Sexualtherapie

Kein Traum sondern erfahrbare Realität.
Hallo,

nein, ich träume nicht, ich verarbeite nur meine Erfahrungen und habe diese hier weitergegeben. Wer sagt, daß Du RICHTIG liegst?

LG

Mikhael

Richtig?
Hallo,

und woher weisst Du nun wer von uns Recht hat? Beides ist möglich, Therapeut ja und Therapeut nein.

Mikhael

Antwort
Hallo,

warum meine Antwort so war? Weil ich davon ausgehe, nicht alles bis zum letzten i-Pünktchen erklären zu müssen.

LG
Mikhael

Placebo
Ob mit oder ohne Therapie, der Placeboeffekt wird so gut wie von allen bestätigt. Personen die bei einem Psychologen in Therapie waren, hatten teilweise höhere „Rückfallquoten“ wie Personen, die sich mit nicht ausgebildeten Psychologen (Freunde, Arbeitskollegen) austauschten. Somit liegt klar auf der Hand, daß ein Placeboeffekt vorliegt.

LG
Mikhael

Kann…
Hallo,

auch Dir kann ich zustimmen und zwar bei dem Wort: „KANN aktivieren…“

Natürlich kann ein Psychologe etwas aktivieren, aber das kann ein nichtausgebildeter Psychologe eben auch. Was ich mit meiner Antwort an die Ursprüngliche Posterin sagen wollte ist das:

„Mühe Dich selbst ab, denn Deine Lösung wird die der Therapeuten um Längen schlagen…“

Der Mensch ist sehr träge geworden und meint bei allem so schnell wie möglich eine Lösung haben zu wollen. Genau das spiegelt sich in unserer Gesellschaft wieder: „Ich will JETZT und sofort…“. Der Mensch will keine allmähliche Heilung sondern sofortige. Daß wird nicht klappen, in der Langsamkeit sind Veränderungen beständig…

LG
Mikhael

Es geht hier doch nicht ums Recht haben, sondern darum, wie der UP geholfen werden kann. Welche Meinung du hast und welche ein anderer, ist demnach ziemlich irrelevant, denn Ziel ist, dass die UP ihre Probleme in den Griff bekommt und ihre Beziehung wieder besser läuft, ob nun mit oder ohne Sexualtherapeut, aber das liegt allein in ihrer Entscheidung und nicht in deiner.

Thorid

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Hi,

Ergänzend zu dem was Monika gesagt hat:

Meine Therapeutin meinte mal im Rahmen unsrer Gespräche über Sexualität, daß ein Großteil „sexueller Störungen“ in einer Partnerschaft auf fehlende Kommunikation der Partner zurückzuführen sei. Daß heißt eigentlich klemmt es nicht „untenrum“ sondern es mangelt an Gesprächen über die Bedürfnisse, Wünsche und Abneigungen der Beteiligten. Diese kann meiner Ansicht nach nur in einem gemeinsamen Gespräch beseitigt werden, da der Therapeut auch sehen muß, wie die Beteiligten miteinander umgehen.
Und aus eigener Erfahrung: es tut gut (auch wenn die Partnerschaft jetzt nicht soo gestört ist) sich unter „Anleitung“ oder „Führung“ einer kundigen Person (die im besten Fall nur Stichworte gibt oder das Gespräch in eine bestimmte „problematische“ Richtung dreht) mal zu zweit über die Knackpunkte zu unterhalten.
Außerdem ist es wenig sinnvoll, wenn (in diesem Falle) sie von der Therapiestunde nach Hause kommt und ihm neue Tipps und Tricks mitteilt, zu denen er überhaupt nicht bereit ist.
Und zu guter letzt: es festigt die Beziehung ungemein, wenn man die Probleme, die man gemeinsam hat auch gemeinsam löst. Dieser Aspekt ist nicht zu unterschätzen!

Viele Grüße
HylTox

PS: wie ich nach dem Schreiben meines ersten Artikels festgestellt hat, hat die UP auch noch einen Artikel ins Medizinbrett gestellt. Unter den dort geschilderten Voraussetzungen wäre ein „Alleingang“ der UP wohl erst recht nicht zielführend.

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Geholfen werden kann mit oder ohne Therapeut, daß war meine Antwort.
Beides KANN richtig sein.

Mikhael

Beides KANN richtig sein.

Genauso sehe ich das auch.
Trotzdem gibt es kein allgemeines Richtig oder Falsch, wie ich deine vorige Antwort, in der du nach Recht Haben fragtest, verstanden habe.

Thorid

Liebe „Erfahrene“,
natürlich gibt es auch Gründe eine Sexualtherapie alleine anzugehen:
Erstens natürlich, wenn man zur Zeit keinen Partner hat - und erkennt, dass dies vielleicht mit dem Problem zusammenhängt.
Zweitens ebenso natürlich, wenn man mit einem Partner nicht über bestimmte Probleme sprechen möchte - aber erkannt hat, dass die Probleme bei einem selbst liegen (kommt öfter vor).
Ein Beispiel (ich meine Dich nicht): Hat eine Frau einen Orgasmus bisher nur „gespielt“, möchte das aber nicht mehr, kann ein Partner nicht nur momentan enttäuscht, sondern auch langfristig misstrauisch sein; dann kann man lernen, wie man das in den Griff bekommt, ohne den Partner zu „verletzen“.
So sieht´s
der Vieux

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Hi Mikhael,

natürlich steckt die Lösung unserer Probleme auch in uns selbst. Volle Zustimmung. Doch mach’ mal bitte die Augen auf: wieviele Menschen um Dich rum siehst Du jeden Tag, die nicht die Lösung ihrer Probleme in sich selbst suchen und erst recht nicht finden können oder auch gar nicht finden wollen? Die Menschen mögen mehr oder weniger danach suchen, doch in den meisten, gar allermeisten Fällen, bedarf es bei schwierigen Themen wie diesem, einer Hilfe von außen.

„…nachdenken und sinnieren“…" das klingt für mich wie Kopffick. Gerade wenn es um emotional belastende Erlebenisse, um sehr schmerzliche oder gar traumatische Erfahrungen geht, nutzt das ganze Nachdenken und Sinnieren allein nix. Gleich was man an Erkenntnissen hinzu gewinnt, man muss ans Eingemachte: an die verletzten Gefühle, an den Schmerz, an das Verdrängte! Und der Mensch hat viele Taktiken drauf, sich dem Stellen von Problemen auszuweichen. Klar ein Therapeut wird nie dasselbe wissen und empfinden können wie der Mensch der das, weswegen er in Therapie geht erlebt hat. Doch darum geht es ja auch gar nicht.

Ist es ein guter Therpeut, so wird er z.B. vieles nachempfinden können. Er muss nicht erst einen Suizidversuch selbst machen um Suizidpatienten helfen zu können. Und selbst mit dieser sehr ernsten Thematik gehen Menschen widerum unterschiedlich um. Taugt ein Therapeut, wird er auch z.B. spüren was ein Patient (noch) nicht spüren kann oder spüren will. Er hat das Handwerkszeug, das er dem Patienten an die Hand geben kann, um Schritt für Schritt, auch mal mit Rückschritten, zu dem Leben zu kommen das der Mensch gerne oder lieber führen möchte, so die Chemie stimmt, die Zeit reif ist und beide sich aufeinander einlassen können.

Tja, zum Thema Abkürzung: wieviele Menschenleben gehen zuende ohne tatsächlich „bewußt“ gelebt worden zu sein?

Es gibt auch Menschen die Psychotherapie und Seelenklemptner als effizient erlebt haben oder erleben. Kennst Du solche Menschen nicht? Was konkret lässt Dich so gegen Psychotherapie sein?

Ciao,
Romana

PS: Gestern kam ich mit jemanden ins Gespräch und passend zum Thema: http://www.amazon.de/Kryon-Sex-Wolke-Eine-Gebrauchsa… bzw. http://www.libri.de/shop/action/showAnno;jsessionid=… Neben liebevoll mit sich und dem Du umgehen, kann auch Literatur eine Hilfe zusätzlich zu einer Psychotherapie sein.

Hi Thorid,

ich hasse Aküifis. UP steht für?

Danke und ciao,
Romana

Hi Romana,

ich hasse Aküifis. UP steht für?

Ursprungsposter(in)

Grüße
HylTox

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Danke an alle !!!
Danke an all Eure Meinungen und Ratschläge. Ich stehe damit doch nicht so alleine da, wie ich dachte.

Wenn selbst der, den es punktuell betrifft (also der Mann) als Problem sieht und nicht weiß, warum es so ist, warum soll es dann falsch sein, einen Experten zu fragen? Dieser kann durch bestimmte Fragen auf Hintergründe kommen, auf die wir wahrscheinlich nie kommen würden.

Also danke für die Diskussion.

Gruß Ina