Sexueller Missbrauch 13 jähriger

Hallo Zusammen,
ein wenig unsicher ob im richtigen Brett (gleich drunter steht Kindergeburtstag ins Haus) möchte ich die Frage trotzdem hier los werden.

Vor ca. 3 Stunden habe ich von einer Nachbarin erfahren, das der im Nebenhaus wohnende ältere Herr, sich angeblich an dem Nachbarskind gegen Geld vergeht, bzw. sich befriedigen lässt.
Hintergrund ist das das ca. 12-13 jährige Mädchen in nicht gerade sozialen Verhältnissen, also oft alleine mit der Cousine im gleichen Alter allein zu Hause ist. In Parterre Wohnung ständig halbnackt im Fenster sitzen und viele Jungens aus der Nachbarschaft dort durchs Fenster ein und aussteigen, in der Nacht so gegen 1.00 h habe ich es selbst auch schon beobachtet. Der ältere Nachbar steht ebenso öfters vor dem Fenster, dabei wurde folgendes durch eine Nachbarin gehört: Älterer Nachbar: Ich bin es satt, ich kann dir kein Geld mehr geben
du machst mich arm.
Kind: Letzte Woche als ich deinen Schw… in der Hand hatte, habe ich dir angeboten das du mich für 50 fi… darfst, jetzt haste Pech.

Die Woche zuvor kamen laute Stöhngeräusche aus der Wohnung des älteren Herrn (Vormittag), anschliessend verlies das Mädchen im Nachthemd die Wohnung und ging in seine gegenüberliegende Wohnung.
(lt Nachbarin die in diesem Hause wohnt)

Beide Mädchen fallen mir seit geraumer Zeit ins Auge, sie gehen auf die Sonnenbank, kaufen sich ständig neue Klamotten in Begleitung des älteren Nachbarn, obwohl es den Eltern finanziell nicht so berauschend geht.

Mit der Cousine´s Mutter (gesamt 4 Kinder) habe ich ein nettes Nachbarverhältnis, heißt, ich duze mich (ein Alter) plaudere über Kinder (meine sind gleiches Alter) aber persönliches ist soweit Tabu.

Jetzt weiss ich nicht wie zu handeln ist, einerseits habe ich keine Lust mich mit der halben Nachbarschaft anzulegen, andererseits bin ich Mutter und fassungslos.
Gemunkelt wurde schon vor vielen Jahren, das sich der Ältere Nachbar an seiner Stieftochter vergangen haben soll, sie war damals ebenso in dem Alter.
Wie würdet ihr handeln?
Danke
Caschmi

Hallo Caschmi,

Hallo Zusammen,
Vor ca. 3 Stunden habe ich von einer Nachbarin erfahren, das
der im Nebenhaus wohnende ältere Herr, sich angeblich an dem
Nachbarskind gegen Geld vergeht, bzw. sich befriedigen lässt.

tolle Nachbarn *tröst*

Hintergrund ist das das ca. 12-13 jährige Mädchen in nicht
gerade sozialen Verhältnissen, also oft alleine mit der
Cousine im gleichen Alter allein zu Hause ist. In Parterre
Wohnung ständig halbnackt im Fenster sitzen und viele Jungens
aus der Nachbarschaft dort durchs Fenster ein und aussteigen,
in der Nacht so gegen 1.00 h habe ich es selbst auch schon
beobachtet. Der ältere Nachbar steht ebenso öfters vor dem
Fenster, dabei wurde folgendes durch eine Nachbarin gehört:
Älterer Nachbar: Ich bin es satt, ich kann dir kein Geld mehr
geben
du machst mich arm.
Kind: Letzte Woche als ich deinen Schw… in der Hand hatte,
habe ich dir angeboten das du mich für 50 fi… darfst, jetzt
haste Pech.

wieder die gleiche Nachbarin?
Warum erzählt sie es dir und nicht den Stellen, die sich dafür zu interessieren haben?

Die Woche zuvor kamen laute Stöhngeräusche aus der Wohnung des
älteren Herrn (Vormittag), anschliessend verlies das Mädchen
im Nachthemd die Wohnung und ging in seine gegenüberliegende
Wohnung.
(lt Nachbarin die in diesem Hause wohnt)

Wieder die gleiche Nachbarin?

