ohne Dir nahe treten zu wollen: Das bekommt Ihr in den Griff,
seid kreativ!
ohne Dir nahe treten zu wollen: Das hast Du nicht in den Griff bekommen…
Jemand bittet um Antwort, von dessen Problemen Du nichts weisst und Du bietest ihm eine Plattitüde an, nicht sehr kreativ.
Ich habe überlegt, die Probleme im Sexualleben mittels einer
unabhängigen Person wieder in Griff zu bekommen.
und was sagt dein Mann dazu ? möchte er auch mit ?! Sieht er auch Handlungsbedarf oder leidest „nur“ du darunter ?
Es würde nämlich nicht wirklich was bringen, wenn du allein zur Therapie gingest, wenn das Problem eigentlich euch beide betrifft - und es bringt auch nichts, wenn er kein Interesse an einer Veränderung hat.
Wie läuft eine Sexualtherapie ab? Und wo kann ich mich über
geeignete Adressen informieren?
Dein Hausarzt kann dir Adressen nennen, Beratungsstellen wie Pro familia haben auch Adressen parat
Ich merke immer, wenn solche Anfragen hier gestellt werden, man als doof oder so hingestellt wird.
Ich würde diese Frage nicht stellen, wenn es nicht so ein Problem wäre.
Und einfach so hinkriegen, wenn man die Ursache der Probleme nicht kennt, ist leicht gesagt.
Und zu den anderen. Natürlich sieht mein freund das Problem auch so, ich wollte erst mal für mich interessenhalber nachfragen, wie so was abläuft.
Und zu den anderen. Natürlich sieht mein freund das Problem
auch so, ich wollte erst mal für mich interessenhalber
nachfragen, wie so was abläuft.
Frag doch dort mal nach, da sitzen die Profis.
Beim Ablauf kommt es auf den Therapieansatz an.
Da ist es dir, rauszufinden, was dir mehr liegt,lass dich auch daingehend beraten.
Vor allem aber ist wichtig, ob der Mensch, der die Therapie anbietet, dir liegt. Das ist oft wichtiger als der Ansatz. wenn die Chemie nicht stimmt, kannst du jeden noch so passenden Ansatz knicken.
Und langfristig gesehen wärs schon besser, zu zweit hinzugehen.
LG! Allu
als doof meine ich nicht Dich hingestellt zu haben. Ich wiederhole meine Antwort an Klaus noch einmal:
Für jedes Problem steckt die Lösung in uns selbst. Durch nachdenken und sinnieren über das Problem wirst Du eine Lösung finden. Ein Therapeut wird niemals so exakt euer Problem erkennen wie Ihr es selbst erkennt. Der Weg zum Therapeuten ist eine vermeintliche Abkürzung, Abkürzungen kosten aber in der Regel mehr Kraft und man begibt sich unnötigerweise in Gefahr.
wenn du dir einen Arm brichst, steckt die Lösung des Problems auch in dir, deine Knochen wachsen wieder zusammen. Irgendwie. Dennoch gehst du zum Arzt, nicht als Abkürzung und nicht, weils Kraft kostet, sondern, weils die Heilung beschleunigt und dein Arm richtig wieder zusammenwächst, nicht irgendwie krumm und schief. Denn nur dann kannst du ihn wieder gut gebrauchen.
Der Arzt hilft dir und deinen Knochen beim Selbstheilungsprozess, der Therapeut macht nichts anderes mit deiner Seele und/oder Psyche.
Ich habe überlegt, die Probleme im Sexualleben mittels einer
unabhängigen Person wieder in Griff zu bekommen.
Gut oder nicht…was meint „er“ dazu?
Es nutzt relativ wenig, wenn er nicht bereit ist,. an der Veranstaltung teilzunehmen (ich meine auch „teilnehmen“ und nicht nur „mitgehen“)
Wie läuft eine Sexualtherapie ab?
