Hi,
in Anlehnung an den Thread in L&L (Attraktivitätsprofil) hier eine weiterführende Frage.
Im Fernsehen habe ich von einer Studie für eine Singlebörse gehört. Es gibt im Internet bei match.com (keine Werbung - kostet nix) einen interaktiven Test, bei dem man mithilfe von Fotos das eigene Präferenzprofil zur sexuellen Attraktivität von Gesichtern messen lassen kann.
Dazu ein paar allgemeine Anmerkungen:
Es geht nur um das Gesicht, nicht um Körperbau oder gar „Ausstrahlung“.
Alle Fotos stammen von Models, es sind also keine häßlichen Menschen dabei (entstellte usw.)
Die Auswahl erfolgt intuitiv. Binnen Bruchteilen einer Sekunde muß man entscheiden, welches Gesicht sexier ist.
Man bekommt dann einen detaillierten Report über das Ergebnis. Jedes einzelne Gesichtsmerkmal (Farbe von Augen, Haut und Haaren, Gesichtsform, Lippen, Nasenform usw.) wird auf die eigene Präferenz analysiert. Es werden Gesichter vorgeschlagen: „Diese findest du attraktiv - liegen wir richtig?“ „Diese sind nicht dein Typ - liegen wir richtig?“
Es geht NICHT darum, das gängige Schönheitsideal herauszufinden. Die meisten der dortigen Portraits könnten Schauspieler, Popstars und Models sein. Es geht um spezifische Merkmale, die wir als sexy interpretieren.
Den Test mit Frauengesichtern (ich bin f) habe ich nicht gemacht. Wäre natürlich auch interessant, da die Fragestellung dann lauten würde: „Welche dieser Gesichter DENKST DU WÄREN sexy?“
Jetzt meine Frage:
Wie entstehen diese Präferenzen? Ist es angeboren, „auf welchen Typ man steht“? Hängt es vom andersgeschlechtlichen Elternteil ab (das Gegenteil - das Ebenbild)? Prägt die „erste Verliebtheit“? Unhewußte Kindheitserinnerungen?
In L&L meinte ein Poster, daß er gar keine Präferenz hätte sondern dem mehrheitlichen Ideal gefolgt ist. Woher kommt das nun wieder?
Grüße
datafox

)