Beide Mädchen fallen mir seit geraumer Zeit ins Auge, sie
gehen auf die Sonnenbank, kaufen sich ständig neue Klamotten
in Begleitung des älteren Nachbarn, obwohl es den Eltern
finanziell nicht so berauschend geht.

Das muß nicht unbedingt in Zusammenhang der o. g. (von der Nachbarin -angeblich- beobachteten) Fällen stehen.

Jetzt weiss ich nicht wie zu handeln ist, einerseits habe ich
keine Lust mich mit der halben Nachbarschaft anzulegen,
andererseits bin ich Mutter und fassungslos.

Fassungslos solltest du in erster Linie über die Nachbarn sein, die -angeblich- WEGGUCKEN und trotzdem mit der Nase voll am Geschehen sein wollen.

Gemunkelt wurde schon vor vielen Jahren, das sich der Ältere
Nachbar an seiner Stieftochter vergangen haben soll, sie war
damals ebenso in dem Alter.

Gemunkelt…

Wie würdet ihr handeln?

Um ehrlich zu sein, wenn möglich würde ich mich als erstes mit den Mädels unterhalten. Erst wenn sie rumdrucksen bzw rumzicken würde ich mich an den Kinderschutzdienst (Caritas) wenden.
Was ich auf keinen Fall tun würde ist, die GERÜCHTE weiter zu tratschen.

Danke

Schweres Thema, ich weiß.
Gruß *wink*

Caschmi

Daggi

PS:
Verurteile niemand, dessen Schuld nicht bewiesen ist.
Meine Tochter war auch 13 als sie sex. mißbraucht wurde (gegen ihren Willen). Der Typ wohnt auch in der Nachbarschaft und „rennt“ stark auf die 70 zu. Bei der Polizei hat er gestanden. Das Verfahren läuft.

Hallo Caschmi,
ich bin bei diesem Thema äußerst engagiert, dennoch werde ich mich bemühen in vernünftigen Worten zu reden, nicht zu pöbeln oder verletzende Formulierungen zu benutzen. Sollte es irgenwo doch zu persönlich werden bitte ich dich darum es doch nicht so zu nehmen und um Entschuldigung.

Mir ist völlig unklar, was es da für dich zu überlegen gibt. Diese Umstände gehören gemeldet! Noch heute! Sofort!!
Und zwar nicht irgendwo sondern bei Menschen, die sich mit so was auskennen! Erzähl denen alles so wie hier. Mach dabei ganz deutlich was du gesehen hast und was dir zugetragen wurde. Das ist noch keine Anzeige, von daher kann von „vielleicht einen Unschuldigen denunzieren“ keine Rede sein.

Die Frauen, die bei „Wildwasser“ bei „Zartbitter“ oder bei „Dornröschen“ arbeiten kennen sich mit sowas aus, auch damit zu verlässlichen Angaben zu kommen, bevor sie rechtlich relevante Schritte unternehmen. Das tun sie, schon aus „Eigeninteresse“, (gemeint ist das Bestehen bleiben derartiger Projekte), sie haben nämlich überhaupt kein Interesse daran mit Negativschilderungen in die Presse zu kommen.

Besprich mit denen auch, ob du die Mädchen ansprechen sollst, sie werden es vermutlich nicht so günstig finden und dich bitten es nicht zu tun, aber wer weiß, sooo nah bin ich da an deren Arbeit auch nicht mehr dran, dass ich da so gut bescheid wüsste.

Ich rate dir, nach meinem augenblicklichen Kenntnisstand, davon ab.

Selbst wenn sich die „Täterschaft“ des Beschuldigten als nicht vorhanden heraus stellt, die Mädchen leben unter Umständen die (mindestens) beraten und beobachtet gehören. Am Stutzigsten macht mich, dass Eltern in deiner Erzählung nicht auftauchen.

