Hallo allerseits,
habe mir vor kurzem eine „Noname“ Desktop-Set gekauft, nämlich das Periduo-601 von Perixx. Wird den meisten wohl nix sagen. Allerdings ist die Maus davon eher mangelhaft. Der Mauszeiger kommt selbst auf einem Blatt Papier bei normalen Bewegungen oft nicht mit und das selbe bei Mauspads die extra für optische Mäuse entwickelt wurden.
Zum Test habe ich die Akkus getauscht und sogar eine andere stärkere LED eingelötet. Ohne Erfolg, was mich zu dem Entschluss gebracht hat -> schlechter Sensor. Deshalb habe ich mir den Sensor mal genauer angeschaut und auch die Platine auf der er verlötet ist. Zur Platine: Sowas habe ich noch nie gesehen. Nagelneue Maus, Platine unten wirklich total verschmutzt, verkratzt und die Lötstellen sind eher zum lachen. Sieht aus als ob es ein Volltrunkener von Hand gelötet hat. Zum Teil werden durch das unsauber gelötete auch Pins verbunden, die nicht verbunden sein sollten. Zumindest sieht es sehr stark danach aus. Wie dem auch sei, ich habe noch eine andere optische Logitech-Funkmaus und da ich die „Noname“ gerne weiter nutzen würde, wegen der geschickten Ladestation in welcher auch der Funkempfänger für die Tastatur sitzt, habe ich diese ebenfalls geöffnet und die Sensoren verglichen. Von der Bauweise und der Anordnung und Anzahl der abgehenden Pins identisch. Von aussen also bis auf den Aufdruck kein großer unterschied zu erkennen. Kennt sich jemand damit aus und weiss ob es möglich wäre die Sensoren einfach zu tauschen? Sind die Sensoren mit allen Mäusen kompatibel? Würde sich dadurch die Abtastrate bzw das ganze Verhalten der Maus verbessern? Oder hängt das Ganze auch von dem Prozessor in der Maus (DSP heisst das Ding, glaube ich) ab? Für Hinweise und Hilfe bin im Voraus schonmal sehr dankbar.
MfG Bentschi
Hi,
schmeiß den mist weg und kauf dir was Vernünftiges von Logitech oder Microsoft.
Bei den Mensch-Maschine-Schnittstellen sollte man nicht sparen.
Viele Grüße
WoDi
schmeiß den mist weg und kauf dir was Vernünftiges von
Logitech oder Microsoft.
Nur der Vollständigkeit halber, sehe ich auch so.
Ich setze mal die Arbeitsstunde mit 10 Euro netto an. Zwei Stunden Bastelei und zwei Stunden Frust weil es nicht funktioniert, das macht 40 Euro. Nochmal 40 Euro kannst Du Dir bei Deiner Oma erbetteln.
Dann hast Du das Geld für eine wirklich gute optische Maus :0).
versprich uns dass Du auch berichtest, wenn Du versucht
Deine Grafikkarte schneller zu machen ,-)
LG
Alex
Für Hinweise und Hilfe bin im Voraus
schonmal sehr dankbar.
MfG Bentschi
Das erinnert mich etwas an meinen Golf II.
Bei dem ging 1989 das Getriebe kapput.
Glücklicherweise hatte ich noch nen nagelneuen Ferrari Testarossa in der Garage. Dessen Geriebe hat wirklich wie angegossen reingepasst.
Mit anderen Worten: Schände keine Logitech!
Moien
Ohne Erfolg, was mich zu dem
Entschluss gebracht hat -> schlechter Sensor.
Der Sensor ist wahrscheinlich nur ein Teil des Problems. Die Software die die Bewegungsverfolgung macht hat einen recht grossen Einfluss.
Zur Platine: Sowas habe ich noch nie
gesehen. Nagelneue Maus, Platine unten wirklich total
verschmutzt, verkratzt und die Lötstellen sind eher zum
lachen. Sieht aus als ob es ein Volltrunkener von Hand gelötet
hat.
Es war eher ein Kind das sich die Lötdämpfe für 50 Cent am Tag reinzeiht.
Kennt sich jemand damit aus und weiss
ob es möglich wäre die Sensoren einfach zu tauschen? Sind die
Sensoren mit allen Mäusen kompatibel?
Definitiv nein. Logitech selbst benutzt z.B. eine höhere optische Auflösung (mehr Pixel) in manchen Modellen. D.h. selbst innerhalb einer Marke past es nicht immer.
Kannst du die obere Schale der „schönen“ Maus nicht einfach auf einen kompletten Logitech Unterbau setzen? Den Empfänger kann man eh hinterm Rechner verstecken und die Ladestation anpassen ist auch nicht so komplex.
Oder
hängt das Ganze auch von dem Prozessor in der Maus (DSP heisst
das Ding, glaube ich) ab?
(Kein DSP, eher ein FPGA oder gar ein ASIC).
Definitiv ja.
cu