Hallo,
Ebenfalls hallo! 
Ich wollte mit ein Home-Server der marke Eigenbau zusammen
basteln xD
Das wollten wir alle schon mal (und ich immer noch).
Ich habe schon ein eigenen Arbeit´s PC zusammen gestellt und
zusammen gebaut, darum habe ich schon paar Erfahrung damit…
Das ist gut. Übung macht den Meister! 
Also Ich tendiere zu diesem gehäuse:
http://www.caseking.de/shop/catalog/Gehaeuse/Big-Tow…
Weil:
Er hat
6 x externe 5.25 Einschübe
2 x externe 3.5 Einschübe
‚8 x interne 3.5 Einschübe für Festplatten‘
Platz für 7 Steckkarten
{Caseking.de}
Also reichlich Platz für die Terabyte großen Festplatten.
Reichlich platz ist relativ. 
Ich habe mir vor ca. einem Jahr genau dieses Gehäuse geholt. Ganz einfach weil mir die Optik relativ egal ist (hässlich finde ich es aber nicht) und ich es für den unschlagbaren Preis von 65€ bekommen habe.
Da ich mich auch gerne mal als „Datenmessi“ bezeichne (ich kann nichts löschen und hab mittlerweile 6,5TB randvoll) ist das erste wonach ich bei einem neuen Gehäuse schaue, wie viel 3,5" HDD’s ich in das Gehäuse unter gebracht bekomme.
8 x 3,5" + 2 mal wenn man auf Diskettenlaufwerk verzichtet klingt zwar erst mal viel, ist aber schneller weg als du gucken kannst.
Ich hab dir mal 2 Bilder von meinem Rechner angehängt wo sehr schnell klar wird, wovon ich rede! 
http://s1.directupload.net/images/101215/tkx5lmpl.jpg
http://s7.directupload.net/images/101215/38dykilp.jpg
Wie du siehst sind 8 Festplattenschübe nichts. Allerdings würde man in diesem Gehäuse (vorausgesetzt man verzichtet auf DVD und Floppy) sogar insgesamt maximal 20 Platten rein bekommen! ^^ Wie? Ganz Simpel. Es gibt diverse Einbaurahmen für die 5,25" Schächte. Das Platz-Effektivste was ich da bisher gefunden habe ist ein Einbaurahmen von Fantec. Hier werden die Platten hochkant eingebaut und somit bringt Fantec mit dem Rahmen in drei 5,25" Schächten insgesamt fünf 3,5" HDD’s unter. Diese Sogar in Schnellwechselrahmen, was für mich allerdings nebensächlich ist. Wie das Teil heiß, kann ich dir leider gerade nicht sagen. Es ist glaube ich auch nur noch schlecht verfügbar.
Na jedenfalls bekommen wir so 8 + 2 (Floppy) + 2x5 = 20 Platten in das Chieftec. Ich bin sogar der Meinung dass es für den Platz oberhalb des Netzteiles noch zusätzliche Käfige gibt wo man noch mal Platten unterbringen Könnte, allerdings habe ich bisher nichts dafür gefunden.
Was gibs noch zu dem Chieftec Mesh-Bigtauer zu erwähnen:
An sich ganz gewohnt von Chieftec Manier qualitativ ein sehr gut verarbeitet und durchdachtes Stück Metall zu einem konkurrenzlos günstigem Preis. Weiterhin ist es im Gegensatz zu vielen namenlosen Billig-Herstellern extrem robust und verwindungssteif was den Transport des Rechners auf eine Lanparty wegen dem Hohen Gewicht (18Kg) zwar extrem anstrengend aber dennoch auch sicherer macht.
Weiterhin viele kleine Features die man schon seit Jahren von Chieftec kennt:
- Festplatten ohne schrauben im Schnellwechselrahmen montiert
- PCI(e)-Erweiterungskarten werden nicht geschraubt und lassen sich so schnell austauschen
- auch 5,25" Laufwerke lassen sich schnell (fast schraublos) austauschen
- wie du selber schon bemerkt hast Zahlreiche Lüfter-Slots, die aber mittlerweile gemessen an Modernen Gehäusen nicht mehr so vorteilhaft umgesetzt sind. Die seitlich hinter den Festplatten eingelassenen drei 90mm-Lüfter erfüllen zwar gut ihre Aufgabe, jedoch trumpfen moderne Gehäuse hier mit 120er Lüftern in der Front auf, die um ein vielfaches leiser bei gleicher Fördermenge sind.