Bitte verharre nicht beim Zusehen von mindestens besorgniserregenden Lebensumständen von zwei 13-jährigen Mädchen. Google mit den oben genannten Projektnamen, ob bei euch in der Nähe was ist. Sonst eben andere Träger, die inzwischen alle eigens dafür ausgebildete Fachleute haben.
Und dann morgen früh, gleich nach der ersten Tasse Kaffee geht`s los.
Ich weiß, dass es schwer ist aus der Anonymität heraus zu treten, ich bitte dich ganz persönlich: fass dir ein Herz wenn du irgend kannst und tu etwas für die beiden Mädchen.

Renate

Jeder, der wegschaut, macht sich mitschuldig
Hi!
Mein Titel soll nicht gegen dich gerichtet sein. Versteh das nicht falsch. Ich finde es schon WIRKLICH super, dass du dich hier im www gemeldet hast, um dir Rat zu holen. Mit dem Thema kenn ich mich insofern aus, als dass ich geschäftlich schon zahlreiche derartige Fälle vor Gericht verfolgt habe.

Ich kann dir das sagen:

  1. Es ist nicht ungewöhnlich, sondern oft so, dass die Missbrauchsopfer aus schlechten sozialen Verhältnissen kommen.

  2. Manche Kinder, die schon früh in irgendeiner Form Gewalt erlebt haben, „kehren“ die Lage scheinbar um, um selbst auch einmal in einer Machtposition zu stecken. (Sie haben wie in deinem Fall, sollte es so stimmen, wie die Nachbarin beschrieben, den älteren Mann ein Stück weit in der Hand, wenn er immer mehr will, und sie ihn zappeln lassen.)

Ich kann nicht begreifen, dass diese Nachbarin noch nicht bei der Polizei oder einer Hilfsorganisation (einige haben schon Namen genannt; aber auch die Polizei hat geschulte Leute, die dafür infrage kommen - verlang nach ihnen!) war, und die Lage geschildert hat. Wenn sie zu feige ist, dann bitte geh du und schildere, was du weißt. Nicht mehr und nicht weniger! Die Ermittlungen liegen dann in Händen der Polizei.

Noch was dazu, sich mit der Nachbarschaft anzulegen: Kommt alles heraus, und geht es den Mädchen irgendwann besser, bist DU derjenige, der sich mit auf die Schulter klopfen darf. Und glaub mir, jede Mutter in deiner gesamten Nachbarschaft ist unendlich froh, dass ein Kinderschänder aus selbiger entfernt wird!!!

Ich hätte noch Literatur-Empfehlung, für die, die sich für das Thema aus kriminalistischer Sicht interessieren, es heißt „Kinderfreunde Kindermörder“ (Verlag deutsche Polizeiliteratur). Bitte geh jetzt aber nicht und kauf dir erst das Buch. Ruf jetzt noch bei Wildwasser oder bei der Polizei an!

Grüßle, Iris

Hallo, ich habe gestern im Radio gehört, dass es eine Telefonnummer gibt beim Kindernotdienst. Dort kann man sich melden und die Leute kümmern sich dann, ohne das man selber namentlich genannt wird.
Check mal die Homepage von Radio 1 (Berlin) oder ruf dort an. Es gab ein Interview zu diesem Thema. Die hatten sehr viel Verstädnis für die Unsicherheiten von Nachbarn u.ä.

Gruß
Pat

Ich war beim Jugendamt…
Nochmals Hallo,
da ich gestern und heute nicht mehr dazu kam, eure Antworten zu lesen, möchte ich euch jetzt beruhigen, ich war heute beim Jugendamt und habe mir Rat geholt, wie in solch einer Sache vorzugehen ist, bzw. wie die Nachbarin zu handeln hat.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, die Nachbarin, nennen wir sie Susi, kam auf mich zu, nicht um mir sensationsgeil eine Story zu erzählen, sondern um von mir einen Ratschlag zu holen, bzw. den Rücken stärken zu lassen, nicht alle sind starke Menschen, sie wohnt mit allen Parteien in einem Haus und muß sich der Sache auch sicher sein. Die Indizien sprechen zwar für sich, aber das Gespräch hat Susi gehört, das mit den Sexgeräuschen und Kind im Nachthemd, hat eine andere Nachbarin gehört und gesehen, Frau X. Frau X. will da raus gehalten werden. Ich will mit den Mädels kein Gespräch führen, auch nicht mit den Eltern des einen Kindes oder der Mutter der Cousine. Dafür bin ich nicht ausgebildet.
Ich bin mit dem Berater heute so verblieben (übrigens auch schon ein sehr unangenehmes Gespräch, was Menschen eher abschreckt und zum schweigen bringt) das die Daten der Mädchen des älteren Nachbarn und der Sachverhalt dort anonym aber persönlich angezeigt wird, damit die Berater eine Handhabe haben.

