Sexsucht?

hallo

dies ist ein ernstgemeinte beitrag, die leute, die meinen vorherigen
beiträge oder probleme gelest haben wissen über mein sexualleben und
die bedürfnisse bescheid.

Ich hab so das gefühl als ob ich schon immer ziemlich triebig bin.
Mit 6 wenn ich mich noch entsinnen kann auf jedenfall verdammt früh,
hab ich das erste mal masturbiert und bin gekommen. Ging sehr einfach
nen orgasmus zu bekommen doch mit der zeit ging es schwerer.

Ich bin fast jeden tag erregt und wenn ich nicht „gestillt“ werde,
werd ich recht aggressiv, gelaunt und es stört mich richtig. Schon ne
längere Zeit ist es bei mir so, dass ich nach 3 Orgasmen
hintereinander wenn ich mich masturbiere immernoch erregt bin. Doch
ich masturbiere mit der hand, weil es am besten geht und wenn ich
nach 3 orgasmus weiter masturbiere, da breche ich meinen hand, also
bekomme nen krampf und das geht nicht. Doch wieso bin ich immernoch
erregt obwohl ich nen orgasmus hatte? Und selbst nach dem 4orgasmus
ist es sehr sehr schwer nen 5 orgasmus zu bekommen weil es
schwieriger ist zu kommen.
Ist das denn überhaupt normal?
Doch wenn ich mit einem mann schlafe, ich zwar nicht komme (komme
selten beim sex) so wird mein trieb jedoch meistens gestillt obwohl
ich keinen orgasmus habe. Deswegen unter anderem verläuft so mein
sexualleben. Hat es was mit der psyche zu tun?
Ich will nicht mehr ständig triebig sein, es ist wirklich die hölle
für mich, ich hab keinen freund und kann nicht jeden tag sex haben
und wenn ich nach 1 woche kein sex hab, dann ist es wirklich
schrecklich für mich…

gibt es tabletten die einem den trieb nachlassen? was soll ich tun,
ist es normal? ist es nymphomanie? laut
http://www.netdoktor.de/sex_partnerschaft/fakta/nymp…

ist es nicht wirklich sexsucht, da ich bei dem mann meistens nie
komme doch ich meistens zufrieden bin und keinen neuen mann
brauche…hat es was mit der psyche zu tun?

Bitte um ernste antworten. danke im voraus

Mit 6 wenn ich mich noch entsinnen kann auf jedenfall verdammt
früh,
hab ich das erste mal masturbiert und bin gekommen.

Das ist zwar nicht durchschnittlich, aber auch nicht bedenklich.

Ich bin fast jeden tag erregt und wenn ich nicht „gestillt“
werde,
werd ich recht aggressiv, gelaunt und es stört mich richtig.

Das ist ein bisschen wage formuliert. Grundsätzlich solltest Du weniger darauf achten wie oft Du es willst - das ist zweitrangig - sondern was genau passiert, wenn Du nicht „gestillt“ wirst. Psychisch gesunde Menschen empfinden den Entzug des Sexuallebens zwar meist als Mangel, es stellen sich aber keine ernstzunehmenden Persönlichkeitsveränderungen ein. Auch wenn es langweilig klingt, Sexualität ist normalerweise entbehrlich :wink:

Hat es was mit der psyche zu tun?

Sieht so aus. Das Ausbleiben des Orgasmus beim Partnersex kann damit in Verbindung stehen, v.a. wenn Du auch den außergewöhnlich früh hattest. Das halte ich aber für unwahrscheinlich, da Du in jedem Fall vor dem ersten Partensex schon viel sexuelle Erfahrung gesammelt hast.

gibt es tabletten die einem den trieb nachlassen?

Gibt es. Da ich es aber für ein psychisches Problem halte, solltest Du dich an einen Psychologen oder Psychotherapeuten wenden. Der wird dann entscheiden, ob eine medikamentöse Behandlung notwendig ist.

hallo danke für deine antwort, leider verstehe ich ihn nicht 100 %

Das ist ein bisschen wage formuliert. Grundsätzlich solltest
Du weniger darauf achten wie oft Du es willst - das ist
zweitrangig - sondern was genau passiert, wenn Du nicht
„gestillt“ wirst. Psychisch gesunde Menschen empfinden den
Entzug des Sexuallebens zwar meist als Mangel, es stellen sich
aber keine ernstzunehmenden Persönlichkeitsveränderungen ein.
Auch wenn es langweilig klingt, Sexualität ist normalerweise
entbehrlich :wink:

hm. Also wenn ich nicht gestillt werde, so bin ich ständig triebig, ist doch normal, dass man ein wenig launisch und aggressiv wirkt oder nicht? Und ich glaube nicht dass sich eine ernstzunehmende persönlichkeitsveränderung einstellt. Oder wie meinst du das?

Sieht so aus. Das Ausbleiben des Orgasmus beim Partnersex kann
damit in Verbindung stehen, v.a. wenn Du auch den
außergewöhnlich früh hattest. Das halte ich aber für
unwahrscheinlich, da Du in jedem Fall vor dem ersten Partensex
schon viel sexuelle Erfahrung gesammelt hast.

Es ist nicht so, dass ich nie bei einem Mann komme. Sondern es ist eher selten der Fall dass ich einen Orgasmus habe. Ich selbst weiß wie ich am besten komme, was der mann und in welcher stellung das am besten sein sollte. Braucht ausdauer etc. und vielleicht deswegen komme ich seltener. Wobei Oktober 2005 war mein letzter Orgasmus beim Sex und das mit dem gleichen Mann. Paar monate später hatten wir usn wieder getroffen und öfters sex gehabt, und da blieb orgasmus aus. Ich glaube weniger dass es bei meinem fall her in verbindung mit erfahrungen zu tun hat…

gibt es tabletten die einem den trieb nachlassen?