Das war dann schon mal ein Nachteil an dem Gehäuse, ich hab aber noch weitere gefunden:
- Seitlich vor der Grafikkarte im Gehäuse ist der Lüfter mit 90mm ebenfalls zu klein
- im hinteren Bereich in Höhe des Boards wünscht man sich heutzutage lieber zwei 140er Lüfter oder wenigstens zwei 120er. Hier bietet das Chieftec leider nur einen 120er. Reicht aber auch, besonders bei nem Server!
- weiterhin hätte ich mir das Netzteil lieber unten gewünscht, wie es in modernen Gehäusen oft zu finden ist.
- auch stört mich der oben (über dem Netzteil) verschwendete Platz, den ich dann lieber unten im Gehäuse gehabt hätte
- was ich aber am gravierendsten als Nachteil an diesem Gehäuse empfinde ist die schlechte Möglichkeit Kabel nach hinten auf die Rückseite vom Board zu führen, was (gut an meinem Bildern zu sehen) immer den Eindruck erweckt man könnte kein gescheites Kabelmanagement durchführen -.- Hier fehlen einfach die Öffnungen nach hinten um die Kabel durchzuführen.
Ansonsten bin ich mit dem Gehäuse aber sehr zufrieden und kann es dir wegen dem Preis mit sehr gutem Gewissen weiter empfehlen!
Außerdem:
Platz für bis zu 5 Gehäuselüfter und kann mit bis zu 16 Laufwerken verwendet werden.
{Caseking.de}
wie oben schon erwähnt können es unter gewissen Voraussetzungen auch deutlich mehr als 16 werden! 
{Caseking.de}
Und ist dennoch recht günstig, das Design lässt zwar wünsche
übrig aber es geht ja nur um Datenverwaltung.
In Punkto Datenverwaltung solltest du dir dir sehr schnell darüber im Klaren werden was für Ausmaße das ganze sehr schnell annehmen kann! 
Was ich allerdings noch Brauche ist:
Eine kompletten Computer! 
Ein Maindboard wo es sehr viele S-ATAII anschlüßße gibt um
Dazu möchte ich dir weiter unten eine andere Empfehlung machen.
möglichst viele dieser festplatten einzubaun:
http://www.amazon.de/Samsung-HD204UI-interne-Festpla…
Die Platte ist super und würde ich selber nehmen, aber am Preis kann man vielleicht noch ein wenig was drehen: http://www.preistrend.de/Preisvergleich_Samsung_Spin…
Dann natürlich noch dazu passende CPU und Speicher, und wie
kommt halt darauf an, was du für ein Board hast und ausgeben möchtest
funktioniert das mit der Raid … Sicherung?
ja, aber von einem OnBoard-Raid möchte ich dir aus diversen Gründe, zumindest langfristig gesehen, abraten
und wie funktioniert es das ich an mein festen PC Zugriff auf dem
Server habe
willst du nur auf die abgelegten Daten zugreifen, oder der Server auch Fernsteuern?
Um auf die Daten zuzugreifen empfehle ich dir die Daten an deinem Server einfach frei zu geben und auf deinem Arbeitsrechner entsprechende Netzlaufwerke einzurichten, ebenso auf deinem Laptop.
für Fernzugriffe macht sich das Windows-eigene Remotedesktop ganz gut. alternativen wären VNC oder TeamViewer.
mit kabel währe akzeptabel, aber welches und
wie?, und wie verbinde ich mich mit dem Ding pér Laptop,
Internet gibs mit nem Speedport, der Serie schlach mich tot xD
Deinen Rechner und deinen Server verbindest du ganz normal mit einem Netzwerkkabel an den Speedport. Dein Laptop wird über WLAN in die ganze Geschichte eingebunden.
Allerdings wird der SP leider kein Gigabit-Anschluss haben. Somit hast du später Übertragungsraten im Netzwerk von ca. 11MB/s. Ist dir das zu langsam solltest du überlegen dir einen kleinen Gigabit-Switch zuzulegen. Dann kommst in der Praxis so auf 60MB/s. Ausgenommen davon natürlich das Notebook, was mit 300MBits/s angebunden ist, praktisch aber deutlich drunter liegen dürfte.
und welches Betribssytem ist am besten geeignet Win XP?
Das kommt am Ende auf die Hardwarekonfiguration und diene persönlichen Vorlieben an, ich würde mich allerdings für ein Win7 entscheiden. Dieses bietet halt viele Verbesserungen in Sachen Energieverwaltung und Hardwareunterstürzung. Sicher wäre auch Linux eine gute Variante.
