Hallo,
>Um Dir besser antworten zu können, müßte ich wissen, um welche Art von Abweichung Deiner Sexualität es sich handelt. Generell wäre es besser, wenn Du Deine Situation genauer schildern könntest.
Im übrigen möchte ich Dir sagen, daß es Dir wenig hilft, wenn Du weißt, um welches Gefühl es sich handelt. Denn das betrifft nur Deinen Kopf. Es verändert nichts.
Wahrscheinlich wäre es nötig, eine Therapie zu machen.
Es gibt aber sehr viele Therapiearten mit ganz unterschiedlichem Ansatz. Du müßtest also erst mal harausfinden, welche für Dich geeignet ist. Du kannst Dich theoretisch informieren, wichtiger wäre aber, die Therapeuten aufzusuchen und Dir einen persönlichen Eindruck zu verschaffen.
Wenn Deine Schamgrenze nicht zu hoch ist, wäre es auch in jedem Fall sinnvoll, mit Vertrauenspersonen darüber zu reden bzw. eine Gruppentherapie.
Du siehst also, es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, aber, wie gesagt, der „Kopf“ hilft Dir nicht viel weiter.
Von „Heilung“ könnte man sprechen, wenn Du bei dem Gedanken an Deine Eltern keine größeren Aggressionen mehr empfindest bzw. sagen kannst: Ja, das war so, das war schlimm, aber jetzt bin ich erwachsen und ich lasse nicht zu, daß meine Eltern auch heute noch mein Erwachsenenleben bestimmen. Ich bin heute kein Opfer mehr.
Alles Gute. Wenn Du ausführlicher schreibst, könnte ich Dir mehr sagen.