Sensor zur Erkennung von Wasser

Welcher Sensor ist in der Lage eine plötzlich auftretende Wasserfront hinter einer Kunststoffschicht zu erkennen.
Umgebungsbedingungen:
Temperaturen bis 320 Grad C (Schmelze)
Drücke bis 300 bar
Fließgeschwindigkeit der Wasserfront 0,5 - 1 mtr/sec
Schichtstärke Kunststoff: 1-6 mm
Stärke der Wasserschicht 5-60 mm

Wenn Du Zugriff auf beide Seiten der Wasserfront hast (Kanal o.ä.; entweder oben und unten oder rechts und links, …), und diese gegenüberliegenden Seiten hinreichend nahe beieinander sind, kannst Du einen kapazitiven Sensor einsetzten:

Beide Seiten kleidest Du mit einem geeigneten Leiter aus (Stahlblech?), und erhältst somit einen Kondesator. Bei Frequenzen in der Gegend von Licht hat Wasser zwar eine recht geringe relat. Dielektrizitätskonstante, doch bei niedrigerer Frequenz beträgt diese bis zu 81!

Fehlt nur noch eine Schaltung, die eine Kapazitätszunahe um Faktor 80 erkennt - kein Problem, oder?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Danke, Björn, für Deine Antwort. Doch so einfach ist das Problem nicht zu lösen.

  1. Ein direkter Kontakt zum Wasser ist ausgeschlossen und soll auch nicht stattfinden.
  2. Der Abstand zur gegenüberliegenden Seite kann bis zu 60 mm betragen.
  3. Der Sensor muß kompakt sein, weil er in einem Spritzgießwerkzeug und dort möglichst in einem Schieber zum Verschließen des Schmelzekanals Platz haben sollte.
  4. Genutzt werden könnte die Störung eines Signals durch die am Sensor vorbei laufende Wasserfront.

Moin!

  1. Ein direkter Kontakt zum Wasser ist
    ausgeschlossen und soll auch nicht
    stattfinden.

Wie wäre es dann optisch? Wasser hat ja die dankenswerte Eigenschaft, durchsichtig zu sein. Wenn nun auf einer Seite eine Lichtquelle und auf der anderen ein Fototransistor angebracht wird oder die Anordnung einseitig mit einem Spiegel aufgebaut wird… Das kommt natürlich darauf an, wie Deine Schmelze aussieht.

Munter bleiben… TRICHTEX

Verstehe noch nicht ganz: Welches Material hat die „Schmelze“?
Geht nicht ein normaler kapazitiver Sensor
(http://www.ifm-electronic.com/ifmweb/ifm_web-d.nsf/p…) ?

Es handelt sich um Kunststoffschmelzen.
Ein „normaler kapazitiver Sensor“ funktioniert m.E. nicht wegen des hohen Druckes, der hohen Temperatur und vielfach sind sie auch zu träge.
An ifm wollte ich schon über deren web-site herantreten, aber da deren E-Mail keinen Anhang gestattet, habe ich die Anfrage unterlassen. Zudem fand ich auf der web-site nicht die E-Mail-Adresse.
MfG
Heinz

Okay, also Kunststoff, vermutlich geführt in Metallrohr !?
Dann natürlich nicht, weil die Idee des kap. Sensors natürlich ist, DURCH Gehäusewandungen hindurch zu funktionieren!

IFM war auch nur ein Beispiel… da gibt es hunderte von Herstellern.

Die Geschwindigkeit dürfte eigentlich kein Problem sein, die funktionieren im 0,millisekundenbereich.

Für Druckluftleitungen habe ich schon mal einen Wassersensor entwickelt, mit anschliessendem Pyroventil… in 5mS war alles dicht :wink:

Müsste aber schon mehr über die Randbedingungen wissen, haste vielleicht mal ein Bild?

Gruss
Michael

Vega-Füllstandstechnik könnte eine gute Adresse sein.
www.vega-g.de
Viel Erfolg
Frank