Ihr redet mit einer Person (dem Therapeuten/der Therapeutin) über Euer Sexleben schildert ihm/ihr was Ihr daran nicht so prickelnd findet und erhaltet Methoden/Maßnahmen um das eventuell zu verbessern.
Und wo kann ich mich über
geeignete Adressen informieren?
Pro familia, Krankenkasse…
Gibt es dort eine Art Infostunde, wo ich feststellen kann, ob
das eine für uns geeignete Art ist, die Probleme zu lösen?
Eine Probestunde bei einem Psychologen sollte immer drin sein.
Wichtig ist, daß Ihr Euch vielleicht vorher darüber unterhaltet, ob Ihr das Ganze lieber bei einer Frau oder bei einem Mann machen wollt. Komischerweise würde es mir (als Mann) einem Mann gegenüber nicht sehr leicht fallen über diese Dinge zu reden.
Die Gespräche dort sind doch sehr intim, und ohne Offenheit von Euch nutzt die ganze Veranstaltung ziemlich wenig.
Während einer Therapiestunde kommt eine sehr vertraute Atmosphäre auf und Ihr solltet Euch schon bei der Infostunde die Frage stellen, ob Ihr dem Menschen, dem Ihr momentan gegenübersitzt bereit seid offen über die im Normalfall nur zwischen Euch stattfindenen Dinge Auskunft zu geben.
Gerade bei einer Sexualtherapie spielt meiner Ansicht nach die Person des Therapeuten/der Therapeutin und Eure Beziehung zu dieser Person eine große Rolle.
Und: Ihr müßt die Bereitschaft mitbringen etwas (vielleicht nu eine Kleinigkeit, vielleicht auch etwas grudsätzliches) an Eurem Zusammenleben (oder auch nur Zusammenschlafen) zu ändern!
Und: wenn das alles stimmt, dann nix wie los!
Es kostet Überwindung macht aber gegebenenfalls auch Spaß uns sollte ein schönes Ergebnis haben.
ein Armbruch ist ein Schaden der Materie, ein Seelenproblem bzw. eine geistliche Sache ist nicht so leicht zu orten wie ein Bruch.
Wenn ich sehe wieviele Fehldiagosen gestellt werden, würde ich den Gang zum Psycho nicht wagen.
Für mich sind Psychologen keine Heiler. Die „Seelenklempner“ schneiden nach statistischen Überprüfungen miserabel ab. Literatur: „Lexicon der Psychoirrtümer“.
Gruß
Mikhael
Der Arzt hilft dir und deinen Knochen beim
Selbstheilungsprozess, der Therapeut macht nichts anderes mit
deiner Seele und/oder Psyche.
Für jedes Problem steckt die Lösung in uns selbst. Durch
nachdenken und sinnieren über das Problem wirst Du eine Lösung
finden. Ein Therapeut wird niemals so exakt euer Problem
erkennen wie Ihr es selbst erkennt. Der Weg zum Therapeuten
ist eine vermeintliche Abkürzung, Abkürzungen kosten aber in
der Regel mehr Kraft und man begibt sich unnötigerweise in
Gefahr.
Ich finde, das ist einfach zu kurz gedacht. Es gibt eben Situationen, in denen man sich nicht selbst helfen kann, sondern die Hilfe eines Aussenstehenden benötigt. Das heisst ja nicht, dass man selbst nichts tut und alles über sich ergehen lässt. Ein Therapeut ist eben kein Guru, dem man blindlings folgt, sondern man arbeitet gemeinsam an dem Problem.
Aber abgesehen davon, dass ich es anders sehe, war das doch wenigstens eine Antwort von Dir. Keine Ahnung, warum Du das nicht gleich so formuliert hast, hätte dir viel Kritik erspart.
ein Armbruch ist ein Schaden der Materie, ein Seelenproblem
bzw. eine geistliche Sache ist nicht so leicht zu orten wie
ein Bruch.
Soweit gebe ich Dir sogar Recht.
