Sexuelle Freiheiten im Islam

Guten Morgen Zusammen,

in Frankfurt an der Konstablerwache gibt es keine „normalen Ampelmännchen“ sondern schwule/lesbische Ampelmännchen. Eine nette Idee die unsere Vielfalt zeigt und gleichzeitig die Botschaft vermittelt, das wir Bunt sind.

Vor allem der Raum Frankfurt ist stark muslimisch geprägt. Ich frage mich daher, ob es im Frankfurter Raum auch so etwas wie einen „schwulen Imam“ gibt bzw. ob Schwule überhaupt in die Moschee dürfen?

So hat z.B. jemand aufs Bahnhofsklo geschmiert „Bunt und Toleranz auch in der Moschee: Mehr Schwule in die Moschee“ - nach nur zwei Stunden war das alles durchgestrichen.

Leben wir tatsächlich im Land der ewig Gestigen?

Solange die Kath. Kirche Schwulen mit „Mitleid“ begegnet…
sollten wir uns um andere Religionen keine Gedanken machen

Zur eigentlichen Frage kann ich nichts beitragen, aber ich wollte doch mal sehen, wie schwule und lesbische Ampelmännchen aussehen. So:

schwul

Also umarmt oder händchenhaltend in die Moschee?

Haben Schwule und Lesben das Bedürfnis, ihre sexuelle Neigung (ständig) zeigen zu wollen? Wie käme das in den Häusern anderer Religionen an?

Ich erinnere daran, dass das Schwul Sein bei uns in D noch gar nicht so lange straffrei ist:

Wikipedia: „ Der § 175 des deutschen Strafgesetzbuches (§ 175 StGB) existierte vom 1. Januar 1872 (Inkrafttreten des Reichsstrafgesetzbuches) bis zum 11. Juni 1994. Er stellte sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe.“

Ich gebe Dir absolut recht!
Man hat mich als Homophob bezeichnet, als ich meinte, das mit den Ampelmännchen muss nicht unbedingt sein. Es kommt fast so rüber, als ob es schon falsch ist, nicht homosexuell zu sein. Mir wird die Toleranz ja fast eingeprügelt - wie das bei den vielen Moscheen aussieht ist dann egal.

Ich müsste länger überlegen, warum man zwei erwachsene Menschen oder eine Gruppe von Menschen bestrafen sollte, wenn sie einvernehmlich etwas tun oder lassen, ohne andere dabei zu schädigen oder zu belästigen.

Bei Kindern ist das etwas Anderes, da muss die jeweilige Kultur noch eingeübt werden. Bis 1994 Doktorspiele in D also nur für Mädchen oder gemischte Gruppen :wink:

Mir wird die Toleranz ja fast eingeprügelt.

Naja, das Pendel muss offenbar erstmal zur anderen Seite ausschlagen. Ein Befreiungsschlag sozusagen.

Wir sind hier ja bei Religionen. Ich habe nie verstanden, warum lt. Bibel den Menschen Adam und Eva der freie Wille gegeben wird. Und kaum nutzen sie ihn, werden sie von ihrem Grundstück vertrieben. Wem haben sie geschadet?

Das ist doch nur eine dämliche Idee von Menschen, die anderen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden, unterjochen und abzocken wollen. Damals mit der Erbsünde.

Zieht aber nicht mehr so, deshalb müssen neue Ideen her.

Beispiel: Gewerbe- und Wohngebiete liegen weit auseinander, Fachleute müssen „mobil“ sein im Job. Also beruflich bedingt fahren. Tante-Emma-Läden gibt’s auch kaum noch, also wieder fahren zum Einkaufen. Und für Freizeitvergnügen sowieso.

Es ist offenbar gelungen, den Menschen ein schlechtes Gewissen einzureden wegen des Ausstoßes von CO2, auch beim Heizen. Also kann man abkassieren …

Nun mag mancher einwenden: „Aber CO2 ist doch eine wirkliche Gefahr“. Der eine sagt so, der andere sagt so und hält Methan für „die“ Gefahr. Zwischenzeitlich waren es auch Chlorkohlenwasserstoffe, Schwefel (Waldsterben) und die Ozonlöcher. Es geht mir um ein Beispiel, wie per Religion eingeübte Ängste umgeleitet werden können.

Also lebt angstfrei. Auch keine Angst vor Schwulen und Lesben in der Moschee und anderswo und ihren Ampelmännchen an der Straße.

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So wenig wie in die Kirche oder die Synagoge.

Kann es sein, dass Du da was verwechselst? Bist Du nicht der, der damals den weitergereichten Kelch auf Ex geleert hat, nachdem Du dem Pfarrer zugeprostet hattest?

Schöne Grüße

M

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Hängt mir das jetzt ewig nach? Das war doch ein Missverständnis. Die Kirche hatte eingeladen zum „Gottesdienst für Ungläubige“ *) und ich war - so mein Eindruck - der Einzige. Da wollte ich kein Spielverderber sein und habe ausgetrunken.

*) nicht erfunden, die hatten öfter solche Ideen (auch Orgelkonzerte mit dem Organisten auf Großleinwand) und ich wollte sehen / hören, was das ist. Und ich war wirklich der einzige Ungläubige.

Nein, in Wirklichkeit lehne ich diesen „symbolischen Kannibalismus“ ab und habe den Leib und das Blut Christi nicht angerührt.

Bin wegen dieser Formulierung bei anderer Gelegenheit heftig verbal mit einem Pfarrer zusammengerasselt - nach der Veranstaltung haben wir aber draußen vor der Tür noch lange weiterdiskutiert. Und später war er Referent auf einer meiner Veranstaltungen.