Gibt es. Da ich es aber für ein psychisches Problem halte,
solltest Du dich an einen Psychologen oder Psychotherapeuten
wenden. Der wird dann entscheiden, ob eine medikamentöse
Behandlung notwendig ist.

Meine frage wurde leider immernoch nicht beantwortet. ist es denn „normal“ oder wieso bin ich immernoch triebig selbst wenn ich bei masturbation 3-4orgasmen hintereinander bekomme und danach immernoch triebig bin? Hat es tatsächlich was mit der psyche zu tun oder eher körperlich? Wie kann ich es einem psychologen erklären, dass ich sexsüchtig bin und tabletten bräuchte?

Ich war bis jetzt bei 3 Therapeuten, Gründe wegen mein Sexualleben, männer und Kindheit etc…bis jetzt habe ich jedoch nie wirklich wegen meinem Trieb gesprochen. Dachte es wäre genetisch bedingt und deswegen irgendwo „noraml“ doch nach etliche orgasmen immernoch triebig und erst beim sex mit nem mann trotz ausbleibender orgasmus werd ich dann zufrieden. Woran könnte es liegen? Und welche art therapeuten sollte man da aufsuchen?

hm. Also wenn ich nicht gestillt werde, so bin ich ständig
triebig, ist doch normal, dass man ein wenig launisch und
aggressiv wirkt oder nicht?

Das ist normal…

Und ich glaube nicht dass sich
eine ernstzunehmende persönlichkeitsveränderung einstellt.
Oder wie meinst du das?

Aber du hast geschrieben, nach einer Woche sei das „ganz schrecklich“ für dich.
Das ist nicht normal, sofern das heißt, dass Du seelisch dadurch beeinträchtigt bist. Wie würdest Du dir 3 Monate ohne Sex vorstellen? Geht das, oder rechnest Du da mit merklichen Verhaltensänderungen, z.B. Wutanfälle.

Es ist nicht so, dass ich nie bei einem Mann komme. Sondern es
ist eher selten der Fall dass ich einen Orgasmus habe. Ich
selbst weiß wie ich am besten komme, was der mann und in
welcher stellung das am besten sein sollte. Braucht ausdauer
etc. und vielleicht deswegen komme ich seltener. Wobei Oktober
2005 war mein letzter Orgasmus beim Sex und das mit dem
gleichen Mann. Paar monate später hatten wir usn wieder
getroffen und öfters sex gehabt, und da blieb orgasmus aus.
Ich glaube weniger dass es bei meinem fall her in verbindung
mit erfahrungen zu tun hat…

Mag sein, speziell das Problem beim Partnersex ist dann wohl auf körperliche Faktoren zurückzuführen, z.B. geringe Erregbarkeit in dieser Situation. Da gibt es Unterschiede zwischen den Menschen, meist Aufgrund unterschiedlicher Nervendichte, das ist normal.

Meine frage wurde leider immernoch nicht beantwortet. ist es
denn „normal“ oder wieso bin ich immernoch triebig selbst wenn
ich bei masturbation 3-4orgasmen hintereinander bekomme und
danach immernoch triebig bin?

Das ist auch nicht unnormal oder krankhaft. Du musst da genau unterscheiden: Das eigentliche Problem ist, dass Du es deiner Darstellung nach unmöglich längere Zeit ohne Sex aushältst. Sofern mit „unmöglich“ wirklich gemeint ist, dass Sex für dich den Charakter einer Zwangshandlung hat, der Du dich nicht entziehen kannst, ist das eine Sexualstörung, die behandelt werden muss.

Hat es tatsächlich was mit der
psyche zu tun oder eher körperlich?

Das übermäßige Verlangen ist mit Sicherheit psychisch bedingt, alles andere ist unbedenklich.

Wie kann ich es einem
psychologen erklären, dass ich sexsüchtig bin und tabletten
bräuchte?

-)) Nein, so sollte das nicht laufen, der Psychologe muss schon selbst herausfinden, was genau los ist, und ob Medikamente erforderlich sind.

Ich war bis jetzt bei 3 Therapeuten, Gründe wegen mein
Sexualleben, männer und Kindheit etc…bis jetzt habe ich
jedoch nie wirklich wegen meinem Trieb gesprochen. Dachte es
wäre genetisch bedingt und deswegen irgendwo „noraml“ doch
nach etliche orgasmen immernoch triebig und erst beim sex mit
nem mann trotz ausbleibender orgasmus werd ich dann zufrieden.
Woran könnte es liegen? Und welche art therapeuten sollte man
da aufsuchen?

Wie gesagt, die Häufigkeit ist zweitrangig, entscheidend ist, dass der Sex einen unatürlich hohen Stellenwert in Deinem Leben einnimmt, d.h. unverzichtbar ist.Wenn Du zu einem Therapeuten gehst, musst Du schon „richtig“ mit ihm sprechen, Du solltest dich auch darauf einstellen, dass so eine Behandlung ca. 1-2 Jahre dauern kann, schon deshalb weil die Thematik erfordert, Vertrauen zum Therapeuten zu gewinnen, und erst ein Modus gefunden werden muss, wie man sich darüber unterhält. Ich empfehle einen „Psychotherapeuten“, ein großer Unterschied zum Psychologen besteht zwar nicht, aber erstere sind teilweise auf solche Probleme spezialisiert, Psychologen eher weniger.
Von speziellen „Sexualtherapeuten“ ist abzuraten, die sind eher auf „praktische“ Probleme eingestellt, außerdem glaube ich, dass die Bezeichnung nicht geschützt ist.

Vielen dank für deine Antworten, hast mir sehr geholfen.

lg