Danke für eure Unterstützung.
Liebe Grüße
Caschmi

5 „Gefällt mir“

Nochmals Hallo,
da ich gestern und heute nicht mehr dazu kam, eure Antworten
zu lesen, möchte ich euch jetzt beruhigen, ich war heute beim
Jugendamt und habe mir Rat geholt, wie in solch einer Sache
vorzugehen ist, bzw. wie die Nachbarin zu handeln hat.

Liebe Caschmi,

Es ist wirklich sehr schade, dass du nicht dazu gekommen bist unsere Antworten zu lesen. Ich glaube mit einer anderen Beratungstelle wäre allen Betroffenen besser geholfen gewesen. Dies ist meine persönliche Meinung und keine Kritik an dir oder deinem Handeln. Es ist mir sehr wichtig, dass das ganz deutlich wird. Das Wichtigste hast du getan, du hast dafür gesorgt, dass die Mädchen die Erfahrung machen, dass es nicht egal ist, was sie (sich an-)tun, dass es Menschen gibt, die das kümmert, und die sich deshalb kümmern. Dass es günstigere Lösungen gegeben hätte, ist dabei völlig zweitrangig. Ich erzähle dir das auch nur für den Fall, das sich eine solche, oder ähnliche, Situation nochmals für dich ergibt. Die ganzen nichtstaatlichen Organisationen haben alle den Vorteil, dass sie anonym arbeiten und beraten können, bis sie einverständlich mit dem Hilfesuchenden zuständige Stellen einschalten. Ich habe mal Köln + Wildwasser in Google eingegeben und habe am Sachsenring eine Beratungsstelle von „Zartbitter“ gefunden.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, die Nachbarin,
nennen wir sie Susi, kam auf mich zu, nicht um mir
sensationsgeil eine Story zu erzählen, sondern um von mir
einen Ratschlag zu holen, bzw. den Rücken stärken zu lassen,
nicht alle sind starke Menschen, […]
Ich bin mit dem Berater heute so verblieben (übrigens auch
schon ein sehr unangenehmes Gespräch, was Menschen eher
abschreckt und zum schweigen bringt)

Da das nicht der Sinn solcher Spezialisierung ist, interessiert mich das sehr. Ich würde mich freuen, wenn du dir die Mühe machen wolltest das etwas genauer auszuführen. Gern an meine E-mail, wenn du glaubst dass das hier nicht mehr herpasst. Wenn es dir zuviel ist, ist das selbstverständlich auch in Ordnung, es ist nur mein rein persönliches Interesse.

das die Daten der Mädchen
des älteren Nachbarn und der Sachverhalt dort anonym aber
persönlich angezeigt wird, damit die Berater eine Handhabe
haben.

Danke für eure Unterstützung.

Und DANKE, DANKE, DANKE für die deine!!
Vor allem weil es letztlich eine für die Mädchen sein wird. Wenn sich alles, was die verschiedenen Leute gesehen, gehört und an unguter Atmosphäre wahrgenommen haben bestätigt, haben die Mädchen einen langen und anstrengenden Weg vor sich. Je eher der erste Schritt dazu getan wird, umso größer die Hoffnung, dass eine Umkehr noch gelingt.