Wenn ich sehe wieviele Fehldiagosen gestellt werden, würde ich
den Gang zum Psycho nicht wagen.
Das ist Deine Sache, wenn Du nicht zum Therapeuten gehst.
Wenn ich sehe, daß die Ursprungsposterin unter einem gewissen Leidensdruck leidet.
Wenn ich die Möglichkeit in Betracht ziehe, daß die Beziehung an diesem „sexuellen“ Problem zerbricht.
Und wenn ich weiterhin annehme, daß die Beiden am Weiterbestehen ihrer Beziehung interessiert sind, dann würde ich den Gang zum richtigen Therapeuten empfehlen. Auch weil ich hierin eine Chance sehe, die Beziehung wesentlich zu verbessern!
Und: zu Deiner (im anderen Posting) geäußerten Meinung, daß die Beiden die Heilungschance „in sich“ hätten: auch da gebe ich Dir Recht.
Aber diese „Chance“ kann durch einen Therapeuten aktiviert werden. Sis kommen wohl „von selber“ nicht darauf.
Oder meinst Du der Therapeut legt während des Geschlechtakts der Beiden selbst „Hand an“?
Irgendwie hast Du anscheinend eine etwas seltsame Vorstellung einer Sexualtherapie (zumindest Deinen Horrorvisionen nach, die Du hier andeutest)!
Der Arzt hilft dir und deinen Knochen beim
Selbstheilungsprozess, der Therapeut macht nichts anderes mit
deiner Seele und/oder Psyche.
Vielleicht meint hier M. ein tiefere Fragestellung,
nämlich „ob das Problem überhaupt ein Problem“ ist.
Sprich: Man meint, „man soll“, aber man „kann nicht“.
Also wird das „Nichtkönnen des Gesollten“ als „Problem“
zu einem „Fachmann“ getragen, „da man ja sollen müßte“
und unter dem „Nichtfunktionieren“ im Vergleich zum
„idealen Gesollten“ leidet.
ich habe da mal eine frage - wieso nutzt es ihr nichts wenn sie allein zu einer solchen therapie geht? sie hat doch in jedem fall etwas davon würde ich meinen - kannst du mir sagen wie du das genau meinst?
wunderbar - bist du ein mensch der derart reflektiert ist das er auf alles eine antgwort hat - wäre dem, so - würde manches problem erst gar nicht entstehen.- ich unterstelle dir eine gewisse kurzsichtigkeit und auch eine gewisse oberflächlichkeit - hier geht es um das glück 2er menschen und ich kann nicht nachvollziehen warum du 1. glaubst das dritte sich nicht einfühlen können (noch dazu mit einer entsprechenden ausbildung) und warum du wohlwollend unterstellst jedweder mensch würde in der lage sein den kern der eigenen probleme erkennen, verarbeiten und lösen zu können - so mal eben ausf der hüfte - und das bei dem erziehungs-und gesellschaftssystem in dem wir leben - sag mal hase - wovon träumst du eigentlich nachts?*lach - das was du dir da wünscht ist evtl mit viel übundg und stetiger weiterentwiklung -wozu viele menschen gehören die eine thera machen z.b - in 100 jahren soweit - eher aber in 1000 jahren.
ich frage mich nun gerade - träumst du oder bist du schon abgehoben?*g
herzlichen gruss
nins
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Hallo,
mal eine gegenfrage: schau dir doch mal die menschen an - wie sehr sie in der lage sind sich zu durchschauen - so ohne hilfe - von an sich arbeiten gar nicht zu reden.
das rüstzeug ist einfach nicht vorhanden - ich kann nicht nachvollziehen wieso man dem menschen nicht zutraut das er sich zumindest bei einer therapie darauf einlässt und entscheiden kann/will (bewusster absichtlicher vorgang) ob der helfende das richtige gegenüber ist.
