Serviettenknödel - wie?

Ostern wirft seine Schatten voraus: „Mann“ wünscht sich Serviettenknödel, die habe ich aber noch nie gemacht. Also, ich nehme:

4 Brötchen vom Vortag (ginge evtl. auch 2 Tage alte Brötchen, oder sind die dann zu hart?) und zersäge sie in kleine Stücke (wie klein?).
Dann füge ich klein geschnittene Zwiebeln, die ich glasig gedünstet habe, dazu.
Dazu kommen ebenfalls 3 Eigelb, 250 ml Milch, klein gehackte Petersilie, Muskatnuss und P & S.
Das alles wird gut vermengt und muss ca. 30 Minuten ruhen.

Die 3 Eiweiß werden steif geschlagen und unter die Brötchenmasse gehoben. Dann pinsele ich eine Alufolie mit Fett ein und rolle damit die Brötchenmasse zu einer länglichen Wurst ein. Anschließend wird das ganze in einer Serviette/Windel eingerollt, die ich an den Enden zubinde.

Dann lasse ich meine Brötchenmassenwurst 30 Minuten in leicht köchelndes Wasser, wickle sie wieder aus und schneide sie in Scheiben.

Ist das so richtig und stimmen vor allen Dingen die Proportionen von Brötchen zu Milch, oder habt ihr andere (bessere) Ideen.

Liebe Grüße
Blümchen

hallo blümchen!

habe zwar selbst noch nie welche gemacht, aber letzte woche beim perfekten dinner gab es welche, die nach angaben der teilnehmer wohl auch richtig gut geschmeckt haben. ;o)

hier das rezept (gerade bei vox gefunden und kopiert):

6 Brötchen vom Vortag (à 50 g)
250 ml Milch
2 kleine Zwiebeln, klein gehackt
etwas Butter
5 Stiele Petersilie
2 Eier, Größe L
Salz
weißer Pfeffer
Muskat
3-4 EL Mehl
1 sauberes Küchentuch oder Stoffserviette

Für die Serviettenknödel zuerst die Brötchen würfeln und die Milch erwärmen. Die Würfel in der warmen Milch 20 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die klein gehackten Zwiebeln in der Butter andünsten und die Petersilie hacken. Nun alle Zutaten miteinander verkneten, Gewürze hinzufügen und evtl. etwas mehr Mehl verwenden. Küchentuch/Serviette anfeuchten, gut auswringen und die Masse darauf zu einer 6 cm dicken Rolle formen und die Enden verknoten oder mit Garn abbinden. Der Knödel kann auch in Frischhaltefolie eingeschlagen und bis zur Fertigstellung im Kühlschrank aufbewahrt werden. In siedendem Salzwasser halb zugedeckt ca. 25 Minuten ziehen lassen. Den Knödel herausnehmen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.

gutes gelingen
tanja

Liebe Butterblume,

ich habe mich zwar in meinem Leben nur an Semmel(n)knödel(n) (Karl Valentin lässt grüßen) versucht, aber eines kann ich Dir versichern:

4 Brötchen vom Vortag (ginge evtl. auch 2 Tage alte Brötchen,
oder sind die dann zu hart?)

die dürfen auch uralt sein, solange sie schimmelfrei getrocknet sind.

und zersäge sie in kleine Stücke (wie klein?).

Je härter, desto kleiner springts beim Sägen. Ansonsten Scheiben, die sich gut mit Milch vollsaugen können.

Und im übrigen fing ich dann immer mit der Milch an, damit die alten Dinger weich wurden und auch andere Geschmäcker als „altes Brot mit Milch“ annehmen konnten.

Alles weitere bitte von erfahreneren Menschen, ich habe sowieso immer „nach Gefühl“ gekocht, und inzwischen lasse ich kochen.

Gruß, Karin

Tach!

Ostern wirft seine Schatten voraus: „Mann“ wünscht sich
Serviettenknödel, die habe ich aber noch nie gemacht.

Macht nix… keine Hexenkunst :wink:

4 Brötchen vom Vortag (ginge evtl. auch 2 Tage alte Brötchen,
oder sind die dann zu hart?) und zersäge sie in kleine Stücke
(wie klein?).

Ich nehme z.B. manchmal uralte Brötchen. Die „schneide“ ich dann so in etwa wie Knödelbrot. Die kommen dann in eine Schüssel, und darauf Milch, damit sie wieder so richtig weich werden. Unter Zuhilfenahme von einem Stampfer oder so drücke ich die immer wieder zusammen, damit sie sich voll saugen können.

Dann füge ich klein geschnittene Zwiebeln, die ich glasig
gedünstet habe, dazu.
Dazu kommen ebenfalls 3 Eigelb, 250 ml Milch, klein gehackte
Petersilie, Muskatnuss und P & S.
Das alles wird gut vermengt und muss ca. 30 Minuten ruhen.

passt

Die 3 Eiweiß werden steif geschlagen und unter die
Brötchenmasse gehoben.

Das kenn ich nu nich… aber klingt nicht schlecht

Dann pinsele ich eine Alufolie mit Fett
ein und rolle damit die Brötchenmasse zu einer länglichen
Wurst ein. Anschließend wird das ganze in einer
Serviette/Windel eingerollt, die ich an den Enden zubinde.

Ich nehm Frischhaltefolie, da hab ich nix eingesaut…

Dann lasse ich meine Brötchenmassenwurst 30 Minuten in leicht
köchelndes Wasser, wickle sie wieder aus und schneide sie in
Scheiben.

passt ebenso

Ist das so richtig und stimmen vor allen Dingen die
Proportionen von Brötchen zu Milch, oder habt ihr andere
(bessere) Ideen.

Petersilie noch dazu… und evtl. eine Spur Muskatnuss… man kann da nicht viel falsch machen.

Das Einzige, worauf Du achten mußt: Dadurch, dass die Knödel nicht direkt mit Wasser in Berührung kommen, muß der Teig einfach feuchter sein. Wenn die Knödelmasse in etwa so trocken sein sollte wie bei Semmelknödel, dann hasst Du ne Art Schlagstock im Topf… Dann sind sie sehr sehr hart… Das geschlagene Eiweiß erfüllt hier den gleichen ZWeck = Es lockert die Masse auf. Also entweder mehr Flüssigkeit verwenden, so dass der Teig vom Löffel fällt, oder eben Eiweiss (geschlagen) unterziehen. Wobei ich ehrlicherweise sagen muß, dass ich das mit geschlagenem Eiweiss noch nicht gemacht habe.

Nur Mut! Es kann nicht viel dabei schief gehen :wink:

Liebe Grüße
Blümchen

Ebensolche

Midir