Allgemein könnt ihr mir Ratschläge geben was ich noch alles
brauche, Ahnung von Raid und sowas habe ich 0 xD
Also… prinzipiell gibt es hier viele viel Möglichkeiten. Es kommt aber auch immer ein bisschen darauf an, was du ausgeben und später mit dem Teil machen willst.
Ich vermute du hast ähnliche Absichten wie ich. Du willst dir einen Storage-Server zusammen basteln der dein Riesiges Datenarchiv im Netzwerk bereit stellt und kleinere Aufgaben wie Downloads oder Netzwerk-Streams bewältigen kann.
Hier für gibt es mehrere Ansätze.
Die einfachste, schnellste und kostengünstigste Variante zu deinem Ziel zu kommen ist der Acer Aspire Home Server http://www.preistrend.de/suchen.php?q=Acer+easyStore…
Allerdings ist man hier in seiner Erweiterbarkeit und Nutzbarkeit stark eingeschränkt. Von daher würde er für mich raus fallen, aber ich wollte ihn als Option wenigstens nennen.
Wenn wir uns doch lieber etwas selber bauen möchten wirds ein wenig komplexer. Besonders an dem wichtigsten Punkt: den Festplatten.
Deine Idee mit dem Raid ist prinzipiell ein guter Ansatz. Empfehlenswert ist hier auf jeden Fall das RAID5. Da dir zu Erklären was RAID ist hier deutlich den Rahmen sprengen würde verweise ich an dieser Stelle lieber auf den Wiki-Artikel zu dem Thema, der zwar nicht zu 100% korrekt ist, aber doch ausreichend veranschaulicht, wie das ganze funktioniert: http://de.wikipedia.org/wiki/RAID
Heutzutage hat so gute wie jedes aktuelle Board einen RAID-Controller der die Modi 0, 1 und 5 kann mit an Board, hier würden also keine Zusatzkosten entstehen. Allerdings haben moderne Chipsätze wie z.B. der ICH10R von Intel, welche solche RAIDS unterstützen gegenüber richtigen RAID-Karten für den PCIe-Slot gravierende Nachteile. Ist ja auch ganz logisch, wenn man bedenkt, was ein zusätzlicher RAID-Controller im vergleich zu einem Board mit integriertem RAID-Controller kostet. (Zu den Preisen später)
Vor und Nachteile:
- Onboard-Raid’s sind auf jeden Fall die eindeutig kostengünstigere Variante
- Onboard-Raid’s sind in ihrer Erweiterbarkeit stark begrenzt. So bietet beispielsweise der ICH10R maximal 6 Anschlüsse für Festplatten (was für mich definitiv zu wenig ist)
- Onboard Raid’s sind bei weitem nicht so zuverlässig und ausfallsicher wie richtige RAID-Controller
- wenn du irgendwann mal dein Board im Server tauschen willst/musst, stehst du vor dem Problem, dass dein Raid-Array womöglich auf dem neuen System nicht mehr erkannt wird (kann passieren, muss aber nicht) => alle Daten weg
- Onboard Raid’s belasten bei Aktivitäten auf dem RAID immer das gesamte System (Board, Speicher, CPU), da die Berechnunge eben von diesen Komponenten durchgeführt werden. Bei einer RAID-Karte ist das nicht so. Diese sind fast wie ein eigener Computer (was auch den Preis erklärt). Sie haben eine eigene CPU (Aktuell heute schon Dualcores mit bis zu 2x1,3GHz) und eigenen Arbeitsspeicher (512MB durchaus denkbar und erweiterbar)
- RAID-Controller-Karten können weitaus mehr als nur 6 Platten verwalten, bei der Firma Adaptec sind die RAID-Systeme mit Hilfe eines Expanders auf bis zu 256 Platten erweiterbar, aber auch einzelne Karten können schon bis zu 24 HDD’s „aufnehmen“.
- Bei einem Tausch der Hardware läufst du mit einer Controller-Karte nicht Gefahr, dass dein RAID-Array in dem neuen System nicht mehr läuft, da du ja die Controller-Karte einfach in das neue System Steckst.
- zum Thema Erweiterbarkeit noch folgendes als Anmerkung: zwar kannst du du bei einem ICH10R auch das Raid mit späteren Platten noch erweitern, aber irgendwann stößt halt auch der an seine Grenzen. Bei einer RAID-Karte kannst du jeder Zeit, wenn dein RAID-Array zu klein geworden bist einfach neue Platten anschließen und das RAID größer machen.
