Shakespeare schwul !?

Hallo Experten,

ein Kollege hat mir gesagt, Shakespeare sei schwul gewesen. Gibt es historische Belege oder ist dies nur ein Gerücht? Meines Wissens ist doch Shakespeare nur ein Pseudonym. Wer weiß was?

Gruß
Huttatta

Hi Huttatta,

über diesen Menschen (wenns denn einer war) streiten sich die Damen und Herren Schriftkundigen seit Jahren trefflich.
Da mag es sicher auch einige geben, die unwiderlegbare Beweise für Homosexualität (qua Textanalyse etc.) gefunden haben.
Sicher ist, daß nichts sicher ist.

Gandalf

Hallo,

ein Kollege hat mir gesagt, Shakespeare sei schwul gewesen.
Gibt es historische Belege oder ist dies nur ein Gerücht?

Über Shakespeares Leben ist ja herzlich wenig dokumentarisch belegt, da ist die Beweilage natürlich dünn.
Die Belege werden eher aus dem Werk Shakespeares abgeleitet, vor allem aus den Sonetten (in 126 der 154 Sonette wird ein schöner junger Mann unverhohlen erotisch angesprochen), aber so eine Beweisführung ist natürlich immer mit einer gewissen Vorsicht zu genießen. Trotzdem scheint die These, Shakespeare könnte schwul gewesen sein, in der Forschung weithin akzeptiert zu sein.

http://www.jetlink.net/~massij/shakes/gay.html
http://www.geocities.com/WestHollywood/Heights/1734/…
http://www.nyu.edu/classes/jeffreys/gaybway/gaybard/…
usw.

Meines Wissens ist doch Shakespeare nur ein Pseudonym.

Pseudonym? Der Schauspieler William Shakespeare ist auf alle Fälle urkundlich belegt. Umstritten ist allerdings, ob dieser W.S. tatsächlich auch der Autor der Stücke ist, oder ob der wahre Autor anonym bleiben wollte und den Namen vorgeschoben hat. Aber diese Frage ist wohl mindestens so umstritten, wie die nach Shakespeares sexueller Orientierung.

Grüße
Wolfgang

Hallo Huttatta,
die Frage ob Shakespeare schwul sein könnte kann doch nur 3 Krankenpfleger,die zu wenig zu tun haben, beschäftigen. Außerdem, wie kann man sich nur HUTTATTA nennen?? Und wer ist der Deoroller hinter dir???

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Hi Hutta!

Wir haben Shakespeare auf der Uni vor kurzem ausfuehrlichst besprochen (war sogar das Spezialgebiet der Professorin) und sie hat nie erwaehnt, dass Sh. schwul gewesen sein koennte. Er war verheiratet, hatte 2 Kinder in Stratford - war selbst aber die meiste Zeit in London taetig.

Die homosexuellen Elemente in seinen Werken waren meiner Meinung nach nur Mittel zum Zweck - es gibt Stuecke (ZB Wie es euch gefaellt), die mit Verkleidung zu tun haben… Frauen, die sich als Maenner ausgeben etc.

Bezgl. der angesprochenen Sonetten: Ja, Maenner wurden teils verherrlicht - Frauen aber auch und das in den meisten Sonetten!

Wenn du mich fragst, war Sh. nicht schwul - aber wirklich wissen werden wir das wohl nie (Vorhang faellt).

Exit Bethje

verheiratet 2 Kinder…
… war Oscar Wilde auch… *sfg*
das beweist doch nichts - oder?

mfg
Siân

hab ich gesagt, dass das was beweist?

mfg
bethje

Servus, Ihr habt Probleme! Was machts auss, ob ja/nein/evtl./halb-halb/Tiere/usw?
Gruß Ralfus aus Weinstadt/Remstal/Stuggitown

Mein Lieblink jimmy-jungermann Diese Sites versöhnen uns alle wieder :==))
Ne-ne…nix zu dem Thema, sondern echt klasse Musik aus guter Radio-Time.
Wer kennt noch Jimmy Jungermann?
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Servus, Ihr habt Probleme! Was machts auss, ob
ja/nein/evtl./halb-halb/Tiere/usw?
Gruß Ralfus aus Weinstadt/Remstal/Stuggitown

Hihi :smile: Nix Problem! Manchmal möchte man es einfach gerne wissen. Egal wie das nun wirklich war, es würde niemals S.s Kunst schmälern. Dass die Gerüchteküche immer sehr heiß kocht und dass sich gerade um wichtige historische Personen immer wieder jede Menge Halbwahrheiten und auch Unwahrheiten ranken, ist ja jedem bewusst. Aber gerade das macht diese Leute eben interessant und hält sie im Gespräch. Bei Shakespeare zumindest kann das mit Sicherheit nicht schaden. Und wenn nur einer sich wegen eines blöden Gerüchts mal was von Shakespeare durchliest, hat es meiner Ansicht nach im Grunde sogar was gutes an sich.

