Angenommen, jemand möchte ein Haus verkaufen und geht auf die normalen Immobörsen, schreibt es dort aus und dieser bekommt dann folgendes Angebot:" Wir sind Immobilienanleger und investieren darin. Wir wollen zukünftig Häuser vermieten. Wir sind unter folgenden Vorraussetzungen bereit zu investieren: Es gibt einen Gesprächstermin in unserem Land (Italien oder so). Dort vereinbaren wir die ZahlungsmodalitäteN:Aus steuerlichen Gründen möchten wir einen Teil des Betrages(ca 20%) vorab zahlen, dann einen Notar vorort gemeinsam besuchen und dort den REstbetrag als Preis festhalten lassen. Was würde diese Vorgehensweise dem Anleger bringen und könnte der Jemand von oben darauf eingehen oder würde er betrogen?
Finger weg!
Hallo,
sowas (wie auch bei ‚Interessenten‘ aus dem Ausland, wenn man ein Auto verkaufen will) ist zu min. 90% irgendeine Betrugsmasche - in diesem Fall wohl Falschgeld, wie z.B. hier beschrieben:
http://www.focus.de/digital/internet/betrug-gefaehrl…
Also: Mail in den Müll und bloß nicht drauf eingehen.
Gruß
Christian
Hi,
Variante 1:
Die „Vorauszahlung“ ist ein XXX-Scheck oder was vergleichbares und nicht gedeckt (bitte beachten, dass Scheck Gutschriften sofort erfolgen, allerdings sind diese nur unter Vorbehalt, sprich wenn die Bank das Geld nicht sieht, wird es wieder „zurückgebucht“. Nachdem im Notarvertrag das Haus für 20% weniger drin steht wird man auch nur 80% vom eigentlichen Verkaufspreis erhalten - das wurde ja von allen unterschrieben
Variante 2:
Nach der Bezahlung (durch Überweisung) und vor dem Notartermin kommt ein Anruf/Brief: Man würde das Haus jetzt doch nicht kaufen und man möge das Geld bitte auf ein anderes Konto überweisen. Wenn man Glück hat passiert nix, wenn man Pech hat kommt irgend wann die Polizei, weil der ursprüngliche „Überweiser“ gar nichts mit den eigentlichen Käufern zu tun hat, sondern um das Geld betrogen worden ist und das eigene KOnto quasi zur Geldwäsche missbraucht wurde.
Variante 3:
Mischung aus 1 und 2, d.h. Bezahlung durch Scheck und nach Einlösung bei der Bank wird der Kaufvertrag nicht vollzogen und die KÄufer bitten um das Geld durch Überweisung…
Variante 4:
Es sind „ehrliche“ Verkäufer, die den Staat besc*** wollen.
Reicht das fürs erste aus?
Das ist eine Betrugsmasche.
Und falls alles andere korrekt ist, bleibt immer noch Steuerhinterziehung.
Gruß
C.
Moin auch,
Aus steuerlichen Gründen möchten wir einen Teil des Betrages(ca
20%) vorab zahlen, dann einen Notar vorort gemeinsam besuchen
und dort den REstbetrag als Preis festhalten lassen.
Das ist Steuerhinterziehung, namentlich wird die Grunderwerbssteuer nach unten gedrückt. Und da der Verkäufer das sehr einfach erkennen kann, kann er wahrscheinlich auch strafrechtlich verfolgt werden, aber: IANAL
Ralph
O.k, der Jemand hatte auch nicht vor, das Geschäft einzugehen, sondern wollte nur mal wissen, was das denn bringt, wenn jemand sowas macht.
Kannst du mir noch sagen, was IANAL heisst, bin in dieser Sprache noch ein reiner Laie- Danke : D
Hallo
IANAL --> I am not a lawier -->Ich bin kein Rechtsanwalt
Gruß
Volker