auch seit mehreren Jahren schon sehr ordentlich und leistungsstark und v.a. eben auch kühl und leise.
Maxtor sagte ich ja schon - nie wieder. Die sind zwar sehr leise und haben meist eine ganz vernünftige Leistung, werden aber sehr warm und man kann fast drauf warten, dass sie ohne Vorankündigung das zeitliche segnen. Machst fröhlich deinen Rechner an - auf einmal keine Daten mehr *g*…

Also soweit meine Erfahrungen.

LG, Jesse

1 „Gefällt mir“

dankeschön (owt)
wie zu erwarten war - nix ! -)