Seltsamer Autoverkauf, wo ist der Haken ?

Hallo,

über eine bekannte Internet-Autobörse wurde ein hochwertiger PKW, (C55-AMG) angeboten. Der Preis des weniger als 1 Jahr alten Fahrzeugs liegt etwa bei 1/3 des marktüblichen Preises. Das Fahrzeug hat nur wenige Kilometer, keinen Unfall, keinen Motorschaden, nicht einmal einen Kratzer. Das Fahrzeug hat auch noch Werksgarantie. Der Verkäufer gibt an, daß er mit dem (linksgelenkten) Fahrzeug in GB, wo er jetzt wohnt, nicht zurechtkommt, und es deshalb so günstig verkauft. Er bietet an, den PKW zum Käufer liefern zu lassen, damit der ihn 1 Woche lang probefahren kann. Bei Gefallen, Bezahlung, oder eben Rückgabe des PKW. Wer die Kosten der Überführung trägt, wurde noch nicht vereinbart.

Im allgemeinen haben solche extrem günstigen (Lock-) Angebote ja meistens einen Haken. Ich kann aber keinen finden.

Jemand eine Idee, wie man die Sache rechtlich so absichern kann, daß der Käufer in keine Falle tappt ?

Danke,
Klaus

Hallo,

poste doch mal den link.
t.

über eine bekannte Internet-Autobörse wurde ein hochwertiger
PKW, (C55-AMG) angeboten. Der Preis des weniger als 1 Jahr
alten Fahrzeugs liegt etwa bei 1/3 des marktüblichen Preises.
Das Fahrzeug hat nur wenige Kilometer, keinen Unfall, keinen
Motorschaden, nicht einmal einen Kratzer. Das Fahrzeug hat
auch noch Werksgarantie. Der Verkäufer gibt an, daß er mit dem
(linksgelenkten) Fahrzeug in GB, wo er jetzt wohnt, nicht
zurechtkommt, und es deshalb so günstig verkauft. Er bietet
an, den PKW zum Käufer liefern zu lassen, damit der ihn 1
Woche lang probefahren kann. Bei Gefallen, Bezahlung, oder
eben Rückgabe des PKW. Wer die Kosten der Überführung trägt,
wurde noch nicht vereinbart.

Im allgemeinen haben solche extrem günstigen (Lock-) Angebote
ja meistens einen Haken. Ich kann aber keinen finden.

Jemand eine Idee, wie man die Sache rechtlich so absichern
kann, daß der Käufer in keine Falle tappt ?

Danke,
Klaus

Finger weg!

Hallo,

über eine bekannte Internet-Autobörse wurde ein hochwertiger
PKW, (C55-AMG) angeboten. Der Preis des weniger als 1 Jahr
alten Fahrzeugs liegt etwa bei 1/3 des marktüblichen Preises.

Da sollten schon die Alarmglocken schrillen.
Finger weg von dubiosen Sachen, insbesondere mit Ausland und Liefern lassen - das ist eine übliche Betrugsmasche.

Hi!

über eine bekannte Internet-Autobörse wurde ein hochwertiger
PKW, (C55-AMG) angeboten. Der Preis des weniger als 1 Jahr
alten Fahrzeugs liegt etwa bei 1/3 des marktüblichen Preises.
Das Fahrzeug hat nur wenige Kilometer, keinen Unfall, keinen
Motorschaden, nicht einmal einen Kratzer. Das Fahrzeug hat
auch noch Werksgarantie.

Tja, und das beste Feature: es braucht keinen Stellplatz, kein Benzin, kostet keine Steuern, denn: es existiert nicht!

Der Verkäufer gibt an, daß er mit dem
(linksgelenkten) Fahrzeug in GB, wo er jetzt wohnt, nicht
zurechtkommt, und es deshalb so günstig verkauft. Er bietet
an, den PKW zum Käufer liefern zu lassen, damit der ihn 1
Woche lang probefahren kann. Bei Gefallen, Bezahlung, oder
eben Rückgabe des PKW. Wer die Kosten der Überführung trägt,
wurde noch nicht vereinbart.

Wieviel sollst Du vorab überweisen?

Im allgemeinen haben solche extrem günstigen (Lock-) Angebote
ja meistens einen Haken. Ich kann aber keinen finden.

Du wirst im 2. Schritt gebeten werden, ein paar hundert Euro vorab zu überweisen, z.B. als Bearbeitungsgebühr, die später zurückerstattet werden soll, wenn Du kaufst.
Natürlich wird dann nie ein Auto kommen.

Jemand eine Idee, wie man die Sache rechtlich so absichern
kann, daß der Käufer in keine Falle tappt ?