Gruß
Huttatta

Genau Huttatta, du nimmst mir das Wort aus dem Mund. Und es interessiert mich schon ob ja,nein,halb und halb…TIERE!!!(ts,ts,Ralfus!!).:smile:)

Gruß Mister Jones

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Hallo Experten und Huttatta,

das gehört jetzt vermutlich in ein anderes Brett, aber da es schon mal angesprochen ist:

Shakespeares schwule Kollegen:

Gleichgeschlechtliche Liebe: Nicht nur Goethe, sondern große Persönlichkeiten, die in die Geschichte eingingen, waren homosexuell: Alexander der Große, Alexander von Humboldt, André Gide, Andy Warhol, Aristoteles, Boy George, Cary Grant, Cäsar, Dirk Bach, Elton John, Francis Bacon, Freddy Mercury, Friedrich der Große, Friedrich II, Georgette Dee, Hannibal, Hans-Peter Kerkeling, Holly Johnson, Hubert Fichte, James Dean, Jean Cocteau, Jean Marais, Jean-Jacque Rousseau, Jean-Paul-Sartre, Jimmy Sommerville, John Maynard Keynes, Keith Haring, Klaus Mann, Klaus Schwarzkopf, Königin Elizabeth I von England, Leonard Bernstein, Leonardo da Vinci, Ludwig Wittgenstein, Ludwig XIII von Frankreich, Martina Navratilova, Magnus Hirschfeld, Maximilien de Robespierre, Michelangelo Buonarroti, Michel Foucault, Nicoli Machiavelli, Oscar Wilde, Peter Tschaikowsky, Pier Paolo Pasolini, Platon, Richard Chamberlain, Richard Wagner, Rock Hudson, Richard Chamberlain, Siegfried Wagner, Tracy Chapman, Thomas Mann, Wilhelm von Humboldt, William Shakespeare, nur um einige zu nennen.

Hättet ihr nicht gedacht; GELL?
Hier der Link dazu: http://www.arcs.ac.at/dissdb/rn033662

Gruß Fritz

Goethe?
Hallo Fritz,

Gleichgeschlechtliche Liebe: Nicht nur Goethe, sondern
große Persönlichkeiten, die in die Geschichte eingingen, waren
homosexuell:

Also zumindest bei Goethe könnte man ein Fragezeichen dahinter machen.

„Knaben liebt ich wohl auch, doch lieber sind mir die Mädchen,
Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch.“
(Aus den Venezianischen Epigrammen, http://www.ibiblio.org/gutenberg/etext04/8vepi10.txt)

Das bezeichnet man, glaube ich, als „bi“.

Hättet ihr nicht gedacht; GELL?

Doch, bei den meisten anderen hätten wir es uns gedacht.
(Welcher pluralis war das jetzt? *g*)

Grüße
Wolfgang

Fritz, ich bin sprachlos,überwältigt,völlig baff und hin und weg…
um nur einiges zu nennen. Und vor allem Dirk Bach neben Cäsar…es ist nicht zu fassen…dieses liederliche, schamlose Gesindel!! :smile:)
Gruß Mister Jones

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Wenn man mal zugrunde legt, dass die heutige Wissenschaft von 10% Anteil der Homosexuellen in der Gesamtbevölkerung ausgeht, wäre es nicht so abwegig, dass Shakespeare schwul war.
Ausserdem ist es wohl ein offenes Geheimnis, dass gerade im künstlerischen Bereich der Schwulenanteil noch deutlich höher liegt.
D.H.:smiley:as wohl ne Menge alter und neuer Meister schwul waren und sind.
Die eigentliche Frage müsste dann doch eher sein: Wen interessierts eigentlich wer mit wem ins Bett hüpft??

Schöne Grüße
Torsten