Liebe Grüße
Caschmi

Liebe Grüße auch an dich. Und nur schnell noch einmal, weil es mir so wichtig ist, dass du das Geschriebene richtig verstehst. Das allerwichtigste war, dass dort eingegriffen wird, dass überhaupt etwas getan wird. Ich finde es großartig und mutig (Sternchen dafür, auch wenn die für gute Artikel und nicht, weil die Vergeberin eine Handlung der Posterin gut findet, vergeben werden sollen. Das ist mir völlig egal) von dir, dass du das getan hast. Schade, dass du dort, wo du dich hingewendet hast, dich selbst so ungut gefühlt hast. Das wäre dir bei einer der anderen genannten Stellen nicht passiert (persönliche Meinung) und der jetzt vom JA einsetzende Ablauf wäre dort auch besser aufgehoben. Solltest du nochmal vor einer solchen Frage stehen, lege ich dir die Beratungsstellen unter freier Trägerschaft dringend ans Herz.

Viele liebe und dankbare Grüße aus Berlin
Renate

Hallo,

Es ist wirklich sehr schade, dass du nicht dazu
gekommen bist unsere Antworten zu lesen. Ich glaube mit einer
anderen Beratungstelle wäre allen Betroffenen besser geholfen
gewesen.

Ich habe mal Köln + Wildwasser in Google
eingegeben und habe am Sachsenring eine Beratungsstelle von
„Zartbitter“ gefunden.

Gerade Wildwasser scheint keine sonderlich empfehlenswerte Organisation zu sein.
Ich erinnere mich an einige sehr seltsame Berichte über diesen Verein. Ich denke, das Jugendamt war die richtige Anlaufstelle.

Gruß,

Malte.

4 „Gefällt mir“

Hi,

ich habe die besten Erfahrungen mit dem „Weißen Ring“ gemacht, ohne Probleme direkte Hilfe mit Rücksicht auf die Betroffenen.

LG,
Cess

Hi!

Wobei sich die katholische Kirche als weniger hilfreich in solchen Dingen präsemtiert: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,308800,00.html

Übel!!!

Marcus

Ich will hier ja keine Stimmung machen, …
… aber mal fragen, ob sich dass überhaupt als Missbrauch bezeichnen lässt, wenn von dem Mädchen scheinbar alles selber ausgeht.

Hallo, das halte ich bei einer 12 oder 13jährigen für absolut belanglos… der Missbrauch (und ich bezeichne es so) wird ja wohl kaum erst seit gestern statt finden und vielleicht ist sie zu Beginn zumindest mit psychischer Gewalt dazu gezwungen worden. Geld wird ihr vielleicht auch nur bezahlt, damit der Täter sich selber moralisch besser fühlt, wenn er kurze Zeit später mit seinen gleichaltrigen enkeln zur Kirmes fährt. Ausserdem erhält er doch Gelegenheit, sich vor dem Richter zu erklären…
Allerdings sehe ich nicht, warum die nächste Polizeiststion nicht die beste Anlaufstation sein sollte, bei anderen Stellen, würde ich immer befürchten, dass sie vielleicht gerade von der Schliessung oder finanziellen Kürzungen betroffen sind, und sowas gerade recht kommt um in eigener Sache Poltik zu machen!?
Polizisten sind auch Menschen, wirklich…

… aber mal fragen, ob sich dass überhaupt als Missbrauch
bezeichnen lässt, wenn von dem Mädchen scheinbar alles selber
ausgeht.

Wirklich?
Hallo Cashmi,

(lt Nachbarin die in diesem Hause wohnt)

Ich hab den Abschnitt mal soweit verkürzt.
Das ist doch alles hörensagen!
Wenn dem wirklich so wäre, warum unternimmt dann die Nachbarin nichts?
Hast du sie das mal gefragt?
Was willst du der Polizei denn erzählen? „Meine Nachbarin hat gesagt, dass vielleicht…“?

Sollte es hier einen Missbrauch geben, so ist hier natürlich einzuschreiten. Bisher gibt es aber wohl nur wenig was du selbst erlebt hast, was dafür spricht.
Mit solchen Vorwürfen sollte man sehr vorsichtig sein.

Was hast du den bisher gesehen?
Dass sich zwei pubertierende Mädels ständig neue Klamotten kaufen und unter die Sonnenbank gehen. Beides ist nicht sonderlich auffällig wenn man nicht gerade etwas hinein interpretieren möchte, weil man irgendwas bedrohliches gehört hat.