Klar. Schreibe ihm, Du nimmst den Wagen hier in Empfang, lässt ihn und die Papiere prüfen und wenn alles o.k. ist, wirst Du den Kaufpreis sofort überweisen.

Mal sehen, was passiert…

Grüße,

Mathias

Hallo,

Finger weg von dubiosen Sachen, insbesondere mit Ausland und
Liefern lassen - das ist eine übliche Betrugsmasche.

und wie könnte die Masche funktionieren ?

Gruß,
Klaus

Hallo,

poste doch mal den link.

kann ich leider nicht, das Angebot wurde nach dem Mailkontakt mit dem Verkäufer herausgenommen. Ich habe nur den Ausdruck gesehen.

Gruß,
Klaus

Hallo,

Wieviel sollst Du vorab überweisen?

Nichts. Das Fahrzeug wird einfach so angeliefert.

Du wirst im 2. Schritt gebeten werden, ein paar hundert Euro
vorab zu überweisen, z.B. als Bearbeitungsgebühr, die später
zurückerstattet werden soll, wenn Du kaufst.

Ist bisher nicht geschehen. Der Käufer würde darauf auch nicht eingehen.

Natürlich wird dann nie ein Auto kommen.

Das ist auch meine Vermutung, aber dann gibts eben keinen Deal.

Klar. Schreibe ihm, Du nimmst den Wagen hier in Empfang, lässt
ihn und die Papiere prüfen und wenn alles o.k. ist, wirst Du
den Kaufpreis sofort überweisen.

Genau das hat Ihm der Käufer gemailt.

Mal sehen, was passiert…

Bin auch gespannt…

Gruß,
Klaus

und wie könnte die Masche funktionieren ?

Du musst für „irgendwas“ bezahlen, nicht den Kaufpreis direkt.

Hallo Klaus,

ich kann mich nur anschließen. Finger weg! In der Regel funktioniert der Spaß so, dass früher oder später Geld fällig ist. Hier wird wahrscheinlich in dem Moment angesetzt, wenn das Fzg. angeblich verschifft werden soll oder beim Zoll steht. Dann ist plötzlich eine unerwartete Gebühr fällig, um deren Auslage Du der Einfachheit gebeten wirst (in der Regel per union Bank). Dann gibt es noch die Variante mit einem Scheck. Dir wird ein Scheck mit den Gebühren zugeschickt, der aber versehentlich höher ausgestellt ist. Du überweist die zuviel gezahlte Summe per Bank von Deinem Konto zurück. Tage später platzt der Scheck…

Ich würde Dir nahe legen, Kontakt mit dem zuständigen LKA oder BKA aufzunehmen. Die haben bereits Sonderermittlungsgruppen für diese Maschen bei Auto-Börsen im Internet. Damit könntest Du mit etwas Glück noch andere vor Schaden bewahren. Wäre einfach nur nett.

mit besten Grüßen
Steffen B.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hier steht alles drin:
http://content.mobile.de/cgi-bin/pagedisplay.pl?sort…

Danke, hat sich aufgeklärt…
Hallo,

der Verkäufer hat nun gefordert, die Hälfte der „Shippingkosten“ (1000 €) vorab zu überweisen, was der Käufer natürlich nicht tun wird. Er wird nun im Gegenzug das Angebot machen, das Fahrzeug dort wo es im Moment angeblich stehen soll, zu besichtigen, so daß dem Verkäufer keine Kosten entstehen. Bin mal gespannt, wie er darauf reagiert. Ich nehme mal an, daß er damit nicht rechnet, und den Deal absagt.

Danke,
Klaus

Vergiss es doch einfach!
Hallo Klaus!
Jede Minute, die Du mit diesem Angebot verschwendest, ist verlorene Zeit! Niemand hat was zu verschenken, niemand!
Viele Grüße
Armin

Hallo,

Denk bitte daran, so wenig Bargeld wie nötig mitzunehmen. Der VK wird nämlich versuchen, dich in ein verlassenes Industriegebiet zu lotsen, wo du gerne ausgeraubt wirst. Siehe „Rotterdam-Connection“.

Laß die Finger davon !!!

Gruß
Sticky

Hallo,

Denk bitte daran, so wenig Bargeld wie nötig mitzunehmen. Der
VK wird nämlich versuchen, dich in ein verlassenes
Industriegebiet zu lotsen, wo du gerne ausgeraubt wirst.

keine Sorge. Sollte es wirklich zu einem Treffen kommen, was ich nicht glaube, wird der Käufer (das bin nicht ich) nicht alleine sein. Ich glaube aber, daß sich der VK gar nicht mehr meldet, da er vermutlich den persönlichen Kontakt scheut, und stattdessen lieber anonym bleibt.

Gruß,
Klaus