Liebe ExpertInnen,
ist der Lastschrifteinzug ohne Einwilligung des Kontoinhabers ein Straftatbestand? Wenn ja, welcher?
Dank & Gruß
Ralf
Liebe ExpertInnen,
ist der Lastschrifteinzug ohne Einwilligung des Kontoinhabers ein Straftatbestand? Wenn ja, welcher?
Dank & Gruß
Ralf
Meines Wissens führt das zur Kündigung des Kontos des Einziehers.
Hallo,
nein. Das ist zivilrechtlich ein Thema, aber auch nur zwischen Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister (Vertragsverletzung). Immer unterstellend, dass eine fällige Forderung besteht.
Gruß
C.
Moin,
wer soll das denn kündigen - die Bank des Einziehers? Wie sollte sie davon erfahren? Und was, wenn der eEinzieher selbst eine Bank ist?
Gruß
Rlaf
Hallo,
ist der Gläubiger eine Bank oder ist das die Bank, bei der auch das Konto geführt wird? Falls letzteres: steht im Buchungstext explizit „Lastschrift“ oder etwas wie Verrechnung, Umbuchung o.ä.
Gruß
C.
Genauer: Der Gläubiger ist ein Unternehmen, das für die Bank O arbeitet. Konto wird bei der Bank I geführt. „Schuldner“ kennt weder den Einzieher noch die übergeordnete Bank O. Als Verwendungszweck ist Kreditkartenabrechnung angegeben, „Schuldner“ hat keine Kreditkarte von der Bank O sondern eine von der Bank I.
Gruß
Ralf
Der Schuldner sollte aufmerksam prüfen, ob er nicht doch in einer vergessenen Schublade eine Kreditkarte von der Bank O hat, denn offensichtlich hatte die Bank O die Kontodaten (und möglicherweise dann doch auch noch ein SEPA-Mandat), sonst hätte sie den Betrag nicht einziehen können. Odrr? Um den Schuldner zu zitieren. ![]()
Servus,
gute Idee, passt halt nicht: „Schuldner“ hat von allen Instituten, bei denen er ein Konto hat, eine Debit-Karte, die meisten davon noch nie benutzt, aber wirklich und wahrhaftig nur eine Kreditkarte - die kriegt man nämlich nicht einfach zugeschickt, sondern muss sie beantragen.
Gruß
Ralf
Woher weiß der Kontoinhaber das?
Aber doch gut genug, um zu wissen, dass es einen Zusammenhang zwischen demjenigen, der einzieht und Bank I gibt.
Und das ganz ohne weitere Hinweise wie Kreditkartennummer, Abrechnungszeitraum, Referenznummer o.ä.?
Ganz ehrlich: mir fehlt noch einiges, um überhaupt den Sachverhalt zu verstehen.
Gruß
C.
Moin,
O_Bankpay fordert mich auf, zu bezahlen, (Absender noreply@O_Bankpay.com (!))
Dort ist angegeben:
O_Bank als gewünschter Empfänger.
Betrag,
Verwendungszweck 1006572277,
IBAN, BIC.
Zusammenhang zwischen demjenigen, der einzieht und Bank I
???
ohne weitere Hinweise
genau.
Gruß
Ralf
Hallo,
das steht so auf dem Kontoauszug und genau so oder hast Du die Adresse verändert? Oder ist das eine E-Mail-Adresse, von der Du eine (angebliche) Abrechnung erhalten hast? Lautet die genau so oder lautet die [email protected] Und warum fügst Du das Ausrufezeichen hinzu?
Steht da O_Bank oder Openbank?
Sofern das die Nummer ist, die auf dem Kontoauszug steht: das ist keine Kreditkartennummer.
Mir ist nachwievor völlig unklar, was überhaupt passiert ist. Gibt es eine E-Mail UND eine Abbuchung oder nur eines von beiden? Hast Du die Adressen und Nummern originalgetreu wiedergegeben oder verfremdet? Wenn Du nicht die Nummer angeben willst, die auf dem Kontoauszug oder in einer E-Mail steht, dann verfremde bitte die Nummer, indem Du Buchstaben einsetzt, aber verändere nicht die Länge und das Format.
Zum Hintergrund: die Openbank ist eine seriöse Bank, die in Deutschland früher unter Santander firmierte (und davor als CC-Bank) und einerseits die Amazon-Kreditkarte („Zinia“ ausgibt, andererseits auch als Konsumfinanzierer auftritt, d.h. z.B. Ratenkäufe in Elektronikmärkten oder online finanziert.
Kurz: es kann alles mögliche dahinterstecken - vom Ratenkauf über die Amazon-Kreditkarte bis hin zum Versuch einer unrechtmäßigen Abbuchung oder des Abgreifens von Daten. Im Augenblick lässt sich das noch nicht abschließend beurteilen.
Gruß
C.