Seltsame NetBIOS Zugriffe

hab 'nen NAT Router mit eingebauter Firewall;
standardmäßig sind alle Inbound-Zugriffe gesperrt und alle Outbound-Zugriffe offen;
ich hab allerdings Outbound-Zugriffe auf die Ports 135-139 und 445 gesperrt.
Nun gut;

wenn ich bei manchen IP-Adressen, welche mir die Firewall meldet
ein ping -a ausführe,
schlägt die Firewall an, und zwar genau dann,

  • wenn die ipaddr. keinen Respond liefert
  • wenn es für die ipaddr. keinen Reverse-DNS Eintrag gibt

Kann man das irgendwie abstellen?

Betriebssystem: egal ob NT 3.51 SP5a oder NT 4.00 SP6a,
beide verhalten sich gleich;

Kann mir das mal einer erklären …

Danke.
Walter H.

ein ping -a ausführe,
schlägt die Firewall an, und zwar genau dann,

Was kann man sich denn unter ‚Anschlagen‘ vorstellen? Die bellt doch dann nicht etwa wie ein Hofhund, wenn der Gottseibeiuns durchs Tor will? Eine genaue Fehlermeldung könnte hilfreich sein.

  • wenn die ipaddr. keinen Respond liefert
  • wenn es für die ipaddr. keinen Reverse-DNS Eintrag
    gibt

Betriebssystem: egal ob NT 3.51 SP5a oder NT 4.00 SP6a,
beide verhalten sich gleich;

Es gibt noch Rechner, die mit NT3.5x laufen? Wahnsinn! Da die Firewall aber doch, wie du beschreibst, in den Router integriert ist, spielt das Betriebssystem, von dem aus du über die FW zugreifen willst, keine Rolle. Interessanter wäre zu erfahren, um was für einen Router es sich handelt.

Gruss
Schorsch

ein ping -a ausführe,
schlägt die Firewall an, und zwar genau dann,

Was kann man sich denn unter ‚Anschlagen‘ vorstellen? Die
bellt doch dann nicht etwa wie ein Hofhund, wenn der
Gottseibeiuns durchs Tor will? Eine genaue Fehlermeldung
könnte hilfreich sein.

‚Anschlagen‘ = Melden unerlaubter Zugriffe

z.B.:

[date: 20-01-2005, time: 09:10:17]: Unallowed access from #ip-local: to 222.101.76.140: protocol=17 rule=3 (by firewall)

  • wenn die ipaddr. keinen Respond liefert
  • wenn es für die ipaddr. keinen Reverse-DNS Eintrag
    gibt

Betriebssystem: egal ob NT 3.51 SP5a oder NT 4.00 SP6a,
beide verhalten sich gleich;

Es gibt noch Rechner, die mit NT3.5x laufen? Wahnsinn!

Klar, mein alter i486er :wink:

Da die Firewall aber doch, wie du beschreibst, in den Router
integriert ist, spielt das Betriebssystem, von dem aus du über
die FW zugreifen willst, keine Rolle.

dachte ich auch, bis ich das selbe Procedere mit einem Linux oder Unix machte und dort bei den selben IP-adressen die Firewall nicht anschlug;

Interessanter wäre zu
erfahren, um was für einen Router es sich handelt.

ein D-Link DI-604;

Gruß,
Walter

ein ping -a ausführe,

[…]

[date: 20-01-2005, time: 09:10:17]: Unallowed access from
#ip-local: to 222.101.76.140: protocol=17 rule=3 (by firewall)

Die FW meldet hier unerlaubten UDP-Zugriff (protocol=17), es ist also nicht der ping-Befehl an sich (ICMP) für die Blockademeldung verantwortlich, sondern die Option -a, welche eine DNS-Abfrage auslöst. Diese Option ist Windows-spezifisch, daher reagiert die FW auch nicht auf die ping-Abfrage per Linux.

Offenbar hast du also DNS-Abfragen (Port 53) ins Internet (zumindest für bestimmte Rechner) unterbunden. Deine angemessene Reaktion auf dieses Problem ist natürlich von deiner Netzwerk-Infrastruktur abhängig (eigener DNS-Server? Proxyserver?..), die für dein Problem verantwortliche „rule=3“ aber solltest auf deinem Router auslesen und identifizieren können. Im Zweifel - RTFM.

HTH
Schorsch