- mit zunehmender Plattenanzahl stiegt die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwann einmal 2 Platten gleichzeitig ausfallen. Würde das bei deinem RAID 5 passieren sind alle Daten verloren. Hier bietet sich dann das RAID6 an. Dieses funktioniert ähnlich wie das RAID5 allerdings werden hier 2 Platten als Ausfallsicherheit eingesetzt. Raid6 werden meines Wissens von keinem Onboard-Controller angeboten
- Weiterhin finde ich die Idee von sogenannten Spare-Platten zumindest erwähnenswert. Hier werden ein oder mehrere leere Ersatz-Platten mit an den Controller angeschlossen. Fällt eine Platte im RAID-Verbund aus, springt für diese die Ersatz-Platte ein und das RAID wird sofort rebuildet (wiederhergestellt). Allerdings gibt es meines Wissens diese Möglichkeit auch nicht bei Onboard-Controllern.
- Jetzt kommen wir zum einzig gravierenden Nachteil von Raid-Karte: der Preis.
Diese liegen für eine Adaptec RAID 5405 bei knapp 300€. Hier hast du aber gerade mal die Möglichkeit 4 SATA Platten anzuschließen, was denke ich in jedem Fall zu wenig ist. Besser siehts da mit einer RAID 51645 aus. Um mal das Zahlengewirr zu erklären die 5 vorne und Hinten ist die aktuelle Serie bei Adpatec. die erste Zahl danach, in dem Fall die 12, ist die Anzahl an SATA-Platten die du intern anschließen kannst. Die 4, die dann folgt sind 4 zusätzliche SATA-Platten die Extern angeschlossen werden können. So kommen wir bei diesem Modell auf insgesamt 16 SATA-Platten. Allerdings schlägt diese Karte auch schon mit über 580€ zu Buche. Am besten gefällt mir eigentlich die RAID 51645 welche Platz für bis zu 20 HDD’s und nur ein bisschen mehr nämlich um die 680€ kostet. An der Spitze hätten wir dann noch eine RAID 52445, welche mir allerdings dann mit knapp über 1000€ schon wieder nicht gerechtfertigt erscheint.
Ja lieber zero.flyff. Wie du siehst ist so eine RAID-Karte eine feine Sache, allerdings haut sie geldmäßig ordentlich rein. Mir selbst wäre es das wert und ich spare aktuell noch, weil es langfristig gesehen eine gute Investition in die Zukunft ist. Aber hier musst du halt selber entscheiden ob du so viel Aufbringen kannst und damit in die Zukunft investieren willst.
So viel erst mal zum Thema RAID. Sorry ist wohl ein bisschen ausgeartet, aber wollte dich wenn dann schon richtig aufklären 
So nun zum Restlichen System. Die Konfiguration ist natürlich nun ein wenig abhängig davon, ob du dich für eine RAID-Controller-Karte entscheidest oder nicht.
Nehmen wir erst mal den Weg mit Karte in Augenschein.
Bei einem Server der Rund um die Uhr läuft würde ich natürlich auch das Thema Energieverbrauch nicht vernachlässigen. Du wirst dich Wundern was ein Sammelsurium an Festplatten so verbraucht. Eine HDD nimmt durchschnittlich 12Watt, d.h bei 10 Platten sind das schon 120 Watt alleine. Auf jeden Fall sollte man also nicht am Netzteil sparen. Gute Netzteile bieten hier einen Effizienzgrad von bis zu 92% an (also max 8% werden in Wärme umgewandelt), wo Billignetzteile manchmal nur rund 60% haben (40% in Wärme umgewandelt). Weiterhin ist hier zu beachten, dass Netzteile am effektivsten bei 50-60% arbeiten. Hier ist der Wirkungsgrad am höchsten. Darüber hinaus wird er wieder schlechter. d.h. wenn dein gesamtes System durchschnittlich 250 Watt im Office-Betrieb verbraucht, sollte man schon auf ein Netzteil mit 500 bis 600Watt zurückgreifen. Ich persönlich schwöre auf Be-Quiet Netzteile der Dark Power Pro Serie, aber auch Netzteile von Tagan und Enermax kann ich durchaus empfehlen.
Mainboard: hier wirds kniffelig, denn je nachdem was du für Leistungsansprüche an das System hast kann man hier sehr unterschiedliche Wahlen treffen.