Mit der Cousine´s Mutter (gesamt 4 Kinder) habe ich ein nettes
Nachbarverhältnis, heißt, ich duze mich (ein Alter) plaudere
über Kinder (meine sind gleiches Alter) aber persönliches ist
soweit Tabu.

Kann ich verstehen. Persönliches geht nun mal nicht jeden Nachbarn an.

Jetzt weiss ich nicht wie zu handeln ist, einerseits habe ich
keine Lust mich mit der halben Nachbarschaft anzulegen,
andererseits bin ich Mutter und fassungslos.

Ja was denn nun? Ich würde mich nochmals mit der Nachbarin die das ganze ja so gut und detailiert immer hört nochmals unterhalten und Ihr klar machen, dass Sie zur Polizei muss wenn das alles stimmt.

Gemunkelt wurde schon vor vielen Jahren, das sich der Ältere
Nachbar an seiner Stieftochter vergangen haben soll, sie war
damals ebenso in dem Alter.

Wer Munkelt was?
Kann es sein, dass diese eine Nachbarin eine besonders blühende Fantasie hat?

Ich wäre zunächst mal sehr vorsichtig mit solchen Anschuldigungen, die mal schnell ein Leben zerstören können. Insbesondere wenn ich selbst nichts erlebt habe was wirklich einen Anhaltspunkt dafür liefert.

Gruß Ivo

Hallo Markus,

Wobei sich die katholische Kirche als weniger hilfreich in
solchen Dingen präsemtiert:
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,308800,00.html

Die ‚Kinderbilder‘ auf dem PC sind natürlich äußerst übel, wenn sie sich denn tatsächlich dort befinden (imho hat die Polizei noch keine abschließenden Ergebnisse mitgeteilt). Dafür gäbe es auch keine Entschuldigung.
Der Rest ist aber schlicht und ergreifend Privatsache, solange da keiner gezwungen wurde. Grade bei dieser Angelegenheit wurde vieles aufgebauscht und viele Leser/Berichterstatter haben das Gehirn dabei ausgeschaltet.
Wobei es natürlich moralisch ziemlich zweifelhaft ist, das selber zu tun oder zumindest zu dulden, was man anderswo als höchst verwerflich anprangert. Aber das ist man von diesem Bischof ja schon gewohnt. Immerhin predigt er bei seinem offensichtlichen Übergewicht ja auch gegen Maßlosigkeit und Völlerei…

Gruß
Axel (nicht katholisch, kein Österreicher)

Gerade Wildwasser scheint keine sonderlich empfehlenswerte
Organisation zu sein.
Ich erinnere mich an einige sehr seltsame Berichte über diesen
Verein. Ich denke, das Jugendamt war die richtige
Anlaufstelle.

Hallo Malte,

insbesondere bei Kinderbefragungen geht Wildwasser wohl ziemlich dubios vor…

Gut zum dem Thema ist auch der Focus vom 3.6.1996, Heft 23, Seiten 154-159 - Frank Gerbert.

Gruß Ivo

… aber mal fragen, ob sich dass überhaupt als Missbrauch
bezeichnen lässt, wenn von dem Mädchen scheinbar alles selber
ausgeht.

das ist irrelevant! wer mit einem kind sex hat, begeht sexuellen mißbrauch von kindern § 176.

allein die idee, sie würde das freiwillig machen und das ist alles in butter, finde ich abstoßend (verzeih daß ich so hart schreibe).

datafox

hallo lalle,

bis zum 14.lebensjahr hat der staatsanwalt die hände drauf, erst ab dem zeitpunkt kann in jedem falle der jugendliche netscheiden, mit wem er sex haben will.
ausnahmen nach dem 14.geburtstag sind hier geregelt:
http://dejure.org/gesetze/StGB/182.html
vor dem 14. ist es eine ermessensfrage, wenn durch antrag eine verfolgung stattgefunden hat.
d.h. ein gericht kann durchaus bei höherer sittlicher reife des unter 14-jährigen von bestrafung absehen, wenn es sich um eine partnerschaft handelt.
genaueres können die rechtsverdreher aus dem fachbrett sagen.

strubbel
§:open_mouth:)