die tatsache das viele keine ergiebige therapie erleben hat viele gründe meiner meinung nach - angefangen von jenen die gar keinen erfolg wollen - aber glauben einen zu wollen - bis zu jenen die jedwede verantwortung abgeben - ich glaube zwar auch das es weniger fähige theras gibt und vor allem das es einen haufen gibt die den arsch nicht in der hose haben wenn sie überfordert sind es zu sagen oder z.b wenn jemand eine andere thera-form braucht - selten scheint es einen thera zu geben der hier sagt - du bist bei mir fehl am platze - aber ich behaupte noch immer - der erste schritt zur selbsthilfe ist die übernahme der eigenverantwortung in der wahl und beobachtung der person die mir hilft - das hat nichtmal was mit misstrauen zu tun.
mir kommt das alles so vor als würde man meinen ein thera müsse unfehlbar sein… und hier und auch in anderer hinsicht habe ich das gefühl das jene person die einen begleiten soll in helfender und sehender weise oft gar keine chance hat. und sie wird nicht selten auch benutzt - aber das ist ein anderers thema und es ist ihre aufgabe damit umgehen und reagieren zu können.
wieso nutzt es ihr nichts wenn sie allein zu einer solchen therapie geht?
weil dabei die Beziehung zu Bruch gehen könnte, weil sie sich weiterentwickelt und er stehenbleibt.
Außerdem sind bei solch einem Problem beide beteiligt. Deshalb wäre es gut, das beide hingehen + ihre Sicht der Dinge darlegen. Der/die Therapeut/in kann dann als Außenstehender auf Dinge hinweisen, die das Paar übersieht + Ratschläge geben. So hat die Beziehung eine größere Überlebungschance.
Ablehung
Hallo Mikhael!
Solche Meldungen und Einstellungen sind es, die es Menschen, denen es wirklich dreckig geht, davon abhalten zu einem Therapeuten zu gehen, der ihnen eventuell helfen könnte.
Man kann genauso sagen: Wenn du krank bist, musst du nicht zum Arzt gehen, dein Körper heilt sich früher oder später von alleine.
So wie ein Arzt den Körper unterstützen kann, sich selbst zu heilen, kann ein Therapeut einen Menschen unterstützen, der sich in einem psychischen Dilemma befindet. Er kann Denkanstöße geben, Blickwinkel eröffnen, auf die man alleine (auch durch sehr sehr langes Sitzen und Sinnieren) niemals gekommen wäre, und dir ein ganz wichtiges Gefühl geben: Verstanden und akzeptiert zu werden.
Dieses Gefühl gibst DU einem Menschen bestimmt nicht, wenn du ihm sagts „Ach, lass doch den Therapiequatsch, sowas musst du doch selbst in den Griff kriegen“. Das erzeugt verletzende Gefühle, Druck und Selbstzweifel. Und die wiederrum führen sicher nicht zu einer Verbesserung eines Problems, egal welcher Art.
Ich weiß, du hast es eigentlich nicht so gemeint. Eigentlich hast du gemeint: „Ich traue dir zu, dass du all deine Probleme selbst löst, hab Mut, du schaffst es!“ Das wäre ja eine durchaus liebe und mitfühlende Antwort gewesen. Aber so ist es leider nicht angekommen. Speziell will das jemand, der um Rat und Hilfe bittet, nicht hören.
Es mag stimmen, dass ein Therapeut niemals den selben Einblick in ein Problem hat, wie du selbst. Aber er kann dennoch helfen. Vielleicht nicht jedem, aber doch sehr vielen Menschen. Jeder Mensch hat andere Wege um sein Leben zu leben und seine Probleme zu lösen. Manche nehmen lieber Hilfe in Anspruch, manche lieber nicht. Vielleicht solltest du dir das zu Herzen nehmen und in Zukunft deine Worte ein bisschen sensibler wählen.
Ich wünsche dir alles Gute für dein Leben und dass du niemals in die Lage kommst einen Therapeuten zu brauchen.