Meine Wahl wäre ein Athom Board mit einem N330 und ION-Chipsatz wie zum Beispiel eins von Zotac. Warum ist ganz simpel erklärt. Die Atom-CPU in Verbindung mit dem ION-Chipsatz ist sehr stromsparend und bietet meiner Meinung nach genug Leistung für einen Dateiserver. Weiterhin haben wir hier, wenn wir eine RAID-Karte benutzen einen dringend benötigten PCIe-Steckplatz, damit wir die Karte auch aufstecken können. Die nötigsten Anschlüsse für LAN, WLAN USB usw. sind alle vorhanden. Und das Board ist halt ziemlich günstig, wenn ich bedenke, dass CPU und Grafikkarte (welche in der Lage ist Full-HD Filme abzuspielen) schon mit dabei sind. Es gibt auch gegen kleinen Aufpreis Varianten, die ein Externes Netzteil mitliefern, was für uns wegen den ganzen Platten aber nicht in Frage kommt.
Diese Variante kommt natürlich nur in Verbindung mit einer RAID-Karte in Frage, da uns das Board nur 2 SATA-Anschlüsse bietet.
Wenns keine RAID-Karte sein soll oder etwas mehr Leistung haben soll müssen wir auf ein anderes Board zurück greifen. Hier bieten sich die älteren Sockel 775 Boards mit P45 Chipsatz an oder wenns etwas neuer sein soll auch gerne gerne ein Board mit 1156er Sockel für Core i3/i5 Prozessoren mit integrierter Grafik. Diese bieten für einen Dateiserver ja schon ganz ordentlich Leistung, sind in meinen Augen aber zu Teuer für dein Vorhaben und Nutzen. In dem Fall dass du doch lieber ein Onboard-Raid benutzen möchtest sollte das Board wenigstens 8 Sata-Anschlüsse haben. Wobei dann aber nur 6 an dem ICH10R hängen, welche später unser RAID bilden werden. Die andere 2 werden immer mit einem Zusätzlichen SATA/RAID Controller realisiert und die Hier angebundenen Platten lassen sich leider nicht mit in das andere Raid einbinden. Für uns eigentlich nur der Nutzen für eine separate Systemplatte.
So ein System ist im Gegensatz zum vorgeschlagenen Atom-Board zwar schneller und wir können auf die RAID-Karte verzichten, aber kostet es vergleichsweise (Raid-Karte ausgenommen) euch mehr Geld (kommt ja noch CPU und ggf. Grafikkarte dazu) und verbraucht um einiges mehr an Strom.
Wenn du dich für eine Variante entschieden hast kann man sicherlich noch mal eine genauere Beratung zwecks eines spezifischen Boards durchführen.
Abschließend noch kurze ein paar kleine Klärungspunkte:
Arbeitsspeicher würde ich dir 4GB empfehlen. Für WinXP reichen zwar auch 2, empfinde ich aber als deutlich unangenehm damit zu arbeiten. Ab 3GB+ Arbeitsspeicher brauchen wir dann natürlich auch ein 64Bit Betriebssystem. Da die 64Bit-Variante von XP hier nicht empfehlenswert ist und Vista in meinen Augen gänzlich ausscheidet bleibt uns hier nur noch die Wahl zwischen Win7 oder Linux.
Zum Thema Lüfter: wenn so viele Festplatten so eng übereinander in einem System hängen empfiehlt es sich grundsätzlich Lüfter davor zu hängen. Einfach weil es die Lebensdauer unserer Festplatten um einiges Steigert. Ich empfehle hier eine günstige Variante von Noiseblocker-Lüftern welche in sämtlichen Tests immer sehr gut abschneiden. Ich selbst habe, wie auf den Fotos zu erkennen Lüfter aus der Schweizer Edelschmiede Noctua verbaut. Diese sind allerdings sehr teuer. noch kurz zur Anzahl was du in den Chieftec rein bekommst:
- 3x92mm seitlich vor den HDD’s
- 2x92mm seitlich in die Gehäuseabdeckung auf dein Motherboard gerichtet (halte ich in deinem Fall für Überflüssig)
- 1x120mm im Heck in Höhe der CPU (siehe Bilder)
- 1x120mm im Heck über dem Netzteil (ich hab hier einen 140er mit 120er Bohrung)
Ein DVD-Laufwerk wirst du in dem Server wohl höchstens zur Installation brauchen, wofür man ja mal kurz eins anschließen kann. Aber ansonsten gibs DVD-Brenner ja schon ab 10€, den Platz würde ich mir in nem Server aber wohl eher für Platten sparen 
So, ich hoffe ich hab jetzt nichts mehr vergessen und konnte dir weiter helfen.
Abschließend noch mal kurz an den Wiki-Artikel zum Thema RAID durchlesen, damit du weist worauf du dich einlässt. Klingt aber alles schlimmer als es in der Praxis ist.
In dem Sinne hoffe ich, dass der Weihnachtsmann fleißig ist!
Liebe Grüße
Christoph
P.s. Wer Fehler findet